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Vor Libyen und Zypern – 400 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet



Bei verschiedenen Einsätzen sind am Donnerstag im Mittelmeer über 400 Flüchtlinge gerettet worden. So nahm das spanische Rettungsschiff «Open Arms» 73 Menschen an Bord, die auf einem Boot in Seenot geratenen waren. Unter den Geretteten waren zwei Kleinkinder und 24 Minderjährige, die ohne Begleitung unterwegs waren.

Das teilte die spanische NGO Proactiva Open Arms auf Twitter mit. Die Geretteten stünden unter Schock, mehrere von ihnen müssten wegen Brand- und Schusswunden behandelt werden. Andere Gerettete seien schwer unterkühlt und dehydriert, berichtete die Hilfsorganisation.

Das Rettungsschiff «Ocean Viking» rettete am Donnerstag 90 weitere Flüchtlinge aus Seenot. Die Besatzung habe das Schlauchboot der Migranten nach einer fast 24-stündigen Suchaktion gefunden und sei den Insassen zur Hilfe gekommen, teilte die Organisation «Ärzte ohne Grenzen» per Twitter mit.

Überlebende berichteten, Libyen Dienstagabend verlassen zu haben. «Zwei Tage auf See, bevor sie schliesslich 82 Seemeilen vor der libyschen Küste entdeckt wurden», twitterte die NGO. An Bord des Schiffes befinden sich weitere 125 Menschen, die in den vergangenen Tagen gerettet wurden. Welchen Hafen das Schiff nun ansteuert, war zunächst unklar.

SOS Mediterranee team members from the humanitarian ship Ocean Viking approach a boat in distress with 30 people on board in the waters off Libya, Wednesday, Nov. 20, 2019. Ocean Viking, operated by Doctors Without Borders (Medecins Sans Frontiers MSF) anD SOS Mediterranee, has rescued another 30 people from a boat in distress off the Libyan coast, bringing the total number of migrants aboard the rescue vessel to 125. (Hannah Wallace Bowman/MSF via AP)

Flüchtlinge vor Lybien. Bild: AP

120 syrische Flüchtlinge gerettet

Vor der Küste Zyperns wurden 120 syrische Flüchtlinge aus dem Meer gerettet. Wie die zyprische Polizei mitteilte, wurde ihr Boot am Mittwoch vor der Südostküste der Mittelmeerinsel gesichtet. An Bord seien auch drei Frauen und 20 Kinder gewesen, darunter 14 unbegleitete Minderjährige.

Die Flüchtlinge seien in ein Auffanglager vor der Hauptstadt Nikosia gebracht worden. Laut Polizei gaben die Flüchtlinge an, auf dem Landweg aus Syrien in die Türkei geflohen und im türkischen Hafen Mersin an Bord des Bootes gegangen zu sein. Sie hätten Menschenschmugglern für die Überfahrt jeweils 4000 Dollar gezahlt. Die Route wird von Schleuserbanden häufig genutzt.

Rettungsschiff bricht zu neuem Einsatz auf

Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» brach derweil zu einem neuen Einsatz vor der libyschen Küste ins Mittelmeer auf. Das Schiff habe am Donnerstag den Hafen der süditalienischen Stadt Tarent verlassen, teilte die Hilfsorganisation Sea-Eye mit. Dort sei es zuvor «intensiv» und «tagelang» von den italienischen Behörden kontrolliert worden.

Die «Alan Kurdi» ist seit Sommer 2018 im Einsatz und rettete nach Angaben von Sea-Eye bisher 344 Schiffbrüchige aus dem Mittelmeer. Der neue Einsatz wird unter anderem durch die gesammelten Spenden der Moderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf finanziert.

Insgesamt 16 mutmassliche Migranten wurden am Donnerstag in einem versiegelten Lastwagenauflieger auf einer Fähre zwischen Frankreich und Irland entdeckt. Alle Personen sind nach Angaben der schwedischen Reederei Stena Line wohlauf. Sie waren während einer Routinekontrolle gefunden worden. Das Schiff war auf dem Weg von Cherbourg in Frankreich nach Rosslare im Südosten der irischen Insel. Die Herkunft der Menschen war zunächst unklar. (sda/apa/dpa)

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

Die griechische Regierung verlegt 1500 Flüchtlinge

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    Alle Leser-Kommentare
  • Guten Tag 22.11.2019 12:31
    Highlight Highlight Alle Retten!

    Aber unbedingt alle ZURÜCK nach Lybien!

    Dies hätte auch die beste abschreckende Wirkung!

    Nach Europa bringen ist Selbstmord auf Zeit.
  • Füürtüfäli 21.11.2019 22:45
    Highlight Highlight Das Sterben im Mittelmeer ...
    ... wird erst aufhören, wenn alle wissen, dass es keine Chance gibt auf diese Weise in die EU einzureisen.

    Erst dann wird der Druck in den Herkunftsländern groß genug sein, dass man gemeinsam die Lebensbedingungen dort verbessert.

    Aber auch wir müssen etwas tun, um die Situation dort zu verbessern.
    Unterstützung und Kooperation für alle Staaten, welche die Menschenrechte garantieren. Totaler Wirtschaftsboykott für alle, die das nicht tun.

    Verbrecher wie König Salman von SA dürfen in Europa keine Rechte haben!
    Internationaler Haftbefehl!
  • w'ever 21.11.2019 22:10
    Highlight Highlight kann/darf man hierbei noch von "seenot" reden?
    • Walter Sahli 22.11.2019 09:46
      Highlight Highlight In Anbetracht der Anzahl Menschen, die nicht gerettet wurden und deswegen ertrunken sind, ganz klar ja!
      Oder hätten die Rettungsschiffe die Leute erst ertrinken lassen sollen, um sicher sein zu können, dass sie tatsächlich in Seenot waren?
  • Do not lie to mE 21.11.2019 20:29
    Highlight Highlight Gemäss UN Studie macht sich vor allem die afrikanische Mittelschicht auf den Weg nach Europa.
    Play Icon
    • Satan Claws 21.11.2019 22:08
      Highlight Highlight @Do not lie to mE

      "...mehrere von ihnen müssten wegen Brand- und Schusswunden behandelt werden..."

      "Vor der Küste Zyperns wurden 120 syrische Flüchtlinge aus dem Meer gerettet."

      Und Sie so: Dass ist die Mittelschicht, denen geht es doch gut.

      Was soll das?

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