DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
JAHRESRUECKBLICK 2016 - INTERNATIONAL - Migrants, most of them from Eritrea, jump into the water from a crowded wooden boat as they are helped by members of an NGO during a rescue operation at the Mediterranean sea, about 13 miles north of Sabratha, Libya, Monday, Aug. 29, 2016. Thousands of migrants and refugees were rescued Monday morning from more than 20 boats by members of Proactiva Open Arms NGO before transferring them to the Italian cost guards and others NGO vessels operating at the zone. (KEYSTONE/AP Photo/Emilio Morenatti)

Auch Ende August wurden zahlreiche Flüchtlinge, die meisten davon aus Eritrea, aus dem Mittelmeer gerettet.  Bild: AP

Im Mittelmeer wurden 1134 Menschen an einem Tag gerettet



1134 Bootsflüchtlinge sind am Montag vor der libyschen Küste bei neun verschiedenen Rettungseinsätzen unter Aufsicht der italienischen Küstenwache gerettet worden. An den Rettungseinheiten beteiligten sich mehrere Schiffe, teilte die italienische Küstenwache in Rom mit.

Die Geretteten befanden sich an Bord von acht Schlauchbooten und eines kleinen Schiffes. Am Sonntag waren bereits 1164 Flüchtlinge bei sieben verschiedenen Rettungseinsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht worden. Dabei wurden auch die Leichen von sechs Flüchtlingen geborgen.

Rekordzahl bis Ende 2016

Italien rechnet bis Ende 2016 mit einer Rekordzahl von Flüchtlingen und Migranten. Geht der bisherige Trend weiter, wird es auf Sizilien in diesem Jahr 190'000 Flüchtlingsankünfte geben, prognostiziert das Innenministerium in Rom. Damit würde die Rekordzahl von 170'000 Flüchtlingen im Jahr 2014 deutlich überschritten. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Roger de Weck wird Seenotretter: «Sollte deswegen mein Ruf leiden, wäre mir das eine Ehre»

Der bekannte Publizist und Autor Roger de Weck engagiert sich neu als Vorstandsmitglied bei SOS Méditerranée, einer Organisation zur Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer. Im Interview spricht er über seine Beweggründe.

Herr de Weck, man kennt sie als Medienmann, als Ex-Chef vom «Tages-Anzeiger» und «Die Zeit». Zuletzt waren Sie Generaldirektor der SRG. Nun wollen Sie Flüchtlingshelfer werden. Warum? Flüchtlingshelfer? Das sehe ich allerdings ganz anders: SOS Méditerranée bewahrt Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche vor dem Ertrinken. Tausende Menschen wie Sie und ich wären heute tot ohne unser Schiff Ocean Viking und andere Rettungsschiffe, ohne die hochprofessionellen Besatzungen. Genau darum …

Artikel lesen
Link zum Artikel