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Russland

Vor Wirtschaftsforum: St. Petersburg meldet Drohnenalarm

Vor Wirtschaftsforum: St. Petersburg meldet Drohnenalarm

03.06.2026, 08:2003.06.2026, 08:21

Vor Beginn des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) haben die Behörden in der Millionenmetropole Einwohner und Gäste am Morgen vor Drohnenangriffen gewarnt. «Achtung! Es besteht Drohnengefahr auf dem Gebiet von St. Petersburg, möglich sind Störungen des mobilen Internets», hiess es in der versandten SMS. In St. Petersburg selbst soll eine Ölraffinerie in Brand geraten sein. Offiziell bestätigt ist das nicht. In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von einer schwarzen Rauchwolke.

Es gebe einige Verletzte, teilte der St. Petersburger Gouverneur Alexander Beglow mit. «Es sind einige Objekte beschädigt worden. Im Moment läuft die Beseitigung der Folgen.» Konkrete Angaben zu den Schäden machte er nicht. Alle Einsatzkräfte sind seinen Angaben nach in erhöhter Bereitschaft.

Der Alarm überschattet das in der Regel glanzvoll für Gäste aus aller Welt inszenierte Forum, das bis Samstag dauert. Kremlchef Wladimir Putin ist in seiner Heimatstadt selbst Gastgeber. Erwartet werden auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter aus westlichen Staaten, darunter aus Deutschland. Auch Politiker der AfD besuchen das Forum, bei dem Russland zeigt, wie es seine Wirtschaft in Kriegszeiten und ungeachtet der westlichen Sanktionen am Laufen hält.

Russisches Ministerium meldet Abschuss von 354 Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den Abschuss von 354 ukrainischen Drohnen, darunter auch in der Region um die Hauptstadt Moskau und im Leningrader Gebiet um die Millionenmetropole St. Petersburg. Überprüfbar sind die Angaben von unabhängiger Seite nicht. Auch im vor St. Petersburg gelegenen Kronstadt, wo die russische Kriegsmarine einen Stützpunkt hat, gab es am Morgen Drohnenalarm.

Medienberichten zufolge schlugen Drohnen zudem in der Stadt Mitschurinsk in der zentralrussischen Region Tambow ein. Ziel dort soll eine Fabrik gewesen sein, die auch Raketentechnik herstellt. (sda/dpa)

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    Hans Jürg
    03.06.2026 08:30registriert Januar 2015
    Man sollte mit den Drohnen Bilder von Grosny und Aleppo abwerfen und die Bevölkerung darauf hinweisen, dass das auch mit Leningrad und Moskau passieren kann, wenn Russland die Angriffe auf die Ukraine nicht einstellt.
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