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Russland

Russischer Politiker droht Kiew mit Massenvernichtungswaffen

Russischer Politiker droht Kiew mit Massenvernichtungswaffen

26.05.2026, 16:3526.05.2026, 16:35
epa12762421 Russian State Duma Speaker Vyacheslav Volodin waits before a meeting, chaired by President Putin, with members of the Security Council at the Kremlin in Moscow, Russia, 20 February 2026. E ...
Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin. (Archivbild)Bild: keystone

Der Chef des russischen Parlaments, Wjatscheslaw Wolodin, hat den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen die Ukraine angedroht im Fall von Angriffen gegen die Zivilbevölkerung in Russland.

«Das alles kann dazu führen, dass wir die Waffe einsetzen, die von niemandem mehr eine Spur übrig lässt», sagte Wolodin einer Pressemitteilung des Parlaments, der Staatsduma, zufolge. Er warnte davor, es so weit kommen zu lassen.

Auslöser der neuen Drohung ist ein Drohnenangriff auf ein Wohnheim in Starobilsk im von Russland besetzten Gebiet Luhansk. Den Angaben der Besatzungsbehörden zufolge kamen bei der Attacke in der vergangenen Woche 21 Zivilisten ums Leben. Der Generalstab in Kiew wiederum teilte mit, der Angriff habe einer Drohneneinheit des russischen Militärs gegolten.

Schwere russische Angriffe als Rachefeldzug

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte nach der Attacke Vergeltung angeordnet. Am Sonntag setzte das russische Militär dann bei einem Grossangriff auf die Ukraine unter anderem auch die neue und wegen ihrer Zerstörungskraft besonders gefürchtete Mittelstreckenrakete des Typs Oreschnik ein. Insbesondere die Hauptstadt Kiew wurde dabei schwer getroffen.

Weitere Schläge gegen Kiew sollen nach Angaben aus dem russischen Aussenministerium folgen. Moskau führt auch hier zur Begründung Vergeltung für den Tod von Zivilisten in Starobilsk an. Der russische Aussenminister Sergej Lawrow informierte über die möglichen Angriffe auch US-Aussenminister Marco Rubio.

In dem vor mehr als vier Jahren von Putin begonnenen Krieg gegen die Ukraine beschiesst Russland dabei bisher schon systematisch das Hinterland des Nachbarn. Immer wieder werden dabei Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser zerstört und zahlreiche Zivilisten getötet. Auch durch die ukrainischen Gegenangriffe gibt es zunehmend Opfer in der Zivilbevölkerung in Russland. (sda/dpa)

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Die beliebtesten Kommentare
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D.Enk-Zettel
26.05.2026 16:59registriert Oktober 2021
Vergeltung für was? Für Russlands Angriffe auf zivile Einrichtungen in der Ukraine? Wladistan steht offensichtlich in vieler Hinsicht mehr als nur an der Wand. Je mehr dieser Zustand sich abzeichnet , je lauter wird jeweils das Gebell der Kettenhunde von Wladi.
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Ex Stercore
26.05.2026 16:47registriert Januar 2026
Und da haben wir wohl den nächsten von Putins Endstufenbewohner, die glauben ihrem Meister besonders gefällig zu sein, wenn sie anderen mit der Atombombe drohen.
Lächerlich... Einfältig... Armseelig.
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Hans Jürg
26.05.2026 17:18registriert Januar 2015
Er hat aber nicht gesagt, dass A-Waffen eingesetzt werden, wenn die Ukraine militärische und Infrastrukturziele angreifen. Also, dann weiter machen! Trefft Russland dort, wo es am meisten weh tut. Und das ist nicht der Verlust von Menschenleben, sondern die Zerstörung des Öl-, Rüstungs- und Transportsektors.
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