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Die wichtigsten News-Schlagzeilen von letzter Nacht

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Unter anderem sorgt Italiens Premierministerin Giorgia Meloni für Diskussionsstoff.Bild: keystone

Die wichtigsten News-Schlagzeilen aus der vergangenen Nacht

07.02.2026, 07:4207.02.2026, 08:25

Guten Morgen! Hier eine Zusammenfassung der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA zu wichtigen Ereignissen und Medienberichten früh am Samstag.

Trump droht Iran

OMAN: Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Landes gedroht. Wie aus einer Anordnung des Republikaners hervorgeht, sollen Zölle auf Importe in die USA erhoben werden können, die aus Ländern stammen, die Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran beziehen. Konkrete Ländernamen nannte er nicht, als Beispiel für die Höhe der Zölle nannte er 25 Prozent. Gleichzeitig kündete Trump weitere Gespräche mit dem Iran für Anfang nächster Woche an.

Guy Parmelin trifft Giorgia Meloni

ITALIEN: Bundespräsident Guy Parmelin hat beim Empfang durch den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele am Freitagabend auch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Hand geschüttelt. Dies teilte er auf X mit.

Meloni hatte die Schweiz für die aus ihrer Sicht mangelhafte Aufarbeitung der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS wiederholt scharf kritisiert. Als Konsequenz wurde der italienische Botschafter am 24. Januar aus Bern nach Rom zurückgerufen. Bislang ist er nicht in die Schweiz zurückgekehrt.

Trump will sich nicht für rassistischen Post entschuldigen

USA: Präsident Trump will sich für den Post auf seinem Social-Media-Account, der eine rassistische Darstellung von Ex-Präsident Barack Obama und dessen Frau als Affen enthielt, nicht entschuldigen. Auf eine entsprechende Frage sagte er vor Journalisten: «Nein, ich habe keinen Fehler gemacht.» Er habe sich lediglich den Beginn des Videos angeschaut, sagte Trump.

Am Freitag war der Beitrag nach massiver Kritik von Trumps Account auf seiner Online-Plattform Truth Social gelöscht worden. «Ein Mitarbeiter des Weissen Hauses veröffentlichte den Beitrag fälschlicherweise», teilte ein hochrangiger US-Beamter mit.

Trump hilft Putin und streicht Strafzölle gegen Indien

USA: Präsident Trump streicht die Strafzölle gegen Indien, mit denen er indirekt Russlands milliardenschweren Ölhandel schwächen wollte. Der im August eingeführte Strafzollsatz von 25 Prozent auf Waren, die aus Indien in die Vereinigten Staaten importiert werden, wird ab Samstag (US-Zeit) nicht mehr erhoben, wie aus einem Dekret des Republikaners hervorgeht.

Trump begründete die Abkehr von den Strafzöllen damit, dass das bevölkerungsreichste Land der Erde Schritte unternommen habe, um den Import von russischem Öl einzustellen. Indien habe auch zugesagt, Energieprodukte aus den USA zu beziehen. Vonseiten der indischen Regierung gibt es bislang keine offizielle Bestätigung für einen solchen Importstopp.

An US-Börse geht's aufwärts

USA: Der US-Aktienindex Dow Jones Industrial hat seine Rekordjagd mit dem Sprung über die Marke von 50'000 Punkten gekrönt. Gut eineinhalb Stunden vor Handelsschluss stieg am Freitag das US-Börsenbarometer der Standardwerte bis auf 50'014 Zähler, fiel aber wieder zurück. Damit ist nach dem jüngsten Kursrutsch bei Technologieaktien an den US-Börsen die Risikobereitschaft wieder zurück.

Bereits seit Jahren treiben die robuste US-Wirtschaft, die sprudelnden Unternehmensgewinne und nicht zuletzt das billige Geld der amerikanischen Notenbank den Leitindex in immer höhere Sphären.

IS angeblich für Terroranschlag im Iran verantwortlich

PAKISTAN: Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat den tödlichen Anschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus in Pakistan für sich reklamiert. Dies gab das IS-Sprachrohr Amak über Telegram bekannt. Dort wurde auch ein Foto verbreitet, das den Selbstmordattentäter zeigen soll.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Mindestens 31 Menschen waren bei dem Anschlag beim Freitagsgebet in einem Vorort der pakistanischen Hauptstadt Islamabad getötet worden. Nach Behördenangaben wurden weitere rund 170 Menschen verletzt.

Anhörungen zu Crans-Montana wieder aufgenommen

Die Walliser Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS ihre Anhörungen wieder aufgenommen. Gleichzeitig steht die Staatsanwaltschaft unter Kritik.

Eine der Klägerparteien fordert die Ablehnung sämtlicher mit dem Fall betrauten Staatsanwältinnen. «Dieser Ablehnungsantrag konnte kaum ausbleiben. Die Häufung von Fragen und Ungereimtheiten ist der Grund dafür», sagte Rechtsanwalt Sébastien Fanti, der mehrere Familien vertritt, auf Anfrage. «Im Namen der Opfer können wir nur hoffen, dass die zuständigen Justizinstanzen rasch über das Gesuch entscheiden», so Fanti.

Neben Bars und Restaurants wurde laut «Le Nouvelliste» in Crans-Montana auch in Schulen und Veranstaltungsräumen die vorgeschriebenen jährlichen Brandschutzkontrollen nicht durchgeführt. Aus von der Gemeinde der Justiz übergebenen Unterlagen gehe hervor dass drei Schulzentren letztmals 2017 kontrolliert worden seien. Einige zur Vermietung angebotene Säle seien gemäss Bericht nie überprüft worden andere ebenfalls zuletzt 2017. Auf der Website der Gemeinde fehlten seit dem Brand des Bars «Le Constellation» fünf von insgesamt 19 kommunalen Mietlokalen.

Graubünden hat Ärger wegen Olympia-Verkehr

GRAUBÜNDEN: Die Verhandlungen über eine Kostenbeteiligung am Olympia-Verkehr zwischen Graubünden und Italien sind laut «NZZ» bisher ergebnislos geblieben. «Bislang liegen keine verbindlichen Zusagen vor», erklärte die Bündner Regierungsrätin Carmela Maissen (Mitte) der Zeitung. Eine Anfrage an den zuständigen Assessor der Region Lombardei Massimo Sertori sei unbeantwortet geblieben. Italien sei laut Maissen rechtlich nicht zu einer Beteiligung verpflichtet. Bezahle Italien nicht freiwillig, müsse Graubünden die Kosten von rund 5,5 Millionen Franken für Verkehrs- und Sicherheitsmassnahmen tragen. («Neue Zürcher Zeitung»)

Im Kanton Graubünden stocken Bahn- und Busunternehmen laut der «Südostschweiz» wegen der Olympischen Winterspiele in Italien und der gleichzeitig beginnenden Zürcher Sportferien das Angebot auf. Postauto setze unter anderem 31 zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer aus dem Unterland ein und verstärke gemeinsam mit regionalen Partnern mehrere Linien. Auch die Rhätische Bahn baue ihr Angebot aus und plane zusätzliche Züge sowie längere Kompositionen insbesondere beim Autoverlad Vereina. Ins Gewicht fielen die Wettkämpfe im italienischen Livigno, von wo rund ein Drittel der täglich erwarteten 12'000 Zuschauerinnen und Zuschauer via Graubünden anreise. («Südostschweiz»)

St.Gallen erhält neue Zug-Direktverbindungen – aber nur temporär

Die Stadt St. Gallen erhält laut «St. Galler Tagblatt» vorübergehend Direktverbindungen nach Österreich, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Grund dafür sei eine Sperrung der ÖBB-Strecke zwischen Buchs und Feldkirch vom 14. Juni bis 14. Oktober 2026. Während dieser Zeit würden mehrere Fern- und Nachtzüge von Zürich via St.Gallen nach Österreich und weiter nach Osteuropa umgeleitet und in St. Gallen halten. Darunter befänden sich Railjet-Verbindungen nach Wien sowie Nachtzüge nach Wien, Budapest, Graz, Ljubljana und Zagreb. Einsteigen sei in St.Gallen und St.Margrethen erlaubt, bestätigten die ÖBB auf Anfrage der Zeitung.

(sda)

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