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Letzte Leichen von Taucherinnen auf Malediven geborgen

epa12976487 A handout photo made available by the Maldives President's Media Division shows divers conduct search and recovery operations for the remaining bodies of Italian tourists in the water ...
Taucher bergen die Leichen der verstorbenen Touristinnen auf den Malediven.Bild: keystone

Letzte Leichen von Taucherinnen auf Malediven geborgen

20.05.2026, 11:0320.05.2026, 11:03

Nach dem Tauchunglück auf den Malediven sind jetzt auch die Leichen der letzten beiden vermissten Taucherinnen aus Italien geborgen worden.

Die toten Frauen im Alter von 22 und 31 Jahren wurden von Spezialtauchern aus einer Höhle in etwa 60 Meter Meerestiefe gezogen und dann nach oben gebracht, wie aus dem Aussenministerium in Rom verlautete.

Insgesamt starben bei dem Unglück in der vergangenen Woche fünf Italiener sowie ein Rettungstaucher von den Malediven. Die genauen Umstände sind noch unklar. Die Behörden ermitteln.

Die Malediven sind ein kleiner Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Mit ihren weissen Sandstränden ziehen sie Urlauber aus aller Welt an. Auch für Schnorchler und Taucher sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel.

In this handout photo release by Maldives President Media Division, a Finnish diver, left, gets ready to attempt to recover the bodies of two of the four Italians who died deep inside an underwater ca ...
Die Malediven sind für Taucher ein beliebtes Ziel.Bild: keystone

Nach italienischen Angaben war die Tauchgruppe in einer Höhle mit mehreren Kammern unterwegs, die durch schmale Gänge miteinander verbunden sind. Eigentlich hätte die Gruppe nur bis zu einer Tiefe von etwa 30 Metern tauchen dürfen.

Obduktionen in Italien sollen Klarheit bringen

Inzwischen hat sich auch die Staatsanwaltschaft in Rom in die Ermittlungen eingeschaltet. Nach Angaben der Behörden sollen die Leichen in den kommenden Tagen aus der Inselhauptstadt Malé nach Italien gebracht werden, wo sie obduziert werden sollen. Unter den Todesopfern ist auch eine bekannte Meeresexpertin und Professorin an der Universität Genua. Die Gruppe war mit einem kommerziellen Schiff zu einem Ausflug gestartet. (sda/dpa)

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