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Acht Schweizer F/A-18 an Manöverübung in Skandinavien – Russland spielt im Ural Krieg

F/A 18 Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe stehen am Dienstag 14. Mai 2014 bereit fuer einen Militaerischen Uebungsflug der Uebung

Acht F/A-18-Kampfjets wurden für das Übungsmanöver nach Schweden abkommandiert. Bild: KEYSTONE



In Nordeuropa hat ein grossangelegtes Manöver von NATO-Mitgliedern und den nicht zur Allianz gehörenden Streitkräften Schwedens, Finnlands und der Schweiz begonnen.

An der Übung der Luftstreitkräfte seien 3600 Soldaten aus neun Ländern beteiligt, teilte die schwedische Armee am Montag mit. Es seien 115 Kampfflugzeuge im Einsatz. Die Militärübung dauert bis zum 4. Juni. 

Die Schweiz ist mit acht F/A-18-Kampfflugzeugen an der Übung vertreten. 15 Piloten und 45 Angehörige der Bodenmannschaft wurden nach Schweden abkommandiert. Das teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

Bei dem Manöver werden Militärstützpunkte in Schweden, Finnland und Norwegen genutzt. Offiziell soll eine UNO-Friedensmission geprobt werden. «Wir gewährleisten unsere Sicherheit zusammen mit anderen und das bedeutet, dass wir zusammen trainieren müssen», erklärte Carl-Johan Edström von der schwedischen Luftwaffe.

Four British Eurofighter Typhoons from the Royal Air Force arrive at Bodoe Main Air Station on the first day of the NATO Arctic Challenge Exercise, May 25, 2015.  REUTERS/Thorbjoern Kjosvold/Norwegian Armed Forces/Handout/NTB Scanpix

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Britische Eurofighter Typhoon über Norwegen. Bild: NTB SCANPIX/REUTERS

Das Manöver fällt in eine Zeit starker Spannungen in der Region. Die nordeuropäischen Staaten registrierten in den vergangenen Monaten erhöhte Aktivitäten der russischen Luftwaffe vor ihren Landesgrenzen. Russlands Aktivitäten werden wegen des Konflikts in der Ostukraine mit Argwohn betrachtet.

Putin ordnet Luftwaffen-Manöver an

Der russische Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hat indessen überraschend ein unangekündigtes Luftwaffen-Manöver angeordnet. 

Dies teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit. Bis Donnerstag sollen rund 12'000 Soldaten und 250 Kampfflugzeuge im Uralgebiet und in Sibirien die Verteidigung gegen feindliche Luftangriffe üben. Langstreckenbomber sollen zudem Raketenbeschuss von Zielen am Boden trainieren. 

Sukhoi Su-25 jet fighters take off during a drill at the Russian southern Stavropol region, March 12, 2015.  Russia has started military exercises in the country's south, as well as in Georgia's breakaway regions of South Ossetia and Abkhazia and in Crimea, annexed from Ukraine last year, news agency RIA reported on Thursday, citing Russia's Defence Ministry.  REUTERS/Eduard Korniyenko  (RUSSIA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST MILITARY)

Russische Su-25-Jets beim Start. Bild: EDUARD KORNIYENKO/REUTERS

Russland hatte in den vergangenen Monaten verstärkt die Gefechtsbereitschaft der Streitkräfte geprüft. Das westliche Militärbündnis NATO sieht darin eine Provokation angesichts der Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen der Ukraine-Krise. 

(sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blissfully 26.05.2015 08:23
    Highlight Highlight Die Schweizer sind jedes Jahr vertretten, für gemeinsame Übungen....
  • Roger Gruber 26.05.2015 08:04
    Highlight Highlight Korrigiere meinen Post von soeben: habe gerade gemerk, dass ihr in einem anderen Artikel die Wortwahl umgekehrt habt. Damit wäre die "Ausgewogenheit" für diesmal gegeben ;-)
  • Roger Gruber 26.05.2015 07:59
    Highlight Highlight Wieder mal lustig, Watson. Westen "macht Übung", Russland "spielt Krieg". Super ausgewogen, ganz toll.

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