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Luftfahrt

Wien: Flughafen fährt Betrieb wieder hoch nach Schliessung wegen Wetter

Flughafen Wien fährt Betrieb wieder hoch

13.01.2026, 08:5313.01.2026, 11:06

Auf dem Flughafen Wien-Schwechat wird der Betrieb am späteren Dienstagmorgen wieder hochgefahren. Der Flugbetrieb war am frühen Morgen wegen Glatteises eingestellt worden. Auch am Mittag sei aber weiter mit Verzögerungen zu rechnen, teilte ein Flughafensprecher der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit.

Ein Airbus 380-800 der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa steht am Montag (22.08.11) auf dem Flughafen in Wien-Schwechat auf der Parkposition, waehrend ein Flugzeug der Fluggesellschaft AUA landet.  ...
Es wurde intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen.Bild: AP dapd

Zunächst würden abfliegende Maschinen abgefertigt. Ab Mittag solle es auch wieder Landungen geben, sagte der Sprecher weiter. Ankommende Flüge waren während der Betriebseinstellung zu anderen Airports - etwa München, Frankfurt, Köln, Venedig - umgeleitet worden. Abflüge erfolgten verzögert.

Auf dem gesamten Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hatte sich am Morgen eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefror, wie der Sprecher erläuterte. Der Winterdienst auf dem Airport sei «seit den Nachtstunden voll im Einsatz» gewesen.

Der gefrierende Regen sorgte im Osten Österreichs für Glatteis und damit für Beeinträchtigungen im gesamten Verkehr. Notruf Niederösterreich verzeichnete bis in die Vormittagsstunden mehr als 100 Rettungsdiensteinsätze.

Bei den Österreichischen Bundesbahnen ÖBB gab es eine Reisewarnung. Nicht dringende Reisen sollten verschoben werden. Es kam zu zahlreichen Streckenunterbrechungen und Ausfällen aufgrund der massiven Eisbildung an Weichen, Fahrzeugen und Oberleitungen. Zwischen dem Wiener Hauptbahnhof und dem Flughafen seien bis voraussichtlich Dienstag 13 Uhr keine Fahrten möglich, hiess es. Nicht betroffen davon waren aber die S-Bahn und der City Airport Train (CAT). (sda/apa)

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1 Kommentar
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Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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