International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Russischer Ex-Spion wurde Opfer von Nervengift

07.03.18, 19:04


Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind Opfer von Nervengift geworden. Sie wurden gezielt angegriffen, sagte der Chef der britischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch. Es werde wegen versuchten Mordes ermittelt.

Skripal und seine Tochter wurden am 4. März bewusstlos in einem Einkaufszentrum in Salisbury aufgefunden. Beide kamen auf die Intensivstation einer Klinik. 

Mehr Infos in Kürze ...

(dwi)

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 08.03.2018 19:28
    Highlight Immer wieder schön zu beobachten, wenn so "no names" nach dem Tod für Propaganda gegen Russland verwendet werden können.
    Steht doch dass es sich um einen Doppelagent handelte, da ist eben fraglich für welche Seite er wirklich arbeitete. Da Russland sicherlich einiges effizienter in Sachen Geheimdienst ist als England, (trotz 007) kann ich mir gut vorstellen, dass England viel mehr Grund hatte ihn aus dem Weg zu räumen als Russland. Ich weiss es nicht aber wer das Gegenteil behauptet weiss es auch nicht besser
    1 2 Melden
  • Spooky 08.03.2018 18:11
    Highlight Tinker Taylor Soldier Spy

    (John le Carré)
    0 1 Melden
  • Oberon 07.03.2018 20:28
    Highlight Die dritte Person die den beiden helfen wollte, ein Polizist, ist auch im Spital.
    5 1 Melden
  • Magnum 07.03.2018 19:43
    Highlight Ein gezielter Angriff mit Nervengift im öffentlichen Raum - und das nicht nur gegen das eigentliche Ziel, sonder auch gegen das Opfer: Putins Russland hat soeben Nordkorea unterboten - und sollte auch so behandelt werden. Als ein Pariahstaat, der im Ausland Bürger abmurkst, verdeckte Kriege führt und das internationale Recht seriell missachtet. Macht Vladimir zum einsamen Herrscher.
    11 4 Melden
    • HabbyHab 08.03.2018 07:51
      Highlight Achtung, jetzt kommen dann wieder die "Aber Amerika hat auch das und das und das"-Leute (:
      1 1 Melden
    • Dirk Leinher 08.03.2018 19:23
      Highlight Dass in England soviele ehemalige russische Spione vergiftet werden ist natürlich ein Zufall und hat mit der völligen Unfähigkeit des MI6 zu tun. James Bond wo bleibst du nur?
      Es hat aber sicher nichts, rein gar nichts damit zu tun, dass solche Vergiftungen von Menschen die vorher fast völlig unbekannt warten, nun nach dem Tod zur Stimmungsmache gegen Russland dienlich sind. Nein, damit hat es sicher nichts zu tun.
      1 2 Melden

Von wegen nur Touristen: So einfach wurde das russische Skripal-Märchen entlarvt

Recherchen des Investigativ-Netzwerks Bellingcat ergaben, dass die beiden Verdächtigen im Skripal-Fall keine Zivilisten sind. Leaks aus der russischen Pass-Datenbank deuten darauf hin, dass sie Agenten des russischen Militärnachrichtendienstes GRU sind.

Letzte Woche sorgte ein Interview mit den beiden Skripal-Verdächtigen Ruslan Boschirow und Alexander Petrow für viel Gesprächsstoff. Die Geschichte, dass sie nur Touristen seien, wirkte wie inszeniert.

Gemeinsame Recherchen des Investigativ-Netzwerks Bellingcat und des russischen Portals The Insider stärken nun den Verdacht, dass die beiden keine Zivilisten sind. Gestützt auf Leaks aus der russischen Pass-Datenbank behauptet Bellingcat, die beiden Verdächtigen seien Agenten des russischen …

Artikel lesen