International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

So wie wir aktuell leben, bräuchten wir 1,6 Welten. bild: shutterstock

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und so gross ist der Einfluss von Neugeborenen darauf

Das gab es schon lange nicht mehr: Der Earth Overshoot Day 2020 ist heute deutlich später als im Vorjahr. Natürlich hängt dies mit der Coronakrise zusammen. Wie wir den Tag aber langfristig nach hinten verschieben können, siehst du hier.



Heute, am 22. August, sind alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Welt innert eines Jahres wiederherstellen kann. In anderen Worten: Wir leben ab heute auf Ökopump. Dies ergaben die Untersuchungen des Global Footprint Networks, welches den Earth Overshoot Day (oder auch Welterschöpfungstag) seit 1961 jährlich berechnet.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Entwicklung des Earth Overshoot Days

2019 hatten wir den Tag noch am 29. Juli – so früh wie nie zuvor – erreicht. Dass er jetzt rund drei Wochen später folgt, ist natürlich eine Auswirkung der Coronakrise. Letztmals war der Tag 2005 so «spät» im Jahr.

Doch blicken wir auf die Entwicklung des Welterschöpfungstags seit 1970:

Entwicklung des Earth Overshoot Days seit 1970:

Earth Overshoot Day 1970 bis 2020

So viele Welten bräuchten wir

Mit anderen Worten: So wie wir aktuell leben, bräuchten wir 1,6 Welten. Damit konnten wir den ökologischen Fussabdruck der Menschheit seit dem 1. Januar bis zum Earth Overshoot Day um 9,3 Prozent verringern. 2019 hatte die Welt noch 1,75 Erden benötigt.

Würden übrigens alle so leben wie wir in der Schweiz, bräuchte es fast drei Welten, um unseren Lebensstil zu decken. Oder anders betrachtet: So, wie wir Schweizer mit den Ressourcen umgehen, bräuchten wir ein Land, das rund 4,5-mal so gross wie die Schweiz ist.

Bild

Bilder der Klimademo in St.Gallen im Mai 2019. bild: shutterstock

Hätte es die Coronakrise allerdings nicht gegeben, wären die Ressourcen schon am 22. Juli – so früh wie nie – erschöpft gewesen.

Berechnung wegen Covid-19 angepasst

Aufgrund der Coronakrise mussten die Berechnungen kurzfristig angepasst werden. So sind CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe – die aktuell einen grossen Teil des Fussabdrucks ausmachen – stark gesunken. Wie das alles berücksichtigt wurde, erklärt das Global Footprint Network hier.

Darum ist das trotzdem nicht nur gut

Grund zur endlosen Freude ist dies aber nicht. Natürlich, die Verschiebung um drei Wochen nach hinten hört sich fürs Erste gut an. Doch Laurel Hanscom, CEO des Global Footprint Network sagt: «Das diesjährige plötzliche Schrumpfen des ökologischen Fussabdrucks darf nicht mit Fortschritt verwechselt werden.»

Laurel Hanscom, CEO Global Footprint Network. Bild: Global Footprint Network

Laurel Hanscom, CEO des Global Footprint Network. bild: global Footprint network

Schon im Juli sprach sie von «Desaster statt Design». So würde Corona «die globale Katastrophe verstärken, da es zu sozialen, wirtschaftlichen und politischen Spannungen kommt.»

Noch immer ist es aktuell schwierig abzuschätzen, wie sich beispielsweise die Wirtschaft oder die Fluggewohnheiten der Menschen nach der Corona-Zeit entwickeln (siehe auch verlinktes Interview unten). Darum hat Hanscom kürzlich erneut betont: «Wir sind gegen erzwungene Reduzierungen, die Leid verursachen.»

Schon im März zeichnete sich ab, dass die Coronakrise langfristig kaum unsere Umweltprobleme löst:

Diese zwei Punkte waren 2020 ausschlaggebend

Durch die Coronakrise wurden insbesondere zwei Faktoren für die Berechnung des Overshoot Days stark verändert:

Dies führte zu einer Verringerung des Carbon-Footprints um 14,5 Prozent und des Fussabdrucks für Waldprodukte um 8 Prozent.

Bild

Die weltweite Holzindustrie verursacht einen grossen ökologischen Fussabdruck. bild: shutterstock

So könnten wir den Tag weiter nach hinten schieben

Wie erwähnt, braucht es geplante Massnahmen statt Katastrophen, um langfristig den Overshoot-Day nach hinten zu verschieben.

Die Berechnungen des Global Footprint Networks zeigen dabei, wie stark unser Fussabdruck von der Reduktion der CO2-Emission abhängt. Mit diesen Massnahmen hätten wir den grössten Einfluss auf den Earth Overshoot Day:

Energie

Würde die Menschheit die Kohlenstoffkomponente des ökologischen Fussabdrucks um 50 Prozent verringern, würde der Overshoot-Day um 93 Tage nach hinten geschoben.

Weitere 21 Tage wären möglich, wenn wir aktuelle Möglichkeiten und Technologien für den Hausbau/Isolation, industrielle Prozesse und die Stromproduktion – ohne Einbussen bei Produktivität oder Komfort – besser nutzen würden.

Bild

Die CO2-Emissionen zu reduzieren, hätte den grössten Impact auf einen nachhaltigeren Lebensstil. bild: shutterstock

Kinder

Hätte jede zweite Familie ein Kind weniger und die Frauen würden zwei Jahre später Mütter werden, würde sich der Overshoot Day bis ins Jahr 2050 um 49 Tage nach hinten schieben (falls der ökologische Fussabdruck pro Kopf auf dem Stand von 2020 bleibt).

Fleischkonsum

Wenn der weltweite Fleischkonsum um 50 Prozent gesenkt und dafür vegetarische Ernährung konsumiert wird, würde der Overshoot Day um 17 Tage nach hinten verlegt werden. Mit eingerechnet ist da schon die Reduktion von Methan-Emissionen, welche 10 Tage ausmachen.

Food Waste

Weltweit wird nach Angaben des «GFN» rund ein Drittel des hergestellten Essens weggeworfen oder nicht verzehrt. Würden wir den weltweiten Food Waste um die Hälfte reduzieren, würde dies für den Overshoot Day bedeuten, dass er 13 Tage später stattfände.

Bild

Food Waste um die Hälfte zu reduzieren, würde den Overshoot Day um 13 Tage nach hinten schieben. bild: shutterstock

Naturschutz

8 Tage nach hinten schieben könnten wir den Overshoot Day, wenn wir 350 Millionen Hektar Wald wiederaufforsten würden. Dies entspricht ungefähr der Grösse Indiens – oder rund 85-mal der Schweiz.

Verkehr

Auch eine Möglichkeit: Würden wir unsere Autokilometer um 50 Prozent reduzieren und davon ausgehen, ein Drittel der Autofahrten würde durch Öffentlichen Verkehr ersetzt sowie der Rest durch Velofahren und Zu-Fuss-Gehen, könnte der Overshoot Day um 13 Tage nach hinten verlegt werden.

Dein persönlicher Fussabdruck

Du willst wissen, wie dein persönlicher Fussabdruck aussieht und wie viele Welten dein Lebensstil benötigt? Hier kannst du dies mit dem Rechner der des Global Footprint Networks tun.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist

Das ist kein Abfall, sondern Rohstoff

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

212
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
212Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 07:56
    Highlight Highlight "(falls der ökologische Fussabdruck pro Kopf auf dem Stand von 2020 bleibt)"

    Auch diese Berechnung stimmt nicht, weil die Weltbevölkerung mit dieser Methode dennoch weiterwachsen würde - allein nur schon, weil die Menschen immer älter werden. Damit würden die 49 Tage "Wettmachung" allmählich dahinschwinden.

    Wahnsinnig theoretische Lösungsansätze sind das. Und nicht mal halbwegs problemlösend.

    Was die Kohlenstoffkomponente betrifft: Wodurch will man die ersetzen? Weder Windräder noch Solarzellen wachsen auf Bäumen und sie sind nach 30 Jahren Sondermüll.

    Und der Fleischkonsum wächst global.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 01:11
    Highlight Highlight Die Illusion von "wenn" & "würde", die bei Kindern, Fleischkonsum, Food Waste, Naturschutz und Verkehr, verbreitet wird, hat zur Folge, dass die Leute aufgrund der Einschränkungen glauben, sich sonst mehr gönnen zu dürfen. Sprich, wer Geld auf dem Konto und dieses zur freien Verfügung hat, also ausgeben kann, wird es ausgeben. Die Kompensation z.G. der Umwelt wird also gar nicht erst stattfinden. Dafür findet eine individuelle Kompensation für den Verzicht statt. Das ist wie mit den effizienteren Motoren. Heute werden einfach schwerere und PS-stärkere Autos gekauft. Der Verbrauch steigt sogar.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 01:01
    Highlight Highlight "Mit anderen Worten: So wie wir aktuell leben, bräuchten wir 1,6 Welten."

    Das ist nur die halbe Wahrheit. Würden alle so leben wie die Schweizer, bräuchte es 3,3 Erden. Ziemlich genau das Doppelte. Die 1,6 Erden verdankt die Statistik jenen Ländern, die in sogenannter Armut leben.

    20% der Erdbevölkerung verbraucht 80% der Ressourcen. Zu den Weltmeistern im Verbrauch zählen Herr und Frau Schweizer und deren Kinder sowie Kindeskinder.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 00:57
    Highlight Highlight "Heute, am 22. August, sind alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Welt innert eines Jahres wiederherstellen kann."

    "Welt" ist hier der falsche Begriff. Erde wäre der Richtige. Auch, dass "alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind, die die Erde in einem Jahr wiederherstellen kann", scheint mir falsch formuliert. Denn der Mensch verbrennt Kohle, Erdgas und -öl mit Sicherheit schneller, als die Erde sie wieder zur Verfügung stellen kann.

    Eher ist es so zu verstehen, dass so viele Ressourcen verbraucht wurden, dass die Umwelt die Summe der Schäden nicht mehr wegstecken kann.
  • karl_e 22.08.2020 19:20
    Highlight Highlight Wir leben auf Oekopump. Das Widerliche an Schulden ist, man sie über kurz oder lang begleichen muss. Sonst kommt es zur Zwangsvollstreckung.
    • Reinrassiger Mischling SG 85 23.08.2020 12:35
      Highlight Highlight Zeugungsverbot...🙃
  • Swen Goldpreis 22.08.2020 18:30
    Highlight Highlight Wir sollten vor allem den Teil endlich einmal angehen, den wir ohne Reduktion des Lebenstandards ermöglichen könnten. Also vor allem Isolation und Effizienzsteigerungen. Das sollte ja politisch auch bei Leuten durchsetztbar sein, die nicht an den Klimawandel glauben.
  • stadtzuercher 22.08.2020 17:33
    Highlight Highlight Man sieht ja schon alleine in den Kommentaren wie alle glauben sie selbst seien nicht für die Umweltschäden verantworlich und die eigene Art zu leben sei voll ok wenn nicht gar zielführend.

    Und wir sprechen hier über Schweizer, d.h. die privilegiertesten 5% der Menschen.

    So wird das nie was.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 08:18
      Highlight Highlight Genau darum wird es nie was... Lieber günstig Zertifikate einkaufen und weiterhin das Fünffache, Tendenz weiterhin steigend, an CO2 emittieren, als von amtlicher Stelle kommuniziert wird.

      Hauptsache die Inlandwerte sind schön.
  • Firefly 22.08.2020 17:06
    Highlight Highlight "Hätte jede zweite Familie ein Kind weniger und die Frauen würden zwei Jahre später Mütter werden, würde sich der Overshoot Day bis ins Jahr 2050 um 49 Tage nach hinten schieben"

    Hätten damals die Babyboomer Eltern weniger Kinder gehabt, und wären die Babyboomer weniger fleissig und strebsam gewesen, hätten wir heute Weniger reiche Rendner, die gelangweilt um die Erde düsen, Kreuzfahrten machen und viel konsumieren.
    • MeiliCH 22.08.2020 18:30
      Highlight Highlight Genau. Wenn wir über Kinder sprechen sollten wir auch über Rentner und die immer älter werdende Gesellschaft und deren Verhalten sprechen. Wie alt muss man für ein erfülltes Leben werden und wer soll darüber entscheiden dürfen? Die Pharmakonzerne, die sich an der altenpflege eine goldene Nase verdienen oder die betroffenen Menschen selbst?
    • Tir 22.08.2020 18:41
      Highlight Highlight Wären die Kinder/Baby das Problem, wäre der Ökologischer Fussabdruck in Indien höher als in der Schweiz oder anderen Westliche Länder, es ist eher das Gegenteil.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 08:22
      Highlight Highlight Der beste Beweis dafür, dass Fortschritt noch nie im Sinne der Umwelt war.

      Allerdings ist es auch einfach, auf jenen herumzuhacken, die einem den Wohlstand beschert haben, in den man so hineingeboren wurde. Den Wohlstand dann als "gottgegeben" zu adoptieren ist natürlich extrem einfach. So muss man den Fehler nicht bei sich selbst suchen, sondern kann ihn an andere abschieben.

      Aber ja, die Eltern der Babyboomer hätten weniger Kinder machen sollen. Und die heutigen Erwachsenen sollten eben gar keine Kinder mehr machen. Dann gibt's auch keine Wohlstands-Adopteure mehr. Nur so geht's.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SchrtrScks 22.08.2020 15:51
    Highlight Highlight Statt dem "... Einfluss der Neugeborenen..." hätte man auch den Einfluss von Covid im Titel hervor heben können.

    Der war leider noch viel zu klein...
  • SchrtrScks 22.08.2020 15:49
    Highlight Highlight Der Titel zu diesem Artikel ist wieder einmal grenzwertig. Nicht Neugeborene haben einen Einfluss auf den Fussabdruck sondern die gesamte Bevölkerung. Das Neugeborene kann herzlich wenig dafür. Wenn dann sind es Erwachsene in wichtigen Führungspositionen in Politik und Wirtschaft. Man könnte sogar so weit gehen, dass man sich beim Neugeborenen entschuldigen sollte für unseren kurzsichtigen Umgang mit der gemeinsamen Lebensgrundlage.
    • Rethinking 22.08.2020 21:36
      Highlight Highlight Korrekt... der Neugeborene kann nichts dafür, aber seine Eltern...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 08:34
      Highlight Highlight ...und dann will man Väter noch mit Vaterschaftsurlaub, von einer kolportierten 14-wöchigen Elternzeit ganz zu schweigen, belohnen...

      🙄

      Und auf der Frontpage dieses Newsportals wird gerade wieder Propaganda für den Vaterschaftsurlaub gemacht. It hurts badly inside one's brain.
    • SchrtrScks 23.08.2020 21:46
      Highlight Highlight @Rethinking

      Nein, das ist nicht meine Aussage.

      Overshoot = totale Bevölkerung * durchschnittlicher Fussabdruck pro Person.

      Sobald man es so anschaut sieht man auch wieso das mit den Neugeborenen Unsinn ist. (1) Die totale Bevölkerung ist ein Treiber (2) müssen die heutigen Neugeborenen nicht zwangsläufig genauso verschwenderisch, egoistisch und kurzsichtig mit unserer Umwelt umgehen wie wir es tun. Wenn die nächste Generation Status nicht mehr mit Weihnachtsferien in Thailand und einen SUV definiert, dann würden viel mehr Neugborene und höhere Sterblichkeit der Umwelt sehr gut tun!
  • Pollo Loco 22.08.2020 13:50
    Highlight Highlight Naja was zu tun wäre wissen viele, vlt. weniger Fleisch essen, weniger reisen, Produkte länger behalten und nicht schnell in Abfall abschieben... nur macht das keiner konsequent, weil wir keine direkte Konsequenzen spüren. Die Verantwortung wird vom Hersteller zum Konsument und umgekehrt geschoben. Wann und wo wird mal Nägel mit Köpfen gemacht?! Meine Lösungsansätze wären die Hersteller bezüglich Abfallproblem zur Verantwortung zu ziehen und Reisemittel für die breiten Massen weniger schnell zugänglich machen.
    • maylander 22.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Wenn man bei der Einreise jedes all zwei Wochen Quarantäne machen muss, nehmen die geflogenen Kilometer dramatisch ab. Zugleich sind die Kosten gleich geblieben.
      Coronavirus und die Massnahmen wirken also sehr demokratisch.
    • Alnothur 22.08.2020 17:17
      Highlight Highlight Komisch, ich habe im Foot Print Calculator angegeben, dass ich fast täglich Fleisch esse, und bin trotzdem "nur" auf 1.2 Erden ;)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 08:36
      Highlight Highlight @Alnothur: Was hast du dem Calculator sonst verheimlicht?
  • Nathan der Weise 22.08.2020 13:50
    Highlight Highlight Wir werden mit Freude auf Ende Jahr unser (hoffentlich) gesundes Baby in Händen halten. Unser drittes. Wir werden es lieben und einen guten Bildungsweg ermöglichen und vielleicht studiert es Physik, Öklogie etc.. und findet vielleicht einen Weg Ressourcen effizienter zu nutzen, eine Möglichkeit CO2 zu reduzieren.., wenn nicht ist es auch ok. Dann trägt es vermutlich mit „normaler“ Arbeit zu unseren Sozialsystemen bei. Aber wer weiss das schon. Wir (als Eltern) haben aber kein schlechtes Gewissen einem neuen Erdenbürger die Möglichkeit gegeben zu haben sich in dieser Welt zu entwickeln.
    • stadtzuercher 22.08.2020 15:01
      Highlight Highlight "Wir (als Eltern) haben aber kein schlechtes Gewissen einem neuen Erdenbürger die Möglichkeit gegeben zu haben sich in dieser Welt zu entwickeln. "

      Wenn das die restlichen 8 Mia Erdenbürger auch nicht haben und ihrem Kind um jeden Preis ein Studium und ein gutes Leben ermöglichen wollen dann leidet halt die Umwelt. Vielleicht finden wir Wege dass alles besser wird, aber seit 50 Jahren geht die Entwicklung klar in die andere Richtung. (ps. Die Kinder von vor 30 Jahren sind die Erwachsenen von heute.)
    • Cirrum 22.08.2020 16:44
      Highlight Highlight Bis ihr Baby gross ist, braucht es wahrscheinlich keine Menschen mehr für diese Jobs;) in allen Bereichen werden Algorithmen besser sein als der Mensch.. wir füttern sie heute mit all unseren Daten..wieso sollte man teure Menschen einstellen?..die Zukunft wird aus einem Haufen nutzlosen Menschen bestehen, die man irgendwie beschäftigen und unterhalten muss, auf einer Erde, die kein gesundes Klima mehr hat..
    • Nathan der Weise 22.08.2020 17:36
      Highlight Highlight @stadtzürcher und cirrum. Die Lösung ist also keine Kinder mehr zu haben und die Menschheit aussterben zu lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toga 22.08.2020 13:50
    Highlight Highlight Och, gebt es doch einfach mir, das Ganze CO2.
    Ich brauch es für mein Aquarium zur Aufzucht der Wasserpflanzen.
    Dann müsste ich es nicht mehr so teuer einkaufen.

    Danke :)
  • John Henry Eden 22.08.2020 13:50
    Highlight Highlight Je mehr Menschen es gibt, desto wertloser wird jeder einzelne Mensch. Wer wertlos ist, kümmert sich nicht um Naturschutz.
    • Reinrassiger Mischling SG 85 23.08.2020 12:52
      Highlight Highlight ...genau das Gegenteil ist der Fall!😉😄
  • Beta Stadler 22.08.2020 13:32
    Highlight Highlight "Zu viele Menschen geben Geld aus das sie nicht haben, um Dinge zu kaufen die sie nicht brauchen, um damit Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen!"

    Mit diesem Irrsinn müssen wir aufhören, zudem Umweltverschmutzung in Bilanzen einpreisen, der Arbeit wieder Sinn und Anerkennung verleihen und soziale Ungerechtigkeit abbauen (weil das Umweltverschmutzung fördert). Dann leben wir zwar nicht im Überfluss, aber in einem Wohlstand, der trotzdem zufrieden macht, vielleicht sogar mehr als jetzt.

    Wir können damit freiwillig anfangen oder warten, bis die Verteilungskriege losgehen, es liegt an uns.
    • Firefly 22.08.2020 14:04
      Highlight Highlight "Zu viele Menschen geben Geld aus das sie nicht haben, um Dinge zu kaufen die sie nicht brauchen, um damit Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen!"

      Und der Treiber davon ist der heutige Kapitalismus. Also, dann weiss man ja, wo man ansetzen müsste.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.08.2020 08:49
      Highlight Highlight Der Kommunismus hätte dies gekonnt. Doch der Kommunismus war gezwungen, sich gegen den Kapitalismus zu wehren und dies mit den Waffen des Kapitalismus. Diesen Kampf hat er verloren.

      Und so geht es nun auch der Umwelt. Auch die Umwelt verliert gerade den Kampf gegen den Kapitalismus.
  • Antichrist 22.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Leider steht nirgends, wie lange die Reserven für den angeblichen Ökopump noch reichen?
    • Froggr 22.08.2020 13:20
      Highlight Highlight Vermutlich viel länger als alle denken. Siehe Erdölvorräte. Die wären gemäss „Experten“ schon lange aufgebraucht.
    • maylander 22.08.2020 15:03
      Highlight Highlight @Froggr
      In den Berichten wurde immer hingewiesen dass dies für die aktuelle Fördertechnik gilt.
      Vor fünfzig Jahren hat noch niemand an Fracking gedacht. Auch unter dem Meer gibt es Reserven, die früher schlicht unerreichbar waren.
      Nicht vergessen der grösste Teil der Erde ist vom Meer bedeckt und auch von der Landmasse ist nur ein kleiner Teil bewohnbar.
    • Froggr 22.08.2020 15:34
      Highlight Highlight Mayander: Schon klar. Die Experten konnten unmöglich damit rechnen, dass sich die Fördertechnik ändern wird. Auch konnten sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie über jede Ölreserve der Erde bescheid wissen. Solche Faktoren müssen richtige Experten miteinbeziehen. Sonst handelt es sich nur um Angstmacherei und sonst gar nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 22.08.2020 12:56
    Highlight Highlight Unser zweijähriger hat letzte Woche seinen ersten SUV bekommen und möchte sich an dieser Stelle entschuldigen, dass der WOD seinetwegen nicht erst am Montag stattfand.
    • Firefly 22.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Naja, solange er ihn nicht fährt und ein anderer Zweijähriger dafür ins Kloster geht...
    • Paternoster 23.08.2020 08:19
      Highlight Highlight Genau, vielleicht aber ist der zweijährige homosexuell und zeugt deswegen keine Kinder, somit ginge das mit dem SUV in Ordnung
  • atomschlaf 22.08.2020 12:41
    Highlight Highlight Solange man die Kernenergie als eines der wirksamsten Mittel zur CO2-armen Energieproduktion verteufelt, so wie dies die aktuelle Schweizer Politik tut, muss mir niemand weismachen wollen, die Lage punkto CO2 und Klima sei wirklich ernst.
    • largefeet 22.08.2020 13:02
      Highlight Highlight Kernenergie ist nicht CO2-neutral. Zudem hat die heutige Technologie einen schlechten Wirkungsgrad. Ein grosser Teil der Energie der Brennstäbe wird erst in den Millionen Jahren der Endlagerung in Wärme umgewandelt statt während der Produktionszeit im Reaktor. Zudem ist Uran ein endlicher Rohstoff, so wie das Erdöl - beides hilft uns langfristig nicht.
    • Costinivos 22.08.2020 13:10
      Highlight Highlight Und gleichzeitig werden In Asien Dutzende neue Kohlekraftwerke gebaut. Und erzähle jaa niemanden das der CO2 Ausstoss eines AKWs bei gleicher Leitung gerechnet niedriger ist als bei Photovoltaikanlagen. Aber wenn man halt lieber die Welt den Bach runter gehen lässt ist das halt so. Ich werde unsere Klimapolitik nie verstehen.
    • Froggr 22.08.2020 13:22
      Highlight Highlight Largefeet: Wasserkraft, Solarenergie und Windkraft sind auch nicht Co2 neutral. Wenn du anfängst solche Technologien so anzuschauen, dann denke ich wirklich ist es mehr ideologische Politik als dass wir tatsächlich ein ernsthaftes CO2 Problem hätten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 22.08.2020 12:33
    Highlight Highlight Der Einfluss der Neugeborenen ist Null. Babies können noch keinen Einfluss nehmen. Hingegen haben sie Auswirkungen.
    • Reinrassiger Mischling SG 85 23.08.2020 13:05
      Highlight Highlight ...jedes Kind braucht Nahrung, Kleider, Spielsachen, reist auch mit im Auto, Öv, Flugzeug...etc. verbraucht indirekt auch Ressourcen mit, nimmt ein weiteren Platz der Verbraucher ein. Darum sollte man langsam (besser, sofort) anfangen,über Geburtenkontrolle zu diskutieren...einer der einfachsten Wege, für die Natur und die Menschheit.
  • koks 22.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Wenn die Bevölkerung und der Wohlstand wächst wächst halt auch der Ökopump. Da kann man nichts schönreden.
    • Firefly 22.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Stimmt und im Moment wächst bei uns vor allem der schon sehr grosse Wohlstand.
    • atomschlaf 22.08.2020 17:34
      Highlight Highlight Nein, Firefly, in der Schweiz stagniert der Wohlstand seit ca. 10-20 Jahren.
    • Firefly 22.08.2020 19:39
      Highlight Highlight @atomschlaf " in der Schweiz stagniert der Wohlstand seit ca. 10-20 Jahren. "

      Nur beim unteren Mittelstand nicht jedoch darüber, da wächst er überproportional und die Menschen verbrauchen mehr, wohnen auf grösserem Raum fahren mehr Auto, fliegen mehr u.s.w.

      Die Geburtenrate ist schon seit 40 Jahren auf 1,5, was bedeutet, dass die Bevölkerung schrumpft. Das merken wir nur noch nicht, wegen der Babyboomer Generation die jetzt im Rentenalter ist und wegen der Zuwanderung reicher Ausländer, die den Gesammtwohlstand drastisch erhöhen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 22.08.2020 12:27
    Highlight Highlight Nicht missverstehen, ich bin für Umweltschutz und mache mir Sorgen wegen dem Global warming und CO2.

    Aber wenn man das Alter der Menschheit mit dem des Planeten vergleicht, dann sind wir nur einen klitzekleinen Bruchteil lange auf der Erde. Wenn wir also nur doppelt so viel Resourcen/Energie verbrauchen, wie im gleichen Zeitraum entsteht, dann spielt das eigentlich keine Rolle, oder?

    Nicht der Resourcen- und Energiekonsum ist das Problem, sondern der Dreck (incl. CO2) den wir dabei produzieren.
    • 7Gänseblümchen 22.08.2020 13:44
      Highlight Highlight Würdest du so auch mit deinem Lohnkonto verfahren? Beispiel: Ich habe 100 Bäume. Jeden Monat fälle ich vier, pflanze aber nur 2. Was meinst ist da das Problem? Genau. Nach 4 Jahren habe ich keinen Baum mehr. Gleiches Beispiel mit Fischen im Meer etc...
    • Firefly 22.08.2020 14:11
      Highlight Highlight Öl und Kohle wachsen nicht nach. Es brauchte millionen von Jahren um die heutigen Vorkommnisse zu schaffen.
    • DerTaran 22.08.2020 17:32
      Highlight Highlight @7Gänseblümchen, es gibt Menschen, die genau das machen, wenn die vorigen Generationen genug Geld angesammelt haben, sowas nennt man Reich. Die Erde hat in Milliarden von Jahren genug angesammelt.

      Bei Fischen im Meer usw. teile ich deine Befürchtungen.

      @Firefly, nein die wachsen nicht nach, aber leider ist noch genug da, um noch 100erte Jahre die Umwelt zu verschmutzen.

      Wie oben beschrieben, finde ich Umweltschutz wichtig und hoffe das die CO2-Neutralität so schnell wie möglich kommt. Ich habe nur Probleme mit diesem Earth Overshoot Day, den ich so wie er formuliert ist für sinnlos halte.
  • wurzeli 22.08.2020 12:21
    Highlight Highlight Es braucht von allem weniger. Einfach weniger. Nicht nur von Kreuzfahrten. Von allem.
    • Firefly 22.08.2020 19:40
      Highlight Highlight Also, wer macht den Anfang? Oder gehts nur mit Verboten?
  • Andre Buchheim 22.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Gaaanz wichtiger Artikel, danke dafür, ich glaub, es gibt kein wichtigeres Thema, aber auch keines, welches mehr sträflich vernachlässigt wird. Wir müssten alle zusammen anpacken, jeder müsste seinen Teil zur Heilung der Welt beitragen, dann könnten wir es schaffen. Leider gibt es noch viel zu viele Egoisten und Raubtiere unter den Menschen, die von diesem System partizipieren und denen das Leid anderer, erst recht zukünftiger Generationen, gepflegt am Allerwertesten vorbei geht. Wir brauchen ein kollektives Umdenken diesbezüglich, oder wir gehen krachend selbstverschuldet unter!
    • Andre Buchheim 22.08.2020 17:03
      Highlight Highlight Jolex Mike: Die Welt zu heilen, eine friedliche, nachhaltige und sozial gerechte Gesellschaftsordnung, das können wir schaffen.
    • Reinrassiger Mischling SG 85 23.08.2020 13:20
      Highlight Highlight Geburtenkontrolle. Einfachster Ansatz wäre z.B. dass Menschen welche nicht im Stande sind ihr eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften, keine Kinder oder maximal nur 1 Kind zeugen dürften. Weniger Kinder = weniger Konsumenten. Die Herrsteller müssten Verpackungsmaterial, Produktion und Herrstellung der Lebensmittel absolut nachhaltig umstellen. Das hätte massiven Einfluss auf den Konsum, da die Qualität und die Preise massiv ansteigen würden, was auch die uferlose Massenproduktion eindämmen würde. Alle ab einem Jahreseinkommen von 100k müssten massiv höhere Steuern abgeben! Es wäre so leicht.
  • dmark 22.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Wenn ich mir das Diagramm oben anschaue, dann fällt mir auf, dass es so ab Mitte der achtziger Jahre steil bergauf (bergab für die Ressourcen) ging. Was ist da passiert, bzw. welcher Faktor hat da einen so grossen Einfluss genommen?
    Zuvor lebte man ja auch recht gut - mein Umfeld und ich zumindest - und man hatte noch nicht die Massen an gedämmten Häuser, Energiesparlampen, nicht mal einen KAT am Auto und fuhr sogar 2-takter usw.
    Also von der "Umweltseite" her kann dieser Anstieg wohl nicht kommen oder gerade davon, weil man durch den gesteigerten Aufwand auch weit mehr Ressourcen verbraucht?
    • orabanda 22.08.2020 14:03
      Highlight Highlight ...da hat die Erdbevölkerung die Kapazität überschritten
    • dmark 22.08.2020 14:06
      Highlight Highlight Meine Überlegung zu oben... Es wurde ja so gut, wie nichts an der Vielfalt der Produkten geändert, aber zusätzlich eine komplette neue Infrastruktur, incl, der Produktion von "Energievermeidungsprodukten" und "Reinigungsmassnahmen" aufgebaut. Also ein komplett neuer Industriezweig entstand, welcher neue, bislang nicht benötigte Produkte erzeugt. Angefangen von Katalysatoren, Zusatzaggregate, bis hin zum Styropor, Folien, Glasschaum usw..
      Weiterhin war dies der Beginn des Computers zur Massenware.
      Ein "immer mehr und weiter" bringt auch mehr Verbrauch von Energie und Materialien.
    • Firefly 22.08.2020 14:15
      Highlight Highlight "dass es so ab Mitte der achtziger Jahre steil bergauf (bergab für die Ressourcen) ging. Was ist da passiert, bzw. welcher Faktor hat da einen so grossen Einfluss genommen? "

      Neoliberalismus, Verbrauchsgüterwirtschaft, Aufstieg Asiens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dwight D Eisenhower 22.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Wir werden es nicht schaffen, auch wenn wir es schaffen...
    Dann kommen die Schwellenländer und werden den neuen Reichtum geniessen und auf die Umwelt keinen Pfifferling geben
  • derlange 22.08.2020 11:48
    Highlight Highlight Vollgas „leben“ und auf Kinder verzichten?
    Was für eine selbstherrliche Arroganz!

    Weniger Globalisierung, weniger Platz für jeden, eigener Garten, weniger Reisen, weniger konsumieren, lokal bleiben, ....

    VERZICHTEN heisst das Zauberwort!

    Aber das würde uns ja alle einschränken und wäre ja dan ein nogo....
    • Firefly 22.08.2020 19:44
      Highlight Highlight ganeu und die Komsumegoisten zeigen lieber mit dem Finger auf die natürlichste Sache der Welt und wollen sie als egoistisch verstanden wissen.

      Typische Projektion eigener Schwächen auf andere.
    • Rethinking 22.08.2020 21:47
      Highlight Highlight Verzicht auf Konsum aber eben auch auf Kinder
  • Ovolover 22.08.2020 11:28
    Highlight Highlight Alle Massnahmen summiert ausser der Einschränkungen bei Kinder würden locker reichen. Warum stehen die Kinder im Titel, und nicht die CO2-Reduktion mit mehrfachem Effekt?

    Klickbait?
    • Rethinking 22.08.2020 21:51
      Highlight Highlight Quatsch... Sowohl als such ist notwendig...

      Immer mehr Menschen kann letztlich nur auf eine Katastrophe raus laufen...

      Sei es wegen globaler Erwärmung, Wassermangel etc.
  • Chrisga 22.08.2020 11:06
    Highlight Highlight Der Durchschnittseuropäer produziert etwa 140 Mal soviel CO2 wie der Durchschnittsafrikaner. Also hört endlich mal auf mit "Überbevölkerung" zu argumentieren. Wir kommen nicht umhin, vor unserer eigenen Türe zu wischen! 🌍🔥
    • dmark 22.08.2020 14:14
      Highlight Highlight So pauschal darf man dies nun auch nicht sehen. Ja, wir setzen viel CO2 frei. Eine andere Sache ist aber auch das Verbringen von Müll nach Afrika, welche sich einige wenige Politiker dort gut bezahlen lassen und diesen Müll dann einfach in die Gegend kippen und frei verbrennen lassen.

      Vor der eigenen Türe wischen heisst also, weniger produzieren und mehr recyceln.
      Das wiederum will aber die "Wirtschaft" nicht.
  • Marco Singer 22.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Das Argument mit den Kindern habe ich kommen sehen. Scheint so langsam im Mainstream anzukommen. Kinder als Problem anzusehen, lässt tief in die Herzen und Seelen der Menschen blicken, die das Argument ins Feld führen. Bitte überdenkt dies, auch zu eurem eigenen Heil. Es gab schon Kulturen und Gesellschaften vor uns, die menschliches Leben als etwas problematisches qualifiziert haben. In der Regel aber nicht das eigene, sondern das der Anderen. In diesem Falle, das der unschuldigsten. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt...
    • Terraner 22.08.2020 11:00
      Highlight Highlight Nicht Kinder sind das Problem. Nur eines sollte jedem klar sein, wir leben auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen, die Bevölkerung kann also gar nicht unendlich wachsen. Aber keine Sorge das regelt sich irgendwann von selbst, nur ist das dann keine sehr angenehme Art. Besser wäre es schon wenn wir dies selbst vorzeitig regulieren, bevor die Natur dies übernimmt.
    • Super8 22.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Sie interpretieren hier etwas in den Artikel hinein, was nicht da steht. Das menschliche Leben wird im Artikel nicht als problematisch qualifiziert. Es wird einzig darauf hingewiesen, weniger und später Kinder zu haben. Etwas weniger von allem ist das Zauberwort, um unsere Lebensgrundlage zu schützen.
    • w'ever 22.08.2020 12:04
      Highlight Highlight niemand hat gesagt, dass kinder per se ein problem sind. aber zuviele kinder pro familie resultiert in zukunft zu zuvielen menschen auf der welt.
  • Autokorrektur 22.08.2020 10:45
    Highlight Highlight "Hätte jede zweite Familie ein Kind weniger und die Frauen würden zwei Jahre später Mütter werden" ich bin der Quelle gefolgt, und ich finde NIRGENDS auch nur ein Argument, das für das zeitliche Verschieben sprechen würde! Frauen in der Schweiz bekommen so schon recht spät Kinder, und wenn sie es noch später tun bedeutet das mehr Risikoschwangerschaften.
    • Glenn Quagmire 22.08.2020 11:31
      Highlight Highlight Gilt wohl kaum für die Schweiz und ihre Nachbarländer. Indien oder viele Staaten in Afrika müssen hier erwähnt werden
    • Garp 22.08.2020 12:22
      Highlight Highlight Es geht da ja nicht um die Schweiz.
    • marmuel 22.08.2020 12:31
      Highlight Highlight Wieso sollte eine Verlängerung der Generationszeit nicht zu weniger Menschen in sagen wir 100 Jahren führen? Sehe nicht wieso es dafür eine Quelle braucht. Ist einfachste Mathematik. Aber klar, das wird in der Schweiz schwierig da wir eh schon fast am Maximum sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kev66 22.08.2020 10:38
    Highlight Highlight Am einfachsten währe es wohl durch die Kontrolle der Geburtenraten die Bevölkerung zu senken. Aber Moment mal. Dann funktioniert ja der Kapitalismus nicht mehr.
    • maylander 22.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Der Kapitalismus funktioniert sehr gut in China, mach dir da keine Sorgen.
    • Hansueli_4 22.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Die beste Geburtenkontrolle ist Bildung.
    • lilie 22.08.2020 11:53
      Highlight Highlight @Kev: Vor allem funktioniert der Sozialstaat nicht mehr. Wir müssen unseren Geburtenmangel schon lange durch Zuwanderung kompensieren. Und in Entwicklungsländern versucht man ja, durch Aufklärung eine Geburtenkontrolle hinzukriegen - um die Gesundheit der Mütter zu schonen und allen Kindern Bildung zu sichern.

      Aber in solchen Bevölkerungsschichten sind Kinder oft unentbehrlich - weil sie eben keinen Sozialstaat haben, der sie im Notfall stützt. Da ist man auf eine möglichst grosse Familie angewiesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.08.2020 10:34
    Highlight Highlight Wenn mal wieder die Krankenkassengesetzte geändert werden:
    Benutzer Bild
  • Rethinking 22.08.2020 10:28
    Highlight Highlight Der verlinkte Rechner für den persönlichen Fussabdruck ist falsch...

    Er blendet Kinder völlig aus. Dies obwohl der Artikel darauf hinweist dass Nachkommen einen riesigen Impact auf die Ökobilanz haben...

    Würde der Rechner wirklich die Realität widerspiegeln müsste angegeben werden wie viele Nachkommen man hat...
    • Panna cotta 22.08.2020 11:18
      Highlight Highlight Der Rechner berechnet deinen aktuellen Fussabdruck, da spielt nur die aktuelle Weltbevölkerung eine Rolle.
      Würden nur ein paar wenige Leute auf dem Planeten leben, könnten die alle in Luxusvillen wohnen und täglich um die Welt jetten.
    • Rethinking 22.08.2020 13:21
      Highlight Highlight Ja eben... wenn ich Kinder habe ist mein Fussabdruck der von mir plus der von meinen Kindern... ist ja nur logisch... ich bin verantwortlich dafür dass es meine Kinder gibt, also ist deren Fussabdruck auch mir zuzuschreiben...
    • MeiliCH 22.08.2020 18:18
      Highlight Highlight Ein Footprintrechner kann rein buchhalterisch nur entweder die Konsum- oder die Produktionsperspektive betrachten. Wird wie üblich die Konsumpersepektive eingenommen, so bin ich verantwortlich für alles was ich an Rohstoffen und Ressourcen konsumiere. Was ich z.B. als LKW-Fahrer, Solaranlagenbauer oder Lehrperson an Umweltbelastungen verursache ist in dieser Betrachtung jedoch in der Verantwortung der Konsumenten der so erstellten Dinge. Ein Kind ist ein neuer eigenständiger Konsument und trägt in erster Linie dazu bei, dass unsere gesellschaftliche Struktur, inkl. Altenpflege funktioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abendländer 22.08.2020 10:23
    Highlight Highlight Also stoppt die Globalisierung, die Personenfreizügigkeit und den Glauben an einen grenzenlosen Wachstumszwang. Schnallt euren Gürtel um einiges enger und stecket den Zaun nicht zu weit. Bleibt dafür Selbstbestimmend! Eigenständigkeit, Föderalismus und Selbstverantwortung sind unser höchstes Gut. Dieser engere Gürtel resultiert in einen Beitrag zum Klimaschutz aber auch einem Beitrag zur besseren Lebensqualität des Einzelnen.
    • Paddiesli 22.08.2020 12:06
      Highlight Highlight Einfach mal noch schnell die Personenfreizügigkeit drunter mischen, jaja.
    • Die_andere_Perspektive 22.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Ich sehe genau dieses nationalstische "wir nur für uns" als Problem. Das ist ein Bremsklotz für ein Problem, dass die gesammte Weltbevölkerung betrifft.
  • Rethinking 22.08.2020 10:22
    Highlight Highlight Kinder... Das hören die Eltern natürlich nicht gerne...

    Und wenn wir ehrlich sind ist diese Berechnung wohl extra sehr zurückhaltend gewählt um zu deftige Reaktionen zu vermeiden:

    „Hätte jede zweite Familie ein Kind weniger und die Frauen würden zwei Jahre später Mütter werden, würde sich der Overshoot Day bis ins Jahr 2050 um 49 Tage nach hinten schieben“

    Warum nur jede zweite Familie? Hätte jede Familie ein Kind weniger, währen Kinder an der Spitze bezüglich negativem Einfluss auf die Ökobilanz unseres Planeten...

    Nur will das niemand wahrhaben...
    • Firefly 22.08.2020 17:01
      Highlight Highlight Ja Kinder sind hier, wo schon weniger Kinder geboren werden, so dass kein Bevölkerungswachstum mehr statt findet, weniger das Problem.

  • N. Y. P. 22.08.2020 10:21
    Highlight Highlight Eine einfache Frage:

    Beruht unser System auf Wachstum ?

    Bitte um eine kurze Antwort.

    Danke.
  • RicoH 22.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Beim Lesen ist mir spontan eingefallen, dass bereits wieder Kreuzfahrten aufgenommen werden.

    Man kann es sehen wie man will:
    Das ist ein Luxus, den niemand braucht (nice to have)

    Jetzt starten die Dreckschleudern par excellence wieder, weil "nice to have" vor Klimaschutz geht.

    Mein Fazit aus der Klimaschutz Debatte: Klimaschutz ist okay, solange ich mich nicht einschränken muss.
    Kurz: nichts gelernt...
    • infomann 22.08.2020 10:24
      Highlight Highlight So bist du ja genau auch, für dich sind Kreuzfahrten nicht nötig, für andere aber schon.
    • koks 22.08.2020 10:29
      Highlight Highlight @RicoH
      dein letzter Satz bringts auf den Punkt: Klimaschutz ist okay solange DU dich nicht einschränken musst. Deshalb erst die Kreuzfahrten der anderen einschränken als Deine Ferien und Hobbies. Ist viel einfacher so.
    • Lienat 22.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Das ist im Prinzip schon richtig. Aber ich vermute mal, dass der weltweite Anteil von Kreuzfahrtschiffen am Treibhausgasausstoss verschwindend Klein ist (es ist ein hoher Pro-Kopf-Ausstoss, der aber nur die allerwenigsten Köpfe betrifft).

      Es bringt daher nichts, mit dem Finger auf die Kreuzfahrtschiffe zu zeigen, nur um unser Gewissen zu erleichtern. Die unangenehme Wahrheit ist, dass wir in der westlichen Welt alle einen viel zu hohen Energie- und Ressourcenverbrauch haben. Dort können und müssen wir ansetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 22.08.2020 10:17
    Highlight Highlight Der Artikel geht in Ordnung, wenn man die Wäre weglassen würde. Man könnte sich fragen: Wieso lebe ich dann noch? Ich lebe gerne, weil es schön ist.
    • Super8 22.08.2020 11:23
      Highlight Highlight Auch Sie können sich sicher irgendwo etwas einschränken. Ist das etwas zu viel verlangt?
    • Gubbe 22.08.2020 14:35
      Highlight Highlight Super8
      Seit Ausbruch des Corona-Virus, schränke ich mich jeden Tag ein. Ich war nicht am Zweitwohnort, Schweden, war nur 2 x auswärts essen. Wir kennen uns nicht, aber Sie denken ich mache Party?
    • Firefly 22.08.2020 17:31
      Highlight Highlight @Gubbe Da Corona sie dazu gebracht hat sich ein wenig einzuschränken und nicht ihr Gewissen, denkt @Super8 wohl berechtigterweise, dass sie davon auch wieder lassen werden sobald sich das Coronaproblem gelöst hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 22.08.2020 10:15
    Highlight Highlight Etwas CO2 lastig ...
  • murrayB 22.08.2020 10:11
    Highlight Highlight Anders ausgedrückt:

    Wir können tun lassen was wir wollen - das einzige was das Problem ist ist die Anzahl an Menschen - wir sind zu viele, wollen das nicht direkt ansprechen...

    Was wirklich nützen würde, wäre eine effektive Geburtenkontrolle - max. 3 Kinder pro Frau und wir hätten das Problem gelöst (der Rest würde der technische Fortschritt bringen)...
    • Garp 22.08.2020 12:28
      Highlight Highlight In armen Ländern gibt es keine Altersvorsorge, das sind die Kinder. Ist bei uns ja auch so, wenn wir es auch auf alle Kinder verteilen und man keine eigenen braucht.
    • PVJ 22.08.2020 16:22
      Highlight Highlight Das ist grundsätzlich schon richtig, aber m. E. auch eine Durchschnittsbetrachtung, die das Bild verzerrt. In entwickelten Ländern mit hohem pro Kopf Ausstoss ist die Geburtenrate schon längst tiefer. Und Menschen in armen Ländern mit hohen Geburtenraten tragen weit weniger zum Raubbau bei. Hier sollte differenziert werden.
    • Firefly 22.08.2020 17:33
      Highlight Highlight Nö wir sind nicht zuviele, wir konsumieren und verbrauchen zu viel.

      Einfaches Gedankenexperiment; würden wir alle im Kloster leben und nur das nötigste produzueren und verbrauchen, bestünde das Problem nicht.

      Es sind also ganz einfach zu viele zu reich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 22.08.2020 10:09
    Highlight Highlight Ich weiss das gefällt vielen nicht.
    Die Schweiz muss weniger Kinder in die Welt setzen.
    Darum die Förderung von Familien zurück fahren und nicht noch ausbauen.
    Wir können unsere AHV auch anders finanzieren wenn wir wollen.
    • Z.enox 22.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Oder wenigstens nur ein Kind. Aber die Familie muss dringend mehr gefördert werde. Der einzige Grund des Lebens, ist das Leben selbst. Familie ist das wichtigste
    • Scott 22.08.2020 10:19
      Highlight Highlight Stimmt, deshalb ein fettes JA zur Begrenzungsinitiative.
    • Marc83 22.08.2020 10:25
      Highlight Highlight @infomann
      Wie denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resistance 22.08.2020 10:07
    Highlight Highlight Aber es gibt ja jetzt schon ganz viel paare ohne baby und das erste baby kommt immer später! Und eine überalterung der Gesselschaft ist auch nicht erstrebenswert. Vielleicht sollten wir aufhören auf wish und co zu bestellen. Und unser konsum verhalten überdenken. Aber nicht mal eine weltweite pandemie schränkt die konsum sucht ein....
  • chnobli1896 22.08.2020 09:55
    Highlight Highlight [...] Fleischkonsum [...]
    Was wäre wenn alle vegan leben würden? Hat das mal jemand ausgerechnet?
    • sikki_nix 22.08.2020 10:11
      Highlight Highlight Wahrscheinlich gäbe es nochmal soviel dazu.
    • Burn 22.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Also der foodprintcalculator der hier verlinkt wird geht von 2.2 auf 2.1 benötigte Erden runter wenn statt vegetarisch vegan gelebt wird. Also eine Reduktion um 0.1+/-0.1 Erden, was leider ziemlich wenig aussagt. Sorry habs versucht 🙈
    • chnobli1896 22.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Die veganen IKEA gemüsebällchen haben nur 96% weniger co2 emissionen als die fleischbällchen..
    Weitere Antworten anzeigen

Abschussbefehl: Australier töten in den kommenden Tagen 10'000 Kamele

Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.

Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …

Artikel lesen
Link zum Artikel