International
Schifffahrt

Ostseefähre «Marco Polo» in schwedischen Hafen geschleppt

The Marco Polo ferry is towed into the port of Karlshamn, Sweden, Thursday, Nov. 2, 2023. A ferry that ran aground last month off southeastern Sweden and started leaking oil into the Baltic Sea, arriv ...
Die Marco Polo wird in den Hafen der Stadt Karlshamn geschleppt.Bild: keystone

Ostseefähre «Marco Polo» in schwedischen Hafen geschleppt

02.11.2023, 14:4602.11.2023, 14:46

Die vor der schwedischen Ostseeküste gestrandete Fähre «Marco Polo» ist in den Hafen der Stadt Karlshamn gebracht worden.

Anderthalb Wochen, nachdem die Passagierfähre auf Grund gelaufen war, wurde das Schiff nach Angaben der Nachrichtenagentur TT und des Rundfunksenders SVT am Donnerstagvormittag in den Hafen geschleppt. Alles sei undramatisch und nach Plan verlaufen, sagte ein Sprecher der Küstenwache zu SVT. Bereits am Mittwoch war das Schiff vom Meeresboden befreit und eine gute Seemeile hinaus in tiefere Gewässer gebracht worden.

Die «Marco Polo» war am 22. Oktober mit rund 70 Menschen an Bord auf dem Weg zwischen Trelleborg und Karlshamn gewesen, als sie den Grund berührte, dennoch ihre Fahrt fortsetzte und etwa fünf Kilometer später erneut auf Grund lief. Seitdem steckte das Schiff in der Nähe von Hörvik, rund 120 Kilometer nordöstlich von Malmö, fest. Die Passagiere und ein Teil der Besatzung konnten das Schiff verlassen. Ausgelaufenes Öl richtete Umweltschäden an. Die Einsatzkräfte fingen etwa 50 000 Liter Öl und Öl-Abfall auf. Zwei Crew-Mitglieder wurden wegen Fahrlässigkeit im Schiffsverkehr zu Geldstrafen verurteilt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Warum die MAGA-Meute nicht gegen Trumps Venezuela-Abenteuer rebelliert
Donald Trumps Militäroperation in Venezuela spaltet die MAGA-Bewegung. Die isolationistische Fraktion kritisiert den Präsidenten, doch die meisten bejubeln ihn.
Drei Präsidentschaftswahlkämpfe hat Donald Trump bisher geführt – und in allen versprach er, als Präsident militärische Interventionen zu vermeiden. Mit diesem «America First»-Programm sprach er grosse Teile seiner MAGA-Kernwählerschaft an, die isolationistisch tickt und genug von den endlosen und kostspieligen Kriegen hat, die in der Bush-Ära so leichtfertig begonnen wurden – etwa in Afghanistan und im Irak.
Zur Story