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Armed forces stand onboard the Turkish oil tanker El Hiblu 1, which was hijacked by migrants, in Valletta, Malta, Thursday March 28, 2019. A Maltese special operations team on Thursday boarded a tanker that had been hijacked by migrants rescued at sea, and returned control to the captain, before escorting it to a Maltese port. (AP Photo/Rene' Rossignaud)

Spezialeinheiten übernahmen das gekaperte Schiff vor Malta. Bild: AP/AP

Drei Teenager nach Umleitung von Schiff nach Malta angeklagt – es drohen Haftstrafen



Nach der gewaltsamen Umleitung eines Handelsschiffes nach Malta hat die Justiz des Inselstaates gegen drei beteiligte Migranten Terrorismusvorwürfe erhoben. Die Teenager im Alter von 15, 16 und 19 Jahren erschienen am Samstag vor Gericht in Valletta.

Nach maltesischem Recht drohen ihnen Haftstrafen zwischen sieben Jahren und lebenslang.

Two of the three migrants, left, and second from left, accused of hijacking a vessel enter a police van after being escorted out of a couthouse in Valletta, Malta, Saturday, March 30, 2019. Three teenage migrants have been charged in Malta with seizing control of a merchant ship and using force and intimidation, a crime considered a terrorist activity under Maltese law. (AP Photo/Stringer)

Zwei der drei mutmasslichen Rädelsführer. Bild: AP/AP

Das Schiff «El Hiblu 1» hatte am Mittwoch dicht vor der libyschen Küste im Mittelmeer 108 Migranten gerettet, darunter auch Frauen und Kinder. Als sie hörten, dass sie nach Libyen zurückgebracht werden sollten, zwangen die Migranten den Kapitän, den Kurs Richtung Malta zu ändern. Die Insel liegt rund 350 Kilometer nördlich der libyschen Küste, von der aus viele Afrikaner die gefahrvolle Überfahrt nach Europa versuchen.

In der Nähe der Insel übernahm die maltesische Armee die Kontrolle über das Schiff, das an Donnerstagabend im Hafen von Valletta anlegte. Die drei Angeklagten, welche die Vorwürfe am Samstag zurückwiesen, bleiben vorerst in Haft. Die übrigen Migranten wurden in einem Aufnahmezentrum untergebracht. (leo/sda/dpa)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • J. 30.03.2019 22:42
    Highlight Highlight Oh du arme Welt, siehst trotz Wohlstand auf der einen Seite des Teiches auch Tod und Elend auf der anderen Uferseite.

    Oh blindes Europa öffne die Augen und erkenne das Leid und den Schmerz, den er macht weder vor Grenzen noch vor Hautfarben halt.

    Auch du Afrika öffne die Arme und gewähre dem alten und trägen Europa Vergebung, den nur Vergebung wird zu Frieden und Freundschaft führen.
  • reaper54 30.03.2019 14:15
    Highlight Highlight Absolut daneben, da retten die Seeleute diese undankbaren und wollen sie wider an Land bringen und anstelle kapern diese nichtsnutze das Schiff. Ich hoffe sie werden hart bestraft und alle zusammen nach Lybien zurückgeschafft.
    Der illegalen Migration gehört ein Riegel vorgeschoben!
    • pun 30.03.2019 14:35
      Highlight Highlight Diese "Nichtsnutze" haben entschieden, dass der wahrscheinliche Ertrinkungstod weniger schlimm ist als in Libyen zu bleiben. Was würdest du an ihrer Stelle tun?
      Achso, stimmt, der Herr Reaper Rechtsstaat würde sich ja in Libyen tagtäglich rassistisch beschimpfen, Foltern und als Sklave verkaufen lassen, weil die europäische Rechte auf die Menschenrechte scheisst wenns drauf an kommt.
    • Kii 30.03.2019 14:39
      Highlight Highlight Illegale migration? Auch leute aus afrika haben das recht auf ein asylantrag.
      Wer hat eigentlich das botschaftsasyl abegschafft?
    • reaper54 30.03.2019 14:42
      Highlight Highlight Sie gingen freiwillig nach Lybien, da ihr Ziel von anfang an der Europäische Geldhahn ist.
      Sie sollen in ihrem Land bleiben und etwas aufbauen wir wollen brauchen sie nicht hier.
      Wirtschaftsflucht ist KEIN Menschenrecht!
      Nach Europa kommen und erwarten, dass man huer alles bekommt sowieso nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 30.03.2019 13:45
    Highlight Highlight Terroristen? Die Leben retten? Wären doch alle Terroristen so. Ist Malta nicht dieser Staat, der gegen Geld EU-Pässe verteilt? Wären sie reich gewesen, hätte man sich um sie bemüht.
  • Ueli der Knecht 30.03.2019 13:44
    Highlight Highlight Ziemlich schräge, wenn nicht gar unglaubwürdige Story.

    Drei unbewaffnete Kinder sollen die Crew in ihre Gewalt gebracht haben? Wer's glaubt....

    Tatsache ist doch vielmehr,

    A) hätte der Kapitän das Schiff nach Libyen zurückgebracht, hätte er sein Schiff und die Crew gefährdet.

    B) hätte der Kapitän die Flüchtlinge (freiwillig) nach Malte oder Italien gebracht, hätte er sein Schiff und die Crew gefährdet.

    Was bleibt also einem schlauen Kapitän übrig? Richtig: Zu behaupten, er habe die Verfügungs-/Entscheidungsgewalt über sein Schiff verloren, bzw. drei Kinder hätten das Schiff gekapert.
    • E-Smoking 30.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Ein Konsens finde ich dann doch, welchen ich mit UdK habe. Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt.
    • Gummibär 30.03.2019 15:35
      Highlight Highlight El Hiblu 1 ist ein türkischer Kleintanker von 480 Registertonnen, der onehin nach Tripoli unterwegs war. Die Besatzung dürfte aus fünf oder sechs Leuten bestehen.
      Der Kapitän ist verpflichtet in Seenot geratene Personen aufzunehmen, aber durchaus berechtigt, diese in seinem Bestimmungshafen an Land zu bringen,
      19-jährige sind übrigens auch in der Schweiz keine Kinder mehr.......
    • Ueli der Knecht 30.03.2019 15:59
      Highlight Highlight Gummibär: 19-jährige sind vielleicht nach Gesetz keine Kinder mehr, aber mental und medizinisch sind es Kinder. Die Adoleszenz dauert i.d.R. bis 25. Auf jedenfalls sind 19-Jährige Teenager, und daher noch Kinder.

      Nach Seerecht hätte der Kapitän die Verantwortung über die Geretteten den zuständigen SAR-Behörden übergeben müssen. Da Libyen keine solche Behörde hat, gerät der Kapitän zwischen libysche Privat-Milizen und den renitenten Behörden von Malta. Dazu kommt das Refoulement-Verbot, welches der Kapitän ebenfalls berücksichtigen muss, wenn er sich nicht selbst strafbar machen will.
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