DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Überraschung in Myanmar: US-Journalist kurz nach Schuldspruch freigelassen

15.11.2021, 11:4915.11.2021, 15:44

Der in Myanmar inhaftierte und erst vor wenigen Tagen zu elf Jahren Haft verurteilte US-Journalist Danny Fenster ist überraschend freigelassen worden. Dies teilte der ehemalige US-Diplomat Bill Richardson am Montag mit.

Wieder frei: Danny Fenster (l.) am Montag mit dem ehemaligen US-Diplomaten Bill Richardson in Naypyitaw.
Wieder frei: Danny Fenster (l.) am Montag mit dem ehemaligen US-Diplomaten Bill Richardson in Naypyitaw. Bild: keystone

«Danny und das Richardson-Team werden in den nächsten anderthalb Tagen ihre lange Heimreise via Katar antreten und freuen sich darauf, Danny mit seinen Eltern Buddy und Rose sowie seinem Bruder Bryan in den USA zu vereinen», hiess es in einer via E-Mail verbreiteten Erklärung.

Richardson, der auch schon als Vermittler bei Geiselnahmen tätig war, war vor wenigen Tagen in Myanmar mit dem Chef der Militärjunta, Min Aung Hlaing, zusammengekommen. Fensters Freilassung sei durch einen «privaten humanitären Besuch» Richardsons in dem Krisenland und persönliche Verhandlungen mit General Min Aung Hlaing sichergestellt worden, so die Mitteilung.

Fenster, ein leitender Redakteur des englischsprachigen Magazins «Frontier Myanmar», war Ende Mai unmittelbar vor dem Abflug in die USA am Flughafen von Yangon festgenommen worden. Er sass seither im für seine Foltermethoden berüchtigten Insein-Gefängnis in der grössten Stadt Yangon. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Frau dreht Aerobic-Video in Myanmar – und filmt versehentlich Militärputsch

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Grausamkeit gegen Tiere» – Mode-Magazin «Elle» verbannt Pelze aus allen Ausgaben

Das Mode-Magazin «Elle» hat als erstes grosses Medium ein Pelz-Verbot in seinen redaktionellen Inhalten und Werbeanzeigen beschlossen. «Tierische Pelze auf unseren Seiten und in unseren Online-Medien zu zeigen, stimmt nicht mehr mit unseren Werten oder den Werten unserer Nutzer überein», sagte die internationale Chefin von «Elle», Valeria Bessolo Llopiz, bei einer Konferenz der Modebranche im südenglischen Chipping Norton.

Zur Story