International
Raumfahrt

Nasa will Menschen auf den Mond bringen – erneut Probleme bei Test

epa12731733 The SpaceX Dragon spacecraft on a Falcon 9 Block 5 rocket, carrying the NASA Crew 12 mission, is docked in the Space Launch Complex 40, Cape Canaveral Space Force Station, Florida, USA, 12 ...
Die Nasa will wieder Menschen auf den Mond bringen.Bild: keystone

Nasa will Menschen auf den Mond bringen – erneut Probleme bei Test

Vor dem geplanten Start der bemannten Mondmission «Artemis 2» der US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt es neue technische Probleme.
15.02.2026, 06:3315.02.2026, 06:33

Bei einem Test auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida habe die Wasserstoff-Befüllung der Rakete «Space Launch System» nicht wie geplant funktioniert, teilte die Nasa mit. Die zuständigen Ingenieure würden nun ein Filtersystem austauschen, das als mögliche Ursache der Probleme vermutet werde.

Im Anschluss sei noch im Februar ein zweites sogenanntes «Wet Dress Rehearsal» geplant, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet werden. Bei einer ersten solchen Generalprobe – die wegen aussergewöhnlich niedriger Temperaturen und starker Winde im US-Bundesstaat Florida auch schon um einige Tage hatte verschoben werden müssen – waren Anfang Februar Wasserstoff-Lecks aufgetreten. Daraufhin seien Dichtungen ausgetauscht worden, hiess es von der Nasa.

Start nicht vor März

Den frühestmöglichen Starttermin für die Mission hatte die Nasa ursprünglich auf den 6. Februar datiert. Nun geht die Behörde von einem Start frühestens im März aus.

Mit der «Artemis 2»-Mission sollen noch in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Mond. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
28 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28
Shell-Chef warnt vor Benzinknappheit binnen Tagen – was das für die Schweiz bedeutet
Friedensgespräche hin oder her, die Strasse von Hormus ist für Tanker bis auf Weiteres nicht befahrbar. Shell-Chef Wael Sawan warnt vor baldigen Versorgungslücken in Europa. Noch zeigt man sich in der Schweiz relativ entspannt.
Der Erdölpreis sinkt wieder, die Börsen jubilieren und mindestens in der Welt der Finanzmärkte denken offenbar viele, dass der Krieg mit Iran bald vorüber sein könnte. Doch abgesehen vom Umstand, dass es für die von US-Präsident Donald Trump seit Montag zunehmend offensiv geäusserte Aussicht auf Friedensverhandlungen noch keine wirklich harten Belege gibt, spitzt sich die Versorgungslage auf den Energiemärkten weiter zu.
Zur Story