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Iranische Polizei untersucht Tod der Schweizer Diplomatin in Teheran

05.05.2021, 22:16
Aus diesem Gebäude fiel die Schweizer Diplomatin.
Aus diesem Gebäude fiel die Schweizer Diplomatin.Bild: keystone

Die iranische Polizei untersucht nach Angaben des Aussenministeriums den Tod einer Schweizer Diplomatin in Teheran. «Die Polizei untersucht derzeit intensiv die Umstände, die zum Tod der Diplomatin geführt haben», sagte Aussenamtssprecher Said Chatibsadeh am Mittwochabend.

Das Aussenministerium bedauere den «bitteren» Vorfall zutiefst und sei im ständigen Kontakt mit der Schweizer Botschaft, sagte Chatibsadeh. Die Leiche der Diplomatin sei weiterhin in der Gerichtsmedizin und werde nach Ende der Untersuchungen der Botschaft übergeben, sagte der Sprecher laut staatlicher Nachrichtenagentur IRNA.

Der iranischen Polizei zufolge war die Diplomatin am Montagabend aus dem 18. Stock eines Hochhauses im Norden Teherans gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Ihre Leiche sei erst am nächsten Tag von ihrem Hausangestellten im Garten des Wohnkomplexes entdeckt worden. Eine Sprecherin des Aussenministeriums in Bern bestätigte den tödlichen Vorfall, machte aber keine näheren Angaben.

Laut informierten Quellen war die 52-Jährige in der Abteilung tätig, die die diplomatischen Interessen der USA im Iran vertritt. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Iran und den USA vor mehr als 40 Jahren vertritt die Schweiz die Interessen Washingtons in Teheran. (sda/dpa)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Cash
06.05.2021 08:45registriert April 2016
Mein Beileid den Angehörigen. Hoffe die Umstände können aufgeklärt werden.
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8
Riesiges Fischsterben in der Oder – haben Chemieabfälle zur Katastrophe geführt?

Die deutsche Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat bei der Aufklärung des Fischsterbens in der Oder anfängliche Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Polen zugegeben. Sie habe nun eine bessere Koordinierung vereinbart, sagte die Grünen-Politikerin am Samstagabend bei einem Besuch in Frankfurt (Oder) nahe der Grenze. Die Ursachen sind weiter unbekannt. Spekuliert wird, dass Chemie-Abfälle in den Fluss gekippt wurden. Polens Polizei setzte für Hinweise auf Täter 210'000 Euro Belohnung aus.

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