Der irakische Anti-Islam-Aktivist Salwan Momika ist gemäss schwedischen Medienberichten tot. Der 38-Jährige wurde in seiner Wohnung in der Stadt Södertälje südwestlich von Stockholm während eines Livestreams auf der Plattform TikTok erschossen, heisst es weiter. Die Polizei teilte mit, sie sei am Mittwochabend in Södertälje alarmiert worden und habe einen Mann mit Schussverletzung gefunden. Dieser sei dann im Krankenhaus gestorben.
Fünf Menschen wurden nach Angaben der Polizei festgenommen. Sie berichtete in einer Mitteilung von dem Vorfall in Södertälje, bei dem ein Mann im Alter von rund 40 Jahren von Schüssen getroffen und ums Leben gekommen sei. Die Identität des 38-Jährigen wollte eine Polizeisprecherin auf Anfrage aber zunächst nicht bestätigen.
Momika hatte mit umstrittenen Aktionen gegen den Islam nicht nur in Schweden, sondern auch im Ausland für Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem verbrannte er in der Hauptstadt Stockholm mehrmals den Koran, was in der muslimischen Welt für Aufruhr sorgte. Unter anderem für diese Aktionen wurde Momika im Sommer 2023 angeklagt. Der Prozess hätte in diesen Tagen stattfinden sollen.
Momika wurde 1986 im Irak in einer christlichen Familie geboren, bezeichnete sich selbst allerdings als Atheist. Im Irak war er Berichten zufolge Mitglied von regierungskritischen Milizgruppen. In Schweden galt er als Sympathisant der nationalistischen Schwedendemokraten. (dab)
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Dasjenige der Religion des Friedens.
Was ich aber viel schlimmer finde ist, wenn religiöse Eiferer ihr Büchlein über die Grundrechte stellen.
Kein Wunder erleben Rechtspopulistische Parteien Zuwachs, wenn solche Subjekte in unseren Ländern geduldet werden.
Wir sind im Umgang mit dem Islam völlig naiv und wir täten gut daran, hier (endlich!) extrem vorsichtig zu agieren.
Überwachung von Imamen und Moscheen und islamischen Vereinen.
Generalverdacht ist doof, hier aber völlig gerechtfertigt.