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Täter von Frankfurt soll an Verfolgungswahn leiden – Zuggäste könnten seine Gedanken lesen

Drei Tage nach dem Tötungsdelikt im Frankfurter Hauptbahnhof liefert ein Medienbericht Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des Täters.



Der Mann, der am Montag einen achtjährigen Buben im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen Zug stiess, soll an Paranoia leiden. Das berichtet die Tamedia-Redaktion am Donnerstag. Der Hausarzt habe beim dreifachen Familienvater vor einigen Monaten eine psychische Störung mit Wahnbildung festgestellt und ihn an einen Psychologen überwiesen. Die Autoren berufen sich auf Akten aus der psychiatrischen Behandlung.

Der 40-jährige Eritreer soll geäussert haben, dass Zugpassagiere und Arbeitskollegen seine Gedanken lesen könnten. Ausserdem habe er geglaubt, dass andere Menschen ihn manipulierten und Handystrahlen und elektromagnetische Wellen ihn beeinflussten. Gegenüber einem Verwandten sprach er von der Angst, aufgrund der Verfolgungen nicht mehr in der Schweiz leben zu können.

Der mutmassliche Täter sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Er hat sich noch nicht zum Motiv geäussert. Am vergangenen Montag stiess er eine 40-jährige Frau und deren Sohn vor einen einfahrenden Zug. Die Frau konnte sich retten, der Junge erlag seinen tödlichen Verletzungen. Eine weitere angegriffene Frau brachte sich rechtzeitig in Sicherheit. Der Mann lebte in Wädenswil, wo er letzte Woche seine Familie in der Wohnung einsperrte und eine Nachbarin mit einem Messer bedrohte.

(mwa) (bzbasel.ch)

Experte erstellt psychiatrisches Gutachten

Nach der tödlichen Gleis-Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof soll ein Experte ein psychiatrisches Gutachten über den Tatverdächtigen erstellen. Es sei ein Sachverständiger beauftragt worden, der mit dem Mann aus Eritrea entsprechende Gespräche führe, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. (sda)

Polizei hält nach Drohung an Berner Bahnhof Person an

Tragischer Vorfall in Frankfurt am Main

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lucie Weisswas 02.08.2019 18:07
    Highlight Highlight Es wird immer noch nach Gründen gesucht, den Täter zum Opfer zu machen! wtf
    • Maracuja 02.08.2019 21:55
      Highlight Highlight Die psychiatrische Begutachtung des Täters läuft nicht mit der Absicht, den Täter zum Opfer zu machen. Eine mögliche Unzurechnungsfähigkeit aufgrund einer psychischen Krankheit führt i.d.R. nicht dazu, dass ein Täter schneller entlassen wird. Im Gegenteil. Ein solches Gutachten kann auch eine Verwahrung nach Verbüssen der Strafe ermöglichen.
  • Satan Claws 02.08.2019 15:51
    Highlight Highlight Der Verstand ist ein äusserst fragiles Konstrukt, dass bei jedem Menschen nur ein Schicksalsschlag vor dem Abgrund steht. Jeder hat das Recht auf Hilfe, wer was anderes sagt, dem sollte auch nicht geholfen werden.

    Verbrechen sind schlimm, ohne Frage, aber von allen verstossen zu werden ist es auch. Schaut mehr auf euer Umfeld und nicht nur in diese handflächen Streichelapparate.
  • critico 02.08.2019 14:41
    Highlight Highlight das ist kein versuchter mord, das ist vorsätzliche tötung, das gehört knallhart bestraft, und der "psychologe " usw gehören auch in die pflicht genommen. auffallend ist auch, dass täglich mehr psychische störungen vorhanden sein sollen......(da hätte er doch gar nicht mehr frei rumlaufen dürfen)
  • rodolofo 02.08.2019 12:17
    Highlight Highlight Wieder einmal eine Diskussion für eine "Geschlossene Gesellschaft"...
    Okay.
    Wer das Leben nicht erträgt, schliesst sich ein.
    Eigentlich ganz ähnlich, wie anfangs dieser Eritreer...
  • rodolofo 02.08.2019 09:41
    Highlight Highlight Ich kenne das aus eigener Erfahrung.
    Wenn es Dir sehr schlecht geht, dann willst Du nicht, dass das nach aussen dringt, weil Du genau weisst, dass das Deinen sozialen und wirtschaftlichen Tod bedeuten könnte.
    Entsprechend gross ist Deine Angst, dass Deine "Innere Schwäche" entdeckt wird.
    Da Du aber ohne "Ausstrahlung" und ohne Lebensfreude bist, ziehst Du auch keine "positive" Aufmerksamkeit auf Dich. Für die Aussenwelt bist Du ein "Teufel" und auf diesen "Teufel" wirkt die Aussenwelt "teuflisch".
    Ein Teufelskreis...
    Dieser kann nur mittels Therapie und Klinikaufenthalt durchbrochen werden.
    • Peter R. 02.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Sie wollen aber nicht sagen, dass eine frühzeitige Therapie/Klinikaufenthalt (ev. seit Januar) diesen Eritreer davon abgehalten hätte, den Jungen zu ermorden.
    • Maracuja 02.08.2019 21:40
      Highlight Highlight @TingelTangel: Ziemlich sicher hätte es das

      Wenn man den Mann bei Ausbruch der Krankheit mittels fürsorgerischem Freiheitsentzug (FFE) in eine geschlossene Klinik eingewiesen und bis auf weiteres dort behalten hätte! Ein FFE gegen den Willen des Kranken durchzusetzen, ist aber nicht so einfach, insbesondere wenn der Kranke noch nie gewalttätig war. Es gibt Dinge, die skeptisch machen, z.B. Behandlung durch Psychologen. Schuldzuweisungen vom Stammtisch aus sind aber deplatziert. Weshalb nicht zuerst mal die laufenden Untersuchungen abwarten.
    • rodolofo 03.08.2019 07:52
      Highlight Highlight Ich gebe Maracuja in dem Sinne recht, dass eine Zwangseinweisung in eine Klinik von einem Schizophrenen so in sein verdrehtes Weltbild integriert wird, dass er sich "von den Faschisten eingekerkert" sieht. Mit dieser Denke stärkt er gleichzeitig sein angekratztes Ego und bläst die Bedeutung von sich selbst und seinen Verschwörungstheorien weiter auf.
      Er verweigert sich in der Folge den Therapien, bzw. tut nur so, als würde er dabei mitmachen.
      Sobald er wieder "draussen" ist, gehen die Attacken gerade gegen diejenigen, die ihm am nächsten stehen und die ihm gerne helfen würden, weiter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 02.08.2019 06:31
    Highlight Highlight Die allermeisten der an psychischen Störungen mit Wahnbildung erkrankten Personen töten nicht. So eine Krankheit kann mit so einer Tat etwas zu tun haben, muss aber nicht. Es gibt böse Menschen und gute Menschen, sowohl unter den kranken als auch unter den gesunden.
  • Phrosch 01.08.2019 22:00
    Highlight Highlight Wie kommen Journalisten an „Akten aus der psychiatrischen Behandlung“?! Ärzte, aber auch deren Mitarbeiter unterstehen der Schweigepflicht. Wenn Unterlagen zur Behandlung eines Menschen den Weg an die Öffentlichkeit finden, ist das extrem bedenklich, auch wenn der Betroffene straffällig wurde.
    • rodolofo 02.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Nein.
      Transparenz und Offenheit ist das A und O eines erfolgreichen Umganges mit "Psychischen Krankheiten"!
      Lernt endlich, von der (christlichen) Verdrängungstaktik weg zu kommen!
      Seht hin! Sagt, was Sache ist! Steht zu dem, was ist und akzeptiert das!
      Sagt, wenn es Euch schlecht geht!
      Nur dann wir Euch geholfen, wenn Ihr auch zu erkennen gebt, dass Ihr Hilfe braucht!
      Redet über "das Monstrum"!
      Reagiert ehrlich und emotional auf "das Monstrum"!
      Dann wird sich die "aus dem Ruder gelaufene Männlichkeit" beruhigen und wieder auf "Normalgrösse" schrumpfen.
      Liebe Deinen Feind! (Zitat Jesus)
    • Phrosch 02.08.2019 16:55
      Highlight Highlight Rodolfo, einverstanden, solange du als Betroffener über deine Krankheit sprichst. Aber ärztliche Unterlagen, die in die Hände von Journalisten gelangen, das geht gar nicht!
    • rodolofo 03.08.2019 08:07
      Highlight Highlight @ Phrosch
      Ich halte es nicht für sinnvoll, bei diesem Verbrechen, das die Gesellschaft so sehr aufwühlt und verängstigt, auf Prinzipien der Geheimhaltungspflicht herumzureiten!
      Im Gegenteil muss alles unternommen werden, was hilft, diese wegen ihrer Grässlichkeit unfassbare Tat intellektuell und gefühlsmässig "in den Griff zu kriegen".
      Und dazu helfen nun mal diese ärztlichen Unterlagen!
      Nachdem sich dieser Eritreer klar als "Gefährder" zu erkennen gegeben hatte, wurde vielleicht darum nicht international nach ihm gefahndet, weil solche ärztliche Informationen zurückbehalten wurden...
  • Peter R. 01.08.2019 15:58
    Highlight Highlight Eine psychische Erkrankung haben und zum Psychater geschickt werden, rechtfertigt in keiner Weise diese schändliche Tat - bei der ein unschuldiger Junge getötet wurde.
    Bleibt auf dem Teppich der Realität!
    • Kruk 01.08.2019 16:40
      Highlight Highlight Erklären und rechtfertigen sind nicht dasselbe.
    • Freedom Fighter 01.08.2019 16:52
      Highlight Highlight Herr R., wo wird irgendwas gerechtfertigt? Die Suche nach einer Erklärung für eine solche Tat heisst doch nicht, dass man es rechtfertigt.... Sinnloser Versuch von Hetze ihrerseits. Es gibt niemanden, der den Tod dieses Jungen nicht schrecklich findet. Ich würde sagen, wenn hier jemand nicht auf dem Boden der Realität bleibt, dann sind es Sie...
  • Maracuja 01.08.2019 15:33
    Highlight Highlight < ihn an einen Psychologen überwiesen>

    Hoffentlich handelt es sich um einen Verschreiber. Psychologen sind für viele Probleme eine gute Wahl, aber derartige schwere psychische Erkrankungen sollten von Psychiatern behandelt werden.
    • Ueli der Knecht 01.08.2019 16:21
      Highlight Highlight Ich meine auch, dass entweder die Überweisung vom Psychiater erfolgte, oder an einen solchen.
    • Maracuja 01.08.2019 17:13
      Highlight Highlight @Tingeltangel

      Wenn Psychiater die Therapie bestimmter Patientengruppen (z.B Personen mit gewissen Phobien) an Psychologen delegieren, ist nichts dagegen einzuwenden. Aber Personen mit den geschilderten Symptomen gehören m.E. nicht dazu. Ein Psychologe kann allenfalls für eine zusätzliche Therapie hinzugezogen werden, für die Hauptbehandlung ist er nicht geeignet. Die Auswahl/Einstellung/Abgabe der erforderlichen Medikamente ist eine heikle Sache. Antipsychotika haben schwere Nebenwirkungen, vertragen sich mit vielen anderen Substanzen überhaupt nicht.
    • Ueli der Knecht 01.08.2019 17:24
      Highlight Highlight Ich meine, es ist vorallem eine journalistische Fehlleistung. Denn da steht:

      "Der Hausarzt habe beim dreifachen Familienvater vor einigen Monaten eine psychische Störung mit Wahnbildung festgestellt und ihn an einen Psychologen überwiesen. Die Autoren berufen sich auf Akten aus der psychiatrischen Behandlung."

      Also der Reihe nach: "Hausarzt", "Psychologe" mit Quellenangabe "Akten aus psychiatrischer Behandlung".

      Ich vermute, es geht in die Richtung, wie du sagst, Maracuja, dass ein Psychologe für eine ergänzende Therapie dazugezogen wurde, nicht vom Hausarzt, aber vom Psychiater.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 01.08.2019 15:25
    Highlight Highlight Wir brauchen Polizisten 24/7 an jedem Bahnhof. Überall laufen Irre rum, besonders in Politikerhausen und in Populsmusdorf. Für mich immer wieder erstaunlich, welch dümmlich Vorschläge von Politikern kommen nach solchen Vorfällen.
  • Satan Claws 01.08.2019 12:52
    Highlight Highlight "Die Autoren berufen sich auf Akten aus der psychiatrischen Behandlung..." Wer ist der Psychiater? Ich frage nur dass ich nicht zufällig einmal den selben abbekomme, der dann alles ausplaudert und offensichtlich kaum hilft.
    • Ueli der Knecht 01.08.2019 14:47
      Highlight Highlight Du hast keinerlei Beweis, und der findet sich auch nicht bei dem von dir zitierten Text, dass der Psychiater etwas ausgeplaudert hätte. Der Psychiater hat zwar offenbar die Akte erstellt, aber da es sich um eine Überweisung handelte, wurde diese Akte vermutlich mehrfach rumgereicht.

      Ebenfalls kanns du aus deiner Perspektive wohl kaum beurteilen, ob der Psychiater "offensichtlich kaum hilft".

      Insofern finde ich deinen Kommentar ziemlich vermessen und arrogant.
    • Satan Claws 01.08.2019 15:46
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Er wurde Überwiesen und dann behandelt nicht anders herum. Von daher sind beide meiner Annahmen durchaus gerechtfertigt. Zumal ich auch weiss was hier so als Psychiater tätig ist. Einen guten tmzu finden ist wirklich äusserst schwierig.
    • ARoq 01.08.2019 16:10
      Highlight Highlight In einer früheren Meldung stand, dass Krankenakten in der Wohnung des Täters gefunden wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MBär 01.08.2019 12:34
    Highlight Highlight Oh je, das passt aber nicht ins Bild des "mordlustigen Afrikaners" welches propagiert wurde vom politischen & gesellschaftlichen Bodensatz....

    Nach wie vor: Es ist schrecklich was passiert ist, gerade weil es aus dem nichts kam und jeden hätte treffen können. Aber nun ist es wichtig, Stellung zu beziehen und gegen Hetze einzustehen, ob physisch oder digital. Wer sich nicht distanziert von Aussagen wie der SVP des Kt. Zürich (offiziellee Account auf Twitter @svpzh), akzeptiert Hetze & Hass. Und das darf nicht sein! #Wirsindmehr

    Mein Beileid allen Betroffenen
    • P. Silie 01.08.2019 12:51
      Highlight Highlight Quote: "Wer sich nicht distanziert von Aussagen wie der SVP des Kt. Zürich (offiziellee Account auf Twitter @svpzh), akzeptiert Hetze & Hass. Und das darf nicht sein! #Wirsindmehr"

      George W Bush zum Anfang des Irakkrieges: "You are either with us, or against us". https://en.wikipedia.org/wiki/You're_either_with_us%2C_or_against_us
    • Flo1914 01.08.2019 12:52
      Highlight Highlight Der einzige, der bis anhin auf watson hetzt sind Sie.
      "...politischen & gesellschaftlichen Bodensatz..."
    • Wen nicht Ich wer dann 01.08.2019 12:57
      Highlight Highlight Ach so, sie meinen da er "nur" krank ist darf er bald wieder nach Hause?
      Aber keine Angst der nächste Vorfall hat bereits stattgefunden, ein Metzger Meister mit Machete so auf der Strasse am spazieren und eben mal den Mitbewohner a schlachten. Aber ja klar, kann passieren. Zudem laut Polizei und Medien aus Syrien stammend. Warten wir mal ab welche Krankheit hier diagnostiziert wird.....
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