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Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Trump, Duterte, Salvini, Bolsonaro: Weltweit feiern Rechtspopulisten politische Erfolge, gerade weil sie gegen Anstandsregeln verstossen. Pionierarbeit auf diesem Gebiet hat ein Schweizer geleistet.

09.10.18, 07:04 09.10.18, 17:37


Für die Verfechter von (sozial-)liberaler Demokratie und Rechtsstaatlichkeit war das letzte Wochenende eines zum Vergessen. Am Samstag bestätigte der US-Senat die Berufung von Brett Kavanaugh an den Obersten Gerichtshof, obwohl die Amerikaner gemäss Umfragen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen versuchter Vergewaltigung für glaubwürdiger erachten als seine Verteidigung.

Mehr als 2400 Rechtsprofessoren hielten in einem Aufruf an den Senat fest, Kavanaugh fehle das für das höchste Richteramt notwendige objektive Urteilsvermögen. Die Republikaner kümmerte dies nicht. Sie erfüllten sich mit der Ernennung des konservativen Juristen ihren Wunschtraum, dem Supreme Court auf Jahre hinaus eine stramm rechte Mehrheit zu verschaffen. Mit unabsehbaren Folgen für das gesellschaftliche Klima in den USA.

Video: srf

Der nächste Rückschlag folgte am Sonntag bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien. Der Rechtspopulist Jair Bolsonaro schnitt deutlich besser ab als in den letzten Umfragen. Viel fehlte nicht, und er hätte die Wahl bereits in der ersten Runde für sich entschieden. Mit etwas über 46 Prozent ist seine Ausgangslage für die Stichwahl am 28. Oktober verheissungsvoll.

Der politische Tabubruch von rechts ist nicht nur salonfähig, sondern zum Erfolgsrezept geworden.

Das grösste lateinamerikanische Land könnte einen Staatschef bekommen, der homophobe und rassistische Sprüche klopft und die von 1964 bis 1985 herrschende Militärdiktatur verherrlicht. Als «Lösung» zur Bekämpfung der grassierenden Kriminalität in Brasilien propagiert Bolsonaro die Bewaffnung des Landes. Ein klares politisches Programm aber sucht man beim «Trump der Tropen» vergebens.

Bolsonaro ist die Bestätigung eines bedenklichen Trends: Der politische Tabubruch von rechts ist nicht nur salonfähig, sondern zum Erfolgsrezept geworden. Und zwar überall, in den USA, Europa, Lateinamerika, Asien. Donald Trump hat es vor zwei Jahren vorgemacht: Sein Wahlkampf war eine einzige Folge von Tabubrüchen. Sie beförderten ihn nicht ins Offside, sondern ins Weisse Haus.

Es folgte der Wahlsieg des Polterers Rodrigo Duterte auf den Philippinen. Er ist in mancher Hinsicht ein Bruder im Geiste von Jair Bolsonaro. Selbstjustiz ist für ihn ein legitimes Mittel gegen die Drogenkriminalität. In Italien macht es De-facto-Regierungschef Matteo Salvini vor: Je schärfer seine Polemik gegen Flüchtlinge und EU, umso höher klettert seine Partei Lega in den Umfragen.

Wer hetzt und spaltet, riskiert heutzutage nicht mehr die politische Ächtung. Er gewinnt Wahlen.

Presidential frontrunner Jair Bolsonaro, of the Social Liberal Party, flashes thumbs up to supporters after voting at a polling station in Rio de Janeiro, Brazil, Sunday, Oct. 7, 2018. Brazilians choose among 13 candidates for president Sunday in one of the most unpredictable and divisive elections in decades. If no one gets a majority in the first round, the top two candidates will compete in a runoff. (AP Photo/Leo Correa)

Jair Bolsonaro nach der Stimmabgabe am Sonntag. Bild: AP/AP

Wie konnte es zu dieser für eine funktionierende Demokratie bedenklichen Entwicklung kommen? Eine simple Erklärung gibt es nicht. Verantwortlich ist zum einen ein toxischer Mix aus Korruption, wirtschaftlichem Niedergang und wachsender Ungleichheit. Er bietet einen idealen Nährboden für die einfachen Rezepte des Rechtspopulismus, von Brasilien über die Philippinen bis nach Italien.

Das zunehmende Selbstbewusstsein der Frauen (Stichwort #metoo) erschüttert die jahrhundertealte Vormachtstellung der (weissen) Männer.

In den USA und Europa kommt ein später Backlash gegen die 68er und die von ihnen ausgelösten Umwälzungen hinzu. Und gegen die politische Korrektheit. Verbale Tabubrüche im Sinne von «Das wird man wohl noch sagen dürfen!» gehören zum Repertoire der Rechten. AfD-Chef Alexander Gauland hat Hitler und die Nazis als «Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte» bezeichnet. Seine Partei hat zuletzt in den Umfragen die SPD überholt.

Eng damit verbunden ist ein Reflex, den der Kolumnist Gideon Rachman in der «Financial Times» mit dem Begriff «männliche Wut» umschreibt. Das zunehmende Selbstbewusstsein der Frauen (Stichwort #metoo) erschüttert die jahrhundertealte Vormachtstellung der (weissen) Männer. «Viele Männer fürchten den Verlust ihrer Macht und ihres Status», schreibt Rachman.

Der Rechtspopulismus ist männlich

Es erstaunt deshalb wenig, dass der Rechtspopulismus vorwiegend männlich ist (Marine Le Pen und Alice Weidel sind Ausnahmen, die die Regel bestätigen). Seine Vertreter haben auch keine Hemmungen, mit frauenfeindlichen Sprüchen auf Wählerfang zu gehen. Deshalb passt auch Brett Kavanaugh, obwohl kein gewählter Politiker, perfekt in diese Galerie der Tabubrecher.

Video: watson

Seine Ernennung hing in der Schwebe, nachdem die Anschuldigungen von Christine Blasey Ford wegen versuchter Vergewaltigung publik geworden waren. Trotzdem hat es Kavanaugh geschafft, dank einem doppelten Tabubruch, wie die «Washington Post» schreibt. Da war einmal der persönliche Angriff von Donald Trump auf Blasey Ford bei einem Wahlkampfauftritt in Mississippi.

Christoph Blocher machte seine SVP seit den 90er Jahren mit einer Folge von Tabubrüchen zur mit Abstand stärksten Partei des Landes.

Seine Berater hatten dem Präsidenten dringend davon abgeraten. Für die Republikaner im Senat aber war Trumps vermeintlich inakzeptable Entgleisung das Signal, sich hinter den bedrängten Richter zu scharen. «Sie hatten Erfolg, weil sie alle Regeln und Normen gebrochen haben», stellte der demokratische Senator Richard Blumenthal gegenüber der «Washington Post» fest.

Der zweite Tabubruch betraf Kavanaugh selbst, genauer seine Wutrede vor dem Justizausschuss des Senats an die Adresse der Demokraten. Sie war kein spontaner Einfall, sondern wurde vom Weissen Haus orchestriert, genauer von Trumps Rechtsberater Don McGahn. Er soll Kavanaugh nach Blasey Fords bewegendem Auftritt dazu gedrängt haben, «von Herzen» zu sprechen.

Blocher, der Pionier

Damit brachte er die Republikaner auf seine Seite, doch er beschädigte auch das wichtigste Gut eines Juristen, die Unparteilichkeit. Die Rechtsprofessoren betonten diesen Aspekt in ihrem Aufruf an den Senat, Kavanaugh nicht zu bestätigen. Dessen scheinheiliger Versuch, seinen Ruf in einem Beitrag für das «Wall Street Journal» aufzupolieren, dürfte vergeblich sein.

SVP-Abstimmungsplakate

Man könnte diese Vorgänge aus der ruhigen und gemütlichen Schweiz mit Kopfschütteln und Belustigung verfolgen. Doch dazu besteht kein Anlass, denn ein Schweizer ist in mancher Hinsicht ein Pionier des modernen Rechtspopulismus. Christoph Blocher machte seine SVP seit den 90er Jahren mit einer Folge von Tabubrüchen zur mit Abstand stärksten Partei des Landes.

Die Schweiz zeigt aber auch, wie man die rechte Welle stoppen kann: Mit bedingungslosem Kampfgeist und der Mobilisierung der Zivilgesellschaft.

Die Reaktion ihrer Gegner bietet Anschauungsunterricht, wie man den Rechtspopulisten nicht begegnen sollte. Empörung über ihre Stillosigkeit hat der SVP mehr genützt als geschadet, ebenso die Anbiederungs- und Kopierversuche aus der politischen Mitte. Die CSU hat es im Umgang mit der AfD versucht, sie dürfte bei der Bayernwahl am Sonntag dafür die Quittung erhalten.

Die Schweiz zeigt aber auch, wie man die rechte Welle stoppen kann: Mit bedingungslosem Kampfgeist und der Mobilisierung der Zivilgesellschaft. Auf diese Weise gelang es vor bald drei Jahren, den vermeintlich sicheren Abstimmungserfolg der SVP-Durchsetzungsinitiative zu verhindern. Seither hat sich die Partei gemässigt, auch weil Blocher weniger präsent ist.

«Switzerland first»

Die Kampagne für die Selbstbestimmungsinitiative, über die am 25. November abgestimmt wird, ist sogar verblüffend zahm. Man darf sich aber nicht täuschen lassen: Inhaltlich ist die Initiative die wohl radikalste Ausprägung der «Switzerland first»-Doktrin. «Im Grunde handelt es sich um eine Totalrevision der Bundesverfassung», sagte Helen Keller, die Schweizer Vertreterin am Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg, dem «Sonntagsblick».

Allerdings hat die SVP mit Initiativen, die nicht ihre Kernthemen Ausländer und Asyl betreffen, wenig Glück gehabt. Auch andernorts wachsen die Bäume für die Rechtspopulisten nicht in den Himmel. Donald Trumps Beliebtheitswerte liegen trotz boomender Wirtschaft unter 50 Prozent. Die Demokraten wollen ihm die Kavanaugh-Schlappe bei den Midterms am 6. November heimzahlen.

Trendwende nicht in Sicht

Zum Verhängnis wird den Populisten oft auch, dass ihren grossspurigen Worten nur kleine Taten folgen. So hat die Popularität von Rodrigo Duterte zuletzt abgenommen. Immer mehr Filippinos haben angesichts der schlechten Wirtschaftslage die Nase voll von seinen Sprüchen. Der 73-jährige Präsident zeigt zwei Jahre nach seiner Wahl bereits Anzeichen von Amtsmüdigkeit.

Eine Trendwende ist trotzdem nicht in Sicht. So lange sich vorab weisse Männer von Frauen und Multikulti herausgefordert fühlen und mit Abstiegsängsten konfrontiert sehen, und so lange die linken und rechten Eliten darauf keine Antwort finden, sondern lieber Marotten wie die Identitätspolitik pflegen, werden die Tabubrecher auch in Zukunft leichtes Spiel haben.

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mischa Müller 10.10.2018 22:28
    Highlight Mir fehlt in diesem politischen Diskurs zur Erklärung des Rechtsrutsches der Einbezug des Kapitalismus. Eigentlich erlebt die globalisierte Welt eine unpolitische, informationsbasierte "Grosse Zeit für die Menschheit". Und genau hier setzt die Machtfrage an: was geschieht, wenn auf einmal sehr viele Menschen aufgeklärt, offen, modern und menschlich sehr weit Entwickelt sind? Ist dann Kapitalismus in dieser heutigen Form noch erwünscht? Antwort: das Grosskapital setzt auf Rechts.
    10 3 Melden
  • TRL 10.10.2018 01:44
    Highlight Es sind aber nicht nur weisse, alte Männer, die Angst haben. Wir alle haben Angst - aus unterschiedlichen Gründen - vor dem Klimawandel, vor einer neuen Wirtschaftskrise, vor der Wirtschaft 4.0. Als junge(r) Schwarze(r) oder homosexuelle(r) BrasilianerIn vor weisser Gewalt. Vor Migranten. Dass Kriminelle, egal welcher Schicht, nicht (mehr) bestraft werden. Vor den Chinesen, bzw ihrem Master-Plan! Vor Putin‘s Hackern. Vor den kurzsichtigen Antworten Trumps, Erdogans, Bolsonaros. Vor der menschlichen Boshaftigkeit. Vor uns selbst.

    Wie wir der Angst, wie wir einander begegnen, zeichnet uns aus.
    17 7 Melden
  • Snowy 09.10.2018 18:13
    Highlight Ich kenne die deutschen und französischen (Gross)städte und ihre sozialen Brennpunkte (wie man sie etwas verharmlosend nennt).

    Ich bin links und heisse es nicht gut, aber ich kann verstehen, dass die Menschen irgendwann so frustriert sind, dass sie AfD/FN wählen.

    Jeder, der schon mal in Neukölln oder Aulnay-sous-Bois war, wird dies bestätigen können: Hier hat der Staat versagt und es hat sich eine Parallelgesellschaft bilden können, welche die Grundwerte der westlichen Gesellschaft nicht teilt.

    Lasst uns dafür sorgen liebe linke Mitmenschen, dass es in der Schweiz nicht soweit kommt!
    67 8 Melden
    • Juliet Bravo 09.10.2018 18:29
      Highlight Sehr einverstanden. Das Rezept? Dafür braucht es den politischen Willen, Wohnbaupolitik zu machen und für sozial durchmischte Wohnquartiere zu sorgen. Indem günstiger Wohnraum nicht mehr und mehr der Gentrifizierung und dem Profit geopfert werden!
      39 20 Melden
    • Borki 09.10.2018 20:59
      Highlight Snowy, du solltest dir eine linke Partei suchen und kandidieren! Oder eine neue gründen...

      Juliet Bravo, du solltest dein Rezept unbedingt einem Realitätscheck unterziehen. Schweden eignet sich als Studienobjekt.

      Einfache Rezepte gibt es sowieso nicht.

      Eine konsequente Durchsetzung von bereits geltendem Recht würde aber sicher helfen.
      Plus die Einwanderung ins Sozialsystem erschweren IN KOMBINATION mit echten Chancen auf einen Job und Integration für diejenigen, die sich anstrengen.
      20 5 Melden
    • Snowy 10.10.2018 09:27
      Highlight Danke Borki.

      Leider gibt es aktuell keine linke Partei, die offen sagt (zugibt), dass man die Migration steuern muss.
      20 5 Melden
  • Redly 09.10.2018 17:03
    Highlight Noch früher brachen linke Parteien Tabus. Aber das war, als sie noch progressiv (fortschrittlich) waren, Probleme noch benannten und nicht als höchstes Argument alles Männern in die Schuhe schoben.
    34 18 Melden
    • Juliet Bravo 11.10.2018 21:08
      Highlight Jetz sind natürlich wieder die Linken Schuld, die zu keiner Zeit auch nur eine annähernde Mehrheit in der Schweizer Politik erreicht haben.
      Nein nein. Liebe Bürgerliche und Rechte, das habt IHR zu verantworten!
      11 8 Melden
    • Redly 11.10.2018 22:10
      Highlight @Juliet: mir ging es nicht um Schuld oder Unschuld, sondern darum, dass Linke früher - zu recht - Stolz waren Tabus zu brechen, weil sie damals progressiv waren.
      Das Schuld zuweisen überlasse ich hier dir.
      10 1 Melden
  • DocShi 09.10.2018 17:00
    Highlight Die rechten und populistischen Politiker haben meiner Mein. nach so viel Zulauf weil die ganzen bisherigen Politiker nur in die eigene Tasche oder am Volk vorbei politisiert haben. Hat sich denn für uns Normalbürger etwas verbessert (politisch und wirtschaftlich? )
    Ich sage Nein, hat sich nicht! Ein Mann oder eine Frau kann nicht alleine eine Familie durchbringen mit ihrem Lohn!
    Ist die Welt durch die Politik der letzten Jahre friedlicher geworden? NEIN! Sogar die neutrale Schweiz mischt mit dem fadenscheinigen Grund Arbeitsplätze mit und verdient gut dabei.
    Also wen wundert es denn da noch?
    22 11 Melden
    • Klaus07 10.10.2018 05:51
      Highlight In ihrer Überlegung haben Sie nur ein kleines Detail vergessen zu erwähnen. Die Schweiz wird seit Jahrzehnten von Bürgerlicher und Wirtschafts liberalen Politik dominiert. Gut für die Wirtschaft, weniger gut für den Bürger.

      Anstatt sich jedoch darauf zu konzentrieren Gerechtere Entlöhnungs Systeme zu entwickeln, in denen reine Arbeitsleitung gegenüber Wirtschaftsleistung angepasst wird. (Verkleinerung der Reichtumsschere), Wählt das Volk aus Neid und Missgunst genau das Gegenteil das diese Situation noch verstärkt. Der ganze Frust wird auf den Migranten abgewälzt.
      21 7 Melden
    • DocShi 11.10.2018 08:59
      Highlight @Klaus07, nein habe ich nicht. Ich meine die Politik seit den 60er Jahren. Von links bis rechts politisieren nicht für die Bevölkerung.
      Und ich meine auch nicht nur die Politik in der Schweiz, sondern Weltweit.
      Man kann aber nur eine gewisse Textgrösse kommentieren. Daher kann ich leider nicht immer alles so ausführlich schreiben wie ich möchte.
      1 3 Melden
  • Juliet Bravo 09.10.2018 16:48
    Highlight Meiner Meinung nach liegt einer der wichtigsten Faktoren in den Social Media. Social Media hat zu einer Hemmungslosigkeit geführt und Angriffe unter der Gürtellinie, Shitstorms oder „politisch unkorrekte“ Posts werden gefeiert, geteilt und finden Widerhall in zunehmend verengten Echokammern. Auch Manipulierbarkeit, Meinungen einen gewissen Drall zu geben ist nicht zu unterschätzen. In Zeiten neoliberaler „Alternativlosigkeit“ fällt das auf fruchtbaren Boden. Sozialer Kitt wird aufgelöst. Jeder gegen jeden.
    47 23 Melden
  • Gähn 09.10.2018 14:07
    Highlight Kann mir mal einer, Kafifertig oder Pachnota, erklären, wieso sich die bürgerlich-nationalistisch angehauchten Politiker immer als Opfer präsentieren müssen?
    Ich kapiere das bis heute nicht.
    Die Linken haben keine Mehrheit und nichts zu sagen, aber ständig sollen sie dran schuld sein, dass es Neofaschisten gibt, oder dass Initiativen nicht umgesetzt werden?
    Dazu kommt noch eine extrem vulgäre Rhetorik, die eines Politikers einfach unwürdig ist.
    Also, wieso müssen sich Rechtspopulisten IMMER als arme Opfer präsentieren, während sie derer auf andere eindreschen?
    38 16 Melden
  • The Konrad 09.10.2018 13:22
    Highlight Populismus = Publikumswirksam
    45 5 Melden
  • Henzo 09.10.2018 12:03
    Highlight Ich erinnere mich noch daran, wie ich im auto sass und hörte, wie ein SP politiker das thema ausländer und flüchtlinge politisieren wollte. Das war so ein grosses tabu, dass man ihn fast aus der sp werfen wollte.
    ...anstelle ein problematisches thema zu behandeln und eine konstruktive lösung beizutragen, sagte man einfach: "darüber sprechen wir nicht, sonst sind wir gleich wie die svp"
    ...fand ich extrem schade.
    56 15 Melden
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 09.10.2018 15:25
      Highlight Viele SPler wissen, dass ihre Partei in der Frage der Migranten und Flüchtlinge, eigentlich völlig daneben ist.
      Sie haben aber Panik davor dies zuzugeben, da sie befürchten, es könnte der SVP nutzen.

      Vielleicht ist es auch eine wenig zu einer Frage der Identität geworden.
      Man möchte gegen die Rechten sein und glaubt daher für ein everything goes im Asylbereich sein zu müssen.
      37 22 Melden
    • Snowy 09.10.2018 18:15
      Highlight Einer der Hauptgründe warum die Linke in Europa im Sinkflug ist: Man verweigert komplett die Diskussion zum Thema Steuerung der Migration!
      43 10 Melden
    • poga 09.10.2018 19:35
      Highlight Hallo Snowy ich finde dein Engagement super. Dass du dich noch als linker Wähler bezeichnest auch. Gib dem noch 2-3 Jahre dann wirst du dich in der rechten Ecke wider finden. Weil es keinen Platz mehr in der Gesellschaft hat für eine Linke die versucht den Diskurs zu kitten. Die Diskussion findet auf einer anderen Ebene statt. Leider....
      26 14 Melden
  • Angelo C. 09.10.2018 11:27
    Highlight Zu den namentlich erwähnten Rechtspotentaten kämen auch Landesregierungen wie in Tschechien, Polen und Ungarn, teils auch Oesterreich hinzu. Es ist, wie es ist...

    Europäische Sozialstaaten wie Schweden sind am tauchen, sozialistisch ruinierte Länder wie Venezuela, Nicaragua und teils auch Brasilien sind am verlumpen.

    Kommt hinzu, dass es immer grössere Bevölkerungskreise satt haben, dass die Linke sie gegenüber Wirtschaftsmigranten zu übersehen beginnt, da und dort falsche Prioritären setzend.

    Die Entwicklung hin zu nationalistischem und regionalem Denken wird sich auch künftig fortsetzen.
    77 88 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 14:39
      Highlight das kann gut sein. Nur merkt der Stimmbürger (siehe USA) nicht, dass seine Helden ihm den Schmus bringen, in echt aber nur für sich selbst schauen. Es wird nicht regionalistisch und nationalistisch, es wird eine dünne, mächtige Oberschicht sein, die ein grösser werdendes Prekariat aussaugt.
      Denken Sie, die Kohlearbeiter im Rust Belt werden dank Trump ihre bezahlbare Krankenkasse und Jobs bekommen? Nein. Aber sie werden die Demokraten/Hillary/Feministinnen/die Mexikaner dafür verantwortlich machen. Funktioniert ja 1A; Lock her up, sag ich da nur.
      31 12 Melden
    • AdiB 09.10.2018 16:48
      Highlight Die Österreichische Rechte wird die nächsten Wahlen nicht überstehen. Was die FPÖ/Kurz geleistet haben stosst sogar ihren Wählern sauer auf. Die Rechten bauen eine Linke errungenschaft nach der anderen ab. Man kann sagen sie erfüllen ihre Versprächen. Die Wähler wussten nicht dass Gesetze zum Schutz des Arbeitsnehmers erungenschaften der Linken waren. Jetzt wiessen sie es in Österreich. Auch durften die Össis herausfinden dass die Rechten gerne kapitalistische Väternwirtschaft betreiben.
      19 22 Melden
  • Livia Peperoncini 09.10.2018 11:26
    Highlight Es hat halt nicht jeder Mensch so viel Glück in einem sozialistischen Land leben zu dürfen. Die Vergangenheit und die Gegenwart zeigen ja eindrücklich auf das sozialistische Länder Oasen der Freiheit und des Wohlstandes waren und sind. Die Sozi-Ferienresidenzen in der Toskana sind Geschichte, neues Sozi-Traumland ist jetzt Venezuela.
    51 29 Melden
    • äti 09.10.2018 17:29
      Highlight .. meintest du nicht den Kt. Zug?
      13 18 Melden
  • Sandro Lightwood 09.10.2018 11:10
    Highlight Haben so viele Männer wirklich so kleine Eier, dass sie sich in den Schutz dieser Herrschaften begeben müssen? 😳
    47 50 Melden
    • FrancoL 09.10.2018 12:07
      Highlight Ja, klar ja. Wer heute etwas die Ängste analysiert und täglich mit ihnen zu tun hat weiss dass diese Angst bei Männern tatsächlich vorhanden ist und dass diese Angst vor allem nicht kleiner wird.
      36 46 Melden
    • roger.schmid 09.10.2018 13:09
      Highlight @Sandro: Ja, die Rechten haben zu viel Angst..
      22 13 Melden
    • sowhat 09.10.2018 21:00
      Highlight @Roger.Schmid, wenn das so ist, dann liegt unser Hauptproblem ja in der Form unserer Berichterstattung: nur schlechte Nachrichten, sind Nachrichten. Gute Nachrichten finden nicht oder kaum statt (Sorry Watson, eure "goodnews" Sparte. Ist süss und tut uns auch gut, wiegt aber eure schlechten Nachrichten mit den reisserischen Titeln nicht auf).
      Heisst also wir müssten die Tonart in den Nachrichten um 180 Grad drehen. Hmmm.... Empörungskultur ade. Wie kriegt man diesen Geist nur wieder in die Flasche? http://A auch gut
      3 1 Melden
  • walsi 09.10.2018 10:53
    Highlight Nur weil es Tabu ist über bestimmte Themen zu sprechen beudet dass nicht, dass diese verschwinden. Es ist viel eher so, dass sich diese anstauen und dann irgendwann ausbrechen. Nicht jeder der Israel kritisiert ist Antisemit und nicht jeder Konservativer ist ein Nazi. So lange die Leute bei Diskussionen in diese Ecke gestellt werden, werden die in Zukunft schweigen. Sie wissen aber ganz genau wo sie das Kreuz bei der nächsten Wahl machen.
    32 8 Melden
  • Dr no 09.10.2018 10:46
    Highlight Das ist doch eine ganze normale Reaktion: Wenn all die linken Gutmenschen die Probleme und Ängste der Menschen nicht ernstnehmen und sie einfach negieren oder schönzureden, dann müssen sie sich nicht wundern wenn sich die Leute an Menschen halten, die mal Tacheles reden. Das zeigt doch einfach das die linke - alle haben sich lieb Politik hochkant gescheitert ist.
    36 30 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 14:31
      Highlight Naja. Schaut man sich den Ausgang des 2. Weltkriegs an, dann sieht man, dass Nazis hochkant gescheitert sind, dennoch kommt es zu Aufmärschen wie Charlottesville und zu Kandidaten wie Bolsonaro, der nicht nur Populist ist, sondern rechtsaussen und ein Befürworter der Diktatur (Brasilien litt sehr unter der Diktatur!). Trump ist ein Egomane der Reiche beschenkt, hat aber einen Unterhaltungswert, der weniger urteilsstarken Wählern ein gutes Gefühl beschert. Es geht nicht um Inhalte, es geht drum, dass den Leuten eine gemässigte demokratische Teilnahme verleidet ist und sie 'Action' wollen.
      19 6 Melden
  • Matterhorn 09.10.2018 10:43
    Highlight Hinter der metoo-Bewegung vermute ich mal auch noch ganz “normale” (weisse) Männer wie ich. Die gibt es ja auch noch, oder?
    28 12 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 13:18
      Highlight Du bist natürlich mitgemeint (das mein ich nicht zynisch. Ist aber bei diesem sehr unglücklich gewählten Begriff des 'privilegierten weissen Mannes' nicht anders möglich).
      14 8 Melden
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 09.10.2018 10:36
    Highlight Linker Populismus, ist der heutigen Zeit, genauso so gegenwärtig wie rechter Populismus. Nur wird dies in den Medien (fast) nicht thematisiert.
    Die meisten Journalisten vertreten (immer noch) die linke Haltung.
    Aus der Erfahrung einer "Wellenbewegung" wird sich dies mit einer neuen Generation auch wieder mal ändern.
    38 39 Melden
  • Trompete 09.10.2018 10:23
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Richu 09.10.2018 14:19
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • P. Silie 09.10.2018 10:20
    Highlight Zitat: "Für die Verfechter von (sozial-)liberaler Demokratie und Rechtsstaatlichkeit..." Geht Herr Blunschi davon aus, dass Populärkonservative nichts vom Rechtsstaat halten? Dabei wird doch gerade von Linkspopulistischer Seite das Gesetz unter dem Vorwand von falsch verstandenen Menschenrechten ausgehöhlt. Gerade deswegen kann man ein erstarken der Rechten beobachten - die Leute wollen einfach dass der Rechtsstaat wieder die Kontrolle übernimmt und die Gesetze für alle gelten. Das hat auch gar nichts mit 'Whataboutism' zu tun..
    19 38 Melden
  • Frances Ryder 09.10.2018 10:11
    Highlight Das tatsächliche Problem ist der Multikulturalismus, welchen die Leute einfach nicht wollen. Bis die Linken dies realisieren, wird das Volk auch weiterhin Rechts wählen. Kenne selber viele die eigentlich innenpolitisch links sind, aber trotzdem SVP wählen weil sie einfach keinen Bock auf noch mehr Ausländer haben.
    28 22 Melden
    • Liselote Meier 09.10.2018 16:47
      Highlight Ach dann müsste man folglich die Schweiz zerschlagen, die Romandie an Frankreich, die Deutschweiz an Deutschland und das Tessin an Italien übergeben.

      Auch das Landleben müsste urabniseiert werden, da dies auch 2 verschiedene Kulturen sind. Alle Dialekte verbietenund nur noch Zürideutsch.

      Das wäre der Gegensatz zu Multikulturell.





      23 14 Melden
  • Alju 09.10.2018 10:06
    Highlight Yin & Yang: Konformismus (links) vs Individualismus (rechts).

    Wer versucht, das Licht überall leuchten zu lassen und somit die Dunkelheit zu vertreiben, der vergisst, dass es Licht ohne Schatten nicht geben kann.

    Man muss Licht und Schatten gleichermassen berücksichtigen und in Harmonie bringen. Erst dann vollbringt man Wachstum.
    27 21 Melden
    • Til 09.10.2018 10:27
      Highlight Ich bin ein linker Individualist.
      8 8 Melden
    • beaetel 09.10.2018 11:19
      Highlight Staat - Privat und nicht Konformist versus Individualist. Ansonsten wäre ich wohl eine totaler Rechtsradikaler. Bin ich aber übrigens nicht.
      6 9 Melden
    • FrancoL 09.10.2018 12:10
      Highlight "Konformismus (links) vs Individualismus (rechts)"

      kann ich nun gar nicht unterschreiben, diese Zuweisung greift eingelocht ins Leere.

      Die nächsten Sätze sind dann schon eher zutreffend.
      25 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bramann 09.10.2018 10:00
    Highlight Grossartiger Artikel, der die Situation genau auf den Punkt bringt, auch betreffend Blocher mit der geblochten Partei!

    @ Donald : Es ist einfach, in einem Satz einen ganzen Artikel abschiessen zu wollen.

    @ kokolorix: Das dachte ich öfters auch. Das Problem sind auch hier die Männer. Frauen lernten über Jahrhunderte, vorsichtig zu agieren und lieber mitzumachen als gekillt zu werden. Kinderschutz ist tief im Bauch drin.
    8 15 Melden
  • kafifertig 09.10.2018 09:47
    Highlight Die SVP hat so grossen, langanhaltenden Erfolg, weil sie in der Sache recht hat und weil sie Ihren Prinzipien treu bleibt.

    In einer funktionierenden Demokratie setzen sich nun einmal die besseren Argumente durch.
    25 38 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 14:14
      Highlight Die Achillesferse der Demokratie ist, dass es undemokratisch wäre, den Souverän zu kontrollieren. Deshalb wird dieser immer anfällig sein für Demagogen und deren Hetze. Was wir gerade punkto Fake News erleben in den USA und was sich andere Despoten (Putin mit seiner Kontrolle der Medien) erlauben ist genau das: das Volk wird instrumentalisiert, indem man seine Informationsquelle verfälscht. Die SVP wurde nicht umsonst wiederholt für die irreführenden Plakate gerügt, die Weltwoche (Hausblatt) landete nicht zufällig mehrmals wegen Verleumdung vor dem Presserat.
      Soviel zum 'besseren Argument'.
      17 8 Melden
    • piedone lo sbirro 09.10.2018 16:34
      Highlight kafifertig

      man könnte fast meinen in ihrer parallelwelt sei die wirklichkeit noch nicht angekommen.

      nicht mitgekriegt, dass die SVP seit 2015 praktische alle kantonalen und kommunalen wahlen, sowie fast alle abstimmungen verloren hat?

      ihr aufwachen wird sehr schmerzhaft sein.
      17 9 Melden
  • _kokolorix 09.10.2018 09:44
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • FrancoL 09.10.2018 12:12
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • _kokolorix 09.10.2018 15:21
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Denverclan 09.10.2018 09:43
    Highlight Das Problem ist doch, weder links noch rechts oder die Mitte werden und können/wollen Probleme lösen. Am Ende des Tages geht es doch gar nicht um Lösungen sondern um Macht, Egoismus, Zwänge, Lobbyismus, Frau geg. Mann, Gier, Ängste (auch um Gesichtsverlust) und sehr, sehr viel Dummheit. Der Mensch als solcher ist doch schon so verschieden, dass es automatisch unterschiedliche Ansichten über Gerechtigkeit und Moralvorstellungen, Taten usw. gibt. Wir müssen akzeptieren, dass wir auf verschiedenen Irrwegen und sogar Welten leben. Wir schreiben ja auch unterschiedliche Kommentare im kleinen Kreis.
    34 6 Melden
    • swisskiss 09.10.2018 13:42
      Highlight Denverclan: Das eigentliche Problem ist nicht, dass Politik Probleme nicht lösen will, sondern nicht lösen kann! Die Welt in eigendynamischen wirtschaftlichen und geopolitischen Komplexen, kann selbst durch mächtigste Politiker nur sehr beschränkt beeinflusst und gesteuert werden. DAS treibt Menschen in die Arme von Politikern, die selbstherrlich Lösungen für Probleme anbieten, auf die sie nur sehr beschränkt Einfluss haben.

      Negative Folgen wie Zwänge, Egoismus, Intoleranz, Gier oder Rücksichtslosigkeit, werden dann spürbar, wenn Menschen durch diese komplexen Probleme leiden!
      17 4 Melden
  • banda69 09.10.2018 09:37
    Highlight Die Medien tragen zum Erfolg der Populisten bei. Sie verbreiten die Provokationen und schwachsinnig einfachen Lösungsvorschläge als Sensationen um Leserschaft zu gewinnen. Ohne Medien hätte die SVP nie diesen Erfolg eingefahren. Denn wirklich etwas für das Schweizer Volk geleistet hat diese Partei rein gar nichts, im Gegenteil.

    46 36 Melden
    • sowhat 09.10.2018 21:12
      Highlight Leider richtig.
      5 5 Melden
  • NocheineMeinung 09.10.2018 09:35
    Highlight Ich finde, es ist eine Illusion zu glauben, dass die politische Entwicklung in die Zukunft schön gerade und stetig verlaufen muss. Dazu sind die konservierenden Kräfte einfach zu gross.
    Tabubrüche sind offenbar nötig; das haben die 68er damals getan, später auch Blocher, Trump, etc.. Dass es dann in die gewünschte Richtung geht, ist eine andere Sache, hängt ja vom Wunsche ab.
    13 3 Melden
  • Lowend 09.10.2018 09:27
    Highlight Rechtspopulisten hetzen immer gegen Minderheiten, die sich nicht wehren können und erzeugen so bei ihren Anhängern das Gefühl, mächtig zu sein, weil sie mit ihren Entscheiden über fremde Menschen bestimmen können, ohne das es sie selber betrifft.

    Das dient der Gruppenbildung, denn das «wir sind die Opfer, die sind die Täter» Gefühl gehört ebenfalls zum Wesen dieser totalitären Ideologien.

    Die beste Beschreibung für Rechtspopulismus ist nach wie vor, dass da faschistoide Ideologen mit einfachsten Wahrheiten die Lufthoheit über den Stammtischen erringen wollen.
    51 34 Melden
    • P. Silie 09.10.2018 11:40
      Highlight Ich denke Sie machen es sich etwas zu einfach wenn Sie Populär-Konservative als Faschisten abstempeln wollen. Mit der Faschismus-Keule winken und schon hat man jegliche unliebliche Diskussion im Keim erstickt.
      22 20 Melden
    • Lowend 09.10.2018 15:01
      Highlight Faschismus nach Wikipedia: «Ab den 1920er Jahren wurde der Begriff für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten antiliberalen und antimarxistischen Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftssysteme verwendet», so dass dieser Begriff meiner Meinung nach sehr gut zu den ganzen rechtspopulistischen Parteien passt.

      Hingegen ist mir der niedliche Begriff «Populär-Konservativ» noch nie begegnet, aber ich gratuliere Ihnen zu dieser kreativen Wortschöpfung, welche wohl beschreiben soll, dass ihre Poppopulisten keine Populisten, sondern populär sein sollen. Ein Schenkelklopfer!
      14 10 Melden
    • P. Silie 09.10.2018 23:53
      Highlight Aus dem Kampf gegen Rechtsextremismus wurde ein Kampf gegen alles was nicht links ist. Schlau gemacht, aber leicht durchschaubar. Die Faschisten der 30er Jahre würden sich, um Sie zu zitieren, wohl ebenfalls auf die Schenkel klopfen bezüglich Ihrer Kategorisierung. Wahrlich eine Verharmlosung Ihrerseits der grausamen Geschichte... Guet Nacht
      3 8 Melden
  • c_meier 09.10.2018 09:14
    Highlight hmm kann es nicht auch sein dass die bisherigen Regierungen in einigen Ländern einfach viel Vertrauen verspielt haben?
    als Beispiel Deutschland mit der spd und ihrer Rentenpolitik (Riester usw) oder cdu mit Parteispenden oder Flüchtlingspannen. in Brasilien Korruption der Regierungspartei usw
    da ist es natürlich schon eher schwierig den Worten dieser bisher regierenden Parteien noch Vertrauen zu schenken...
    158 35 Melden
    • balzercomp 09.10.2018 09:41
      Highlight Na, wenn die Parteispendenaffaire ein Massstab sein soll, dann dürfte es in der Schweiz ja überhaupt kein Vertrauen in die Parteien geben. Hier muss die Parteienfinanzierung ja überhaupt nicht offengelegt werden.
      51 13 Melden
  • DieFeuerlilie 09.10.2018 08:57
    Highlight 3.. 2.. 1..
    Gleich erfolgt hier der Einfall der Rechten. Die Herzen bei Pro-Blocher-Kommentaren werden in die Höhe schiessen, wetten?
    24 28 Melden
  • Tempus Fugit 09.10.2018 08:41
    Highlight Ich denke, uns wurde einfach zu lange diese verlogene, politische Correctness eingebläut. Wir machen immer einen gross auf empört, doch verstossen selbst gegen diese Prinzipien.
    30 24 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 12:49
      Highlight Ist es nicht eher verlogen, Political Correctness als Feind ins Feld zu führen? Hierzulande ist PC weit weniger ein Thema als z.B. in den USA. Und ich hab ehrlich gseit über die Jahre mehr Empörungsdramen seitens der Anti-PC-ler miterlebt als von PClern. Erinnere da an eine kürzlich gestartete Verteidigungskampagne für bedrohte Mohrenköpfe (Sinnbild für die ganze abendländische Kultur), als man Schoggikopf sagen sollte. Jesses!!
      Grund für die aktuellen Tendenzen ist doch vielmehr die Überforderung einfacher Geister und deren Wunsch nach Abschottung und dass die Zeit stillstehen möge.
      22 12 Melden
    • Zauggovia 09.10.2018 15:04
      Highlight Ein kleines Beispiel für Citation needed: In Zürich wird aus PC-Gründen die Nationalität von Verbrechern nicht mehr genannt.
      7 5 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 21:07
      Highlight Jö, Zauggovia. Falsch verstanden, aber danke dennoch. Man nennt die Nationalität nicht mehr, weil es genug offizielle Statistiken gibt, die nach Nationalität aufschlüsseln. In den Zeitungen bringt Info zur Nationalität pro Fall keinen Zusatznutzen, sondern würde nur missbraucht, um damit Stimmung zu machen (genau, seitens der Rechtspopulisten). Das ist also genaugenommen nicht PC, sondern eine Massnahme gegen sinnlose Hetzerei.
      10 6 Melden
  • Supernerd 09.10.2018 08:37
    Highlight Nein, die Ursache des Problems sind arrogante Leute wie Peter Blunschi, die glauben nur ihre Weltanschauung sei erlaubt und alle anderen Meinungen einfach gleich diffamieren (...weisse Männer von Frauen und Multikulti herausgefordert fühlen und mit Abstiegsängsten konfrontiert sehen...). Mit solchem Verhalten versuchen linke Parteien seit Jahrzehnten andersdenkende Mundtot zu machen und leider haben andere Parteien sich davon viel zu lange einschüchtern lassen. Ich bin froh, dass dank den Populisten endlich wieder offen über unangenehme Themen wie Migration diskutiert werden.
    13 18 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 09.10.2018 08:34
    Highlight Trump, Kavanaugh, Erdogan, Putin, Bolsonaro, etc.

    Einfach nur traurig.
    138 90 Melden
    • Threadripper 09.10.2018 09:05
      Highlight Trump und Kavanaugh gehören nicht auf diese Liste.
      12 40 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 09.10.2018 11:37
      Highlight Threadripper

      Eben doch, Trump wurde gewählt, Kavanaugh wurde gewählt. Zwar nur vom Senat (Aber dieses wurde vom Volk gewählt). Erdogan wurde gewählt. Putin wurde gewählt (wahrscheinlich mit den selben Hilfsmittelchen wie Trump).

      Bolsonaro gehört (noch) nicht auf die Liste. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er in 3 Wochen gewählt wird, ist gross. Darum ist er auch auf der Liste.

      Was all diese Leute verbindet, ist ihre Abneigung gegen Demokratie, Pressefreiheit, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit.
      17 6 Melden
    • Gähn 09.10.2018 11:57
      Highlight Das antidemokratische gebahren das Trump so tag täglich zeigt, ist mehr als ausreichend um auf dieser Liste zu landen.
      Auch die Lügen, die man Kavanaugh nachgewiesen hat, sind durchaus gute Gründe um auf dieser Liste zu landen.
      Auch wenn gewisse Menschen versuchen mit Geheule abzulenken.
      18 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 09.10.2018 08:28
    Highlight Wenn auf der anderen Seite des politischen Spektrums keine Fehler erkannt werden (totschweigen eines Themas wegen Political Correctness, lockersitzende Rassismuskeule etc.), dann kann ich aud solchen Artikeln wenig Mehrwert ziehen.
    32 27 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 13:07
      Highlight Immer diese abgelutschten Schuldzuweisungen. "Mimimi, wir müssen uns wehren, weil die Sozis so nett zu Ausländern sind" usw. Migration ist eine Begleiterscheinung des globalisierten Wachstumskapitalismus (wobei K. nie die Idee der Sozis war); was krähte man in den 70ern 'das Boot ist voll' und lebt heut fröhlich mit Italienern und anderen 'guten' Ausländern zusammen? Der neue Feind heisst Islam und man ist gegen Flüchtlinge, obschon die Zahlen zurückgehen (wird totgeschwiegen). Immer wenn dem Souverän die ewige demokratische Kleinarbeit verleidet, schreit er nach einer starken Hand, fertig.
      19 8 Melden
    • Zauggovia 09.10.2018 15:01
      Highlight Dein Name ist Programm. Weshalb gehen die Flüchtlingszahlen zurück? Nicht etwa weil aus unerfindlichen Gründen der Migrationsdruck kleiner wird, sondern weil Europa die Grenzen dicht(er) macht.

      Dein Schwarz-Weiss denken (Rechts böse, Links gut) hilft nicht weiter.
      6 10 Melden
    • Citation Needed 09.10.2018 21:25
      Highlight Zauggovia, immer schön am Thema vorbei, gell. Es geht in meinem Beitrag nicht darum, WARUM es weniger Flüchtende gibt, sondern dass das Zurückgehen der Zahlen von rechts kaum thematisiert wird. Warum? Weil man so die Massen weniger mobilisieren kann.

      Die Gründe sind vielfältig. Hauptgrund sind nicht dichtere Grenzen, sondern A ändernde Zustände in Lybien (Italien kooperiert mit Lybien; es legen auch sonst weit weniger Boote ab; Flüchtende stranden dort in desaströsen Zuständen) und B anderes Migrationsverhalten, viele stellen ihr Gesuch in Italien, ohne Weiterreise nach CH oder DE.
      9 3 Melden
  • Nikolai G. 09.10.2018 08:20
    Highlight Die Rechtspopulisten schreien laut auf, hetzen gegen Minderheiten und im Hintergrund handeln sie Deals aus, machen Gesetze die der normalen Bervölkerung (ihre Wähler) schlecht kommt. Stellen Ausländer für Dumping Löhne und Schlechten Arbeitsverträgen ein (Blocher-> Ems). Vorne sprechen sie von den bösen Immigranten und die Leute jubeln weil die sind ja Schuld. Dies wiederholt sich immer wieder weil wir einfach nicht lernfähig sind.
    30 17 Melden
  • pachnota (gelöschter pachnota) 09.10.2018 08:10
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • äti 09.10.2018 09:44
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Shlomo 09.10.2018 09:46
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Daniel Caduff 09.10.2018 10:19
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 09.10.2018 08:10
    Highlight Für mich zeigt dieses Wählerverhalten eigentlich nur eines. Die Linksliberalen liegen recht mit der Nazikeule, auch wenns überhaupt nichts bringt. Trump, Salvini, Bolsaro und cò haben nichts zu bieten für den kleinen Mann, ausser vielleicht „Migrationspolitik“ und Sexismus. Der Rest ihrer Politik ist total unbrauchbar, sofern man nicht steinreich ist. Die Leute sind von Natur aus rassistisch und sexistisch, sonst würden sie nicht ausgerechnet immer jene Leute wählen, die eine strikt asoziale Politik verfolgen.
    70 31 Melden
    • kafifertig 09.10.2018 09:49
      Highlight Als überzeugter Demokrat akzeptieren sie dies.
      Andernfalls wären sie kein Demokrat.
      13 29 Melden
    • Platon 09.10.2018 11:15
      Highlight @Kafifreitag
      Natürlich nicht! Du meine Güte jetzt hast du dein wahres Gesicht gezeigt! Ein überzeugter Demokrat kann keine Diskriminierun akzeptieren, das geht gegen die demokratische Gleichheit!
      13 8 Melden
    • Platon 09.10.2018 11:15
      Highlight @kafifreitag
      Wenn du Rassismus akzeptierst, bist du undemokratisch!
      15 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaskedGaijin 09.10.2018 08:02
    Highlight Duterte oder die Linkspopulisten in Südafrika sind Weiss?
    36 21 Melden
    • P.Rediger 09.10.2018 12:42
      Highlight Welche Linkspopulisten? Bitte Beispiele und Quelen.
      11 6 Melden
  • Makatitom 09.10.2018 08:01
    Highlight Korrektur: Duterte wurde VOR Trump gewählt
    43 3 Melden
  • Wir2.0 09.10.2018 07:49
    Highlight Es hat heute wohl mehr stimmfähige Männer die in einer Welt aufgewachsen sind, in der Frauen zunehmend mehr Rechte bekammen. Ich nehme wohl kaum an, dass es wegen den weissen Männer ist die Angst um ihre Macht und Status haben. Hätten in Amerika vorüberwiegend weisse Männer für Trump gewählt, wäre er jetzt wohl kaum Präsident. Dies ist ja das traurige! Auch Frauen und Afroamerikaner haben ihn gewählt. Das gleiche in Brasilien. Problem ist eher, dass die Menschen nicht gebildet sind und kein kritisches Denken haben.
    33 28 Melden
    • Juliet Bravo 09.10.2018 12:57
      Highlight 42% der us-Frauen hat Trump gewählt. Das ist *nicht die Mehrheit. Genau so eine Fake News aka Gerücht.
      12 7 Melden
  • Muselbert 09.10.2018 07:49
    Highlight Schwacher Artikel..
    53 53 Melden
    • Til 09.10.2018 10:29
      Highlight Schwacher Kommentar...
      31 17 Melden
    • Juliet Bravo 09.10.2018 12:57
      Highlight Wieso denn?
      13 6 Melden
  • Donald 09.10.2018 07:39
    Highlight In dem Artikel steckt aber auch nicht gerade wenig Populismus. Leider komme ich um dieses imoportierte schubladisierende Wort auch nicht mehr herum...
    227 97 Melden
    • loquito 09.10.2018 07:50
      Highlight Manchmal beschreiben Wörter aus anderen Sprachregionen eben lokale Sachverhalte besser... Wir importieren viel schlimmeres...
      18 16 Melden
    • poga 09.10.2018 08:12
      Highlight Es gibt halt für viele Leute nur rechten Populismus. Würde man die gane Mechanik hinter dem Begriff mal zerlegen und auf das ganze politische Spektrum ausweiten.... Naja ich denke da würde einiges zu Tage gefördert werden.
      31 16 Melden
    • Arabra 09.10.2018 08:40
      Highlight Das sind auch P. Blunschi artikel, da darf man keine neutrale Berichterstattung erwarten....
      63 64 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 09.10.2018 07:35
    Highlight Ein guter Beitrag aber ein extrem wichtiger Punkt fehlt.

    Die Selbstgerechtigkeit der bestehenden Politik.

    Die AFD konnte als Nährboden Hartz4 nutzen, welches ausgerechnet die SPD eingeführt hatte.

    Die SVP nutzte die EU-Träume der SP und FDP für ihre Zwecke.

    Viele Rechtspopulisten nutzen aus, daß die Wähler frustriert und desillusioniert sind von Volksvertretern die nur die Wirtschaft vertreten.

    Kein Wunder ist der Rechtspopulismus seit 2008 im Aufwind (und das obwohl die Rechtspopulisten noch schlimmer drauf sind als die bisherigen Politiker)
    50 9 Melden
  • Mizzi 09.10.2018 07:31
    Highlight Vielleicht such einfach das Ergebnis der Scheuklappen-Politik vieler linker Regierungen.
    26 37 Melden
    • Büetzer 09.10.2018 10:59
      Highlight Wo Mitzi haben oder hatten wir in Europa jemals eine Linke Regierung?
      27 8 Melden
    • Gähn 09.10.2018 12:01
      Highlight Die Anhänger der Rechtspopulisten bilden sich ständig ein, es hätte viele linke Regierungen in Europa.
      22 6 Melden
    • Richu 09.10.2018 14:47
      Highlight @Büetzer: Man muss nicht weit zurückschauen. Bis im März 2018 hatte Italien (für einige Jahre) eine Mitte-Links Regierung, angeführt durch die SP. Matteo Renzi der SP war bis Dez. 2017 Regierungspräsident in Italien. Renzi hatte oft auch Gedankengut der politische Mitte vertreten.
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