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Wegen Boko-Haram-Attentaten: Behörden verbieten in Niger-Grenzregion das Tragen des Vollschleiers



Im Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram haben die Behörden in der Grenzregion des Niger das Tragen des Vollschleiers verboten. Bei mehreren Selbstmordattentaten hatten Angreifer den Vollschleier als Tarnung genutzt.        

Frauen in der Region Diffa an der Grenze zu Nigeria sei es ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt, den Vollschleier zu tragen, um «Selbstmordattentate von Boko Haram» zu vermeiden, sagte der Bürgermeister von Diffa, Hankouraou Biri-Kassoum, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die Stadt liegt in der gleichnamigen Region.

Nach Angaben des Bürgermeisters von Diffa gelten in der Region auch eine nächtliche Ausgangssperre sowie Beschränkungen für Motorräder. Diese sind das bevorzugte Fortbewegungsmittel der Islamisten. Zuvor hatte schon Kamerun für einige Regionen ähnliche Einschränkungen des Vollschleiers erlassen.

Boko Haram kämpft seit sechs Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Staats in Nigeria. Seit dem vergangenen Jahr hat die Gruppe ihre Anschläge auch auf die Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad ausgeweitet. Inzwischen gehen die betroffenen Länder gemeinsam militärisch gegen die Extremistengruppe vor. (sda/afp)

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