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Nordkoreas Machthaber zementiert Stellung an der Parteispitze



epa08930805 A photo released by the official North Korean Central News Agency (KCNA) shows North Korean leader Kim Jong-un, who was elected as the General Secretary of the Worker's Party of Korea, during the 8th Congress of the Workers' Party of Korea, in Pyongyang, North Korea, 11 January 2021. The news about the 8th Congress of the Workers' Party of Korea, clearly indicating the orientation of the victorious advance of Korean-style socialism is instilling into the minds of millions of Party members and other people throughout the country great pride in the great guidance and sagacity of our dignified Party and fresh confidence and courage. Amid the high-degree political awareness and great enthusiasm of the delegates, the sixth-day sitting of the 8th Congress of the WPK was held on 10 January.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Bild: keystone

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine Stellung an der Spitze der herrschenden Arbeiterpartei abgesichert und sich einen neuen Titel geben lassen. Beim achten Parteikongress in Pjöngjang sei Kim zum Generalsekretär der Organisation bestimmt worden, berichteten die Staatsmedien am Montag. Den Titel des Generalsekretärs hatten zuvor schon sein Grossvater Kim Il Sung und sein Vater Kim Jong Il getragen.

Der Verleihung des neuen Titels an Kim Jong Un waren beim Kongress Änderungen der Parteistatuten vorausgegangen, wonach auch das Sekretariatssystem wiederhergestellt wurde. Die Wahl selbst, deren Ergebnis beim Parteitreffen am sechsten Tagungstag am Sonntag verkündet wurde, gilt als Formalität.

Nach dem Tod seines Vaters Ende 2011 war Kim Jong Un in rascher Folge zum obersten Führer des Militärs, der Partei und des Staates ausgerufen worden. Kim ist der Repräsentant einer Dynastie stalinistisch geprägter Herrscher. Beim siebten Parteikongress vor fünf Jahren war er zum Parteivorsitzenden gewählt worden.

Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms international isoliert. In seinem Lagebericht kündigte Kim während des Kongresses einen Ausbau des Atomwaffenarsenals des Landes und eine Modernisierung der Waffensystems an.

Beim diesjährigen Kongress wählten die Teilnehmer den Berichten zufolge auch die neuen Mitglieder des Zentralkomitees der Partei, dem auch Kim angehört. Dessen Wahl zum Generalsekretär spiegele den «einstimmige Willen und Wunsch» aller Parteimitglieder, Bürger und Angehörigen der Volksarmee wider, hiess es. Sie garantiere den Sieg des Sozialismus koreanischer Ausprägung.

Formal ist der Kongress, der ursprünglich alle fünf Jahre abgehalten werden sollte, das wichtigste Gremium der Partei. Allerdings war der siebte Kongress im Mai 2016 der erste seit 36 Jahren gewesen. (sda/dpa)

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