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People-News

Prinz Charles muss bei Parlamentseröffnung für die Queen einspringen

09.05.2022, 19:4809.05.2022, 19:52

Queen Elizabeth II. lässt sich bei der jährlichen Eröffnung des britischen Parlaments am Dienstag von ihrem Sohn Prinz Charles vertreten. Die Queen leide noch immer zeitweise an Mobilitätsproblemen und werde daher in Absprache mit ihren Ärzten nicht an dem traditionellen Termin zum Beginn der neuen Sitzungsperiode teilnehmen, teilte der Buckingham-Palast am Vorabend der Zeremonie fest.

Soll seien Mutter vertreten: Thronfolger Prinz Charles (73), hier mit seiner Frau Herzogin Camilla.
Soll seien Mutter vertreten: Thronfolger Prinz Charles (73), hier mit seiner Frau Herzogin Camilla. Bild: keystone

In den vergangenen Monaten hat sich die mittlerweile 96 Jahre alte Queen immer häufiger von Familienmitgliedern vertreten lassen und fast nur noch Termine direkt auf Schloss Windsor wahrgenommen.

Üblicherweise verliest die Monarchin bei dem «State Opening» in der sogenannten Queen's Speech die Regierungserklärung des jeweiligen Premierministers. Faktisch ist Königin Elizabeth II. aber nicht mit Regierungsgeschäften befasst. Zu der Erklärung versammeln sich Abgeordnete und Lords gemeinsam im Oberhaus, das mit einem Thron ausgestattet ist.

Neben dem Thronfolger Prinz Charles (73), der nun an Stelle der Queen die Rede verliest, soll auch Prinz William (39) bei dem Termin am Dienstag dabei sein, hiess es vom Palast. Die Parlamentseröffnung verpasste die Queen in ihrer 70 Jahre währenden Regentschaft bislang nur zwei Mal - jeweils, weil sie schwanger war, also zuletzt vor fast 60 Jahren. Ein Palastsprecher hatte Ende vergangener Woche noch gesagt, die Queen habe fest vor, die Rede persönlich zu verlesen.

Die Eröffnung der neuen Sitzungsperiode wird von grossem Prunk begleitet. 2020 fiel die Zeremonie wegen der Corona-Pandemie aus, vergangenes Jahr fand sie in kleinerem Rahmen statt. Seit 2016 nutzte die Queen beim Besuch des Parlaments den Aufzug und nicht mehr die Treppe. Zuletzt trug Elizabeth II. auch nicht mehr die schwere Krone und die Staatsrobe, sondern Hut und Kostüm.

(yam/sda/dpa)

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