DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hunderte Schulen in Russland nach Bombendrohungen evakuiert

13.01.2022, 15:3813.01.2022, 15:54
Bild: keystone

Russland wird von einer neuen Welle anonymer Bombendrohungen erschüttert. Allein in der Millionenstadt Krasnojarsk in Sibirien seien am Donnerstag mehr als 100 Schulen vorsorglich evakuiert worden, berichtete der Radiosender Echo Moskwy.

Auch in anderen Städten wie Samara und Stawropol wurde der Unterricht demnach zeitweise unterbrochen, weil Unbekannte in E-Mails mit Bomben gedroht hätten. Landesweit seien Hunderte Schulen betroffen gewesen. Bei Überprüfungen wurde demnach nichts Verdächtiges gefunden.

Seit Jahren sorgen solche Drohungen für Polizeieinsätze. Häufig betroffen sind Schulen, Gerichtsgebäude und Einkaufszentren. Die Hintergründe sind nach offiziellen Angaben unklar. Die Warnungen gehen vor allem per E-Mail ein. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB liess bereits ausländische Mailanbieter sperren. Es wird vermutet, dass die Drohungen über sie verschickt wurden.

Der Bürgermeister von Jekaterinburg am Ural, Alexej Orlow, sagte Berichten zufolge, die Drohungen seien um 3.00 Uhr in der Nacht eingegangen. Er gehe daher davon aus, dass die Mails aus dem Ausland abgeschickt worden seien. In der Stadt waren bereits am Mittwoch den Behörden zufolge 151 der 163 Schulen evakuiert worden.

In der Hafenstadt Archangelsk im Norden Russlands müssen die Schüler deshalb wieder von zu Hause aus lernen. An einigen Schulen in Moskau gab es bereits Übungen für schnelle Evakuierungen im Ernstfall. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Senator fühlt sich von Fauci so beleidigt, dass er das FAUCI-Gesetz einführen möchte
Nach einem hitzigen Wortgefecht im US-Kongress vergangene Woche schlägt der republikanische Senator Roger Marshall zurück: Er möchte, dass Doktor Faucis Finanzen öffentlich werden – noch öffentlicher als sie es bereits sind.

Senator Roger Marshall und der präsidiale Covid-Berater Anthony Fauci gerieten sich im US-Kongress letzte Woche gehörig in die Haare. Grund für den Disput war Marshalls Behauptung, dass Faucis Finanzen nicht offen zugänglich seien.

Zur Story