International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Uno-Bericht zu Migration: 320 tote Kinder und Jugendliche pro Jahr



epa07676749 A handout photo made available by Sea-Watch on 27 June 2019 shows members of the Italian Coast Guard (Guardia Costiera) evacuating a young man as a medical emergency from the Sea-Watch 3 vessel, at sea in the Mediterranean, 22 June 2019. Migrant rescue ship Sea-Watch 3, despite the threat of a fine by the Italian government, decided on 26 June 2019 to enter Italian territorial waters near the island of Lampedusa with dozens of migrants on board waiting to disembark.  EPA/TILL M. EGEN/SEA-WATCH HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA

Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit 2014 im Schnitt rund 320 Kinder und Jugendliche pro Jahr im Zusammenhang mit Migration gestorben oder werden vermisst. Zwischen 2014 und 2018 waren es insgesamt fast 1600 Flüchtlinge unter 18 Jahren.

Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hervor. Besonders gefährlich ist demnach die Reise über das Mittelmeer: Dabei kamen nach IOM-Angaben im untersuchten Zeitraum 678 Kinder und Jugendliche ums Leben. In Südostasien starben laut dem Bericht 363 Kinder und Jugendliche bei der Migration oder wurden vermisst.

Hinzu kommen laut der IOM zahlreiche Fälle, die nirgends registriert wurden. Auch Kinder, die in Abschiebehaft sterben, sind in dieser Zahl noch nicht berücksichtigt. Zur Verteilung nach dem Alter macht die Studie ebenfalls keine konkreten Angaben, da dieses nur in 27 Prozent der registrierten Fälle überhaupt bekannt sei.

Ein erschütterndes Schlaglicht auf die Gefahren für junge Migranten hatte zuletzt ein Bild von der Grenze zwischen den USA und Mexiko geworfen. Das Bild zeigt nach Medienberichten die Leichen eines jungen Mannes aus El Salvador und seiner knapp zweijährigen Tochter am Ufer des Rio Grande.

Laut einem Bericht der mexikanischen Zeitung «La Jornada», die das Bild zuerst veröffentlichte, hatten der etwa 25-jährige Mann und seine 21 Jahre alte Frau versucht, mit ihrer Tochter den Grenzfluss zu überqueren, um von Mexiko aus nach Texas zu gelangen. Medienberichten zufolge wanderte die junge Familie wegen Armut und Perspektivlosigkeit aus.

Insgesamt sind laut IOM zwischen 2014 und 2018 rund 32'000 Flüchtlinge und andere Migranten auf ihrer Reise gestorben oder werden vermisst. 17'900 von ihnen seien bei der Überquerung des Mittelmeers gestorben. (aeg/sda/dpa)

Die Ziele des Uno-Migrationspakts

Australien will umstrittenes Flüchtlingslager wiedereröffnen

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

39
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

142
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

42
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

208
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

39
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

142
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

42
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

208
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • insider 28.06.2019 13:39
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso ein solcher Artikel veröffentlicht wird. Bitte überlegt Euch, was diese Zahlen bedeuten und beurteilt dann, wie die Zahlen in einem Artikel verarbeitet werden.
    2016 starben in der Schweiz (bfs) über 400 Kinder. Gem. UNO sind 70 Mio Menschen auf der Flucht. Annahme 30% Kinder: Dann wäre bei einer vergleichbaren Todesrate mit 3'500 toten Kindern pro Jahr zu rechnen.
    Umso schockierender ist der Satz: "Hinzu kommen laut der IOM zahlreiche Fälle, die nirgends registriert wurden. Auch Kinder, die in Abschiebehaft sterben, sind in dieser Zahl noch nicht berücksichtigt."

Jetzt ist es fix: Bloomberg will Präsident der USA werden

Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg steigt in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten ein. Der 77-jährige Medienunternehmer reichte am Freitag (Ortszeit) die Unterlagen für eine Kandidatur bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Alabama ein.

Kurz vor Ablauf der Frist tauchte sein Name auf der Website der Demokraten in Alabama in der Liste der Kandidaten auf.

Mehrere Medien, darunter die «New York Times» und CNN, hatten zuvor berichtet, dass Bloomberg …

Artikel lesen
Link zum Artikel