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Energiewende kostet europäische Länder Milliarden

Energiewende kostet europäische Länder Milliarden

05.01.2023, 17:0005.01.2023, 17:00

Der Investitionsbedarf in klimafreundliche Technologien in Europa ist laut Schweizer Forschern «erheblich». Um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, müssen die Investitionen in der Schweiz und der EU in den nächsten fünf Jahren um 41 Prozent steigen.

Insgesamt belaufe sich der Finanzbedarf in der EU, der Schweiz, Grossbritannien und Norwegen auf 302 Milliarden Euro pro Jahr, heisst es in der Studie, die am Donnerstag im Fachblatt «Nature Climate Change» publiziert wurde. Das entspricht einer Steigerung des jährlichen Investitionsbedarfs um 87 Milliarden Euro.

Hochspannungsleitung
Die Stromnetze brauchen Investitionen.Bild: Shutterstock

«Es ist eine signifikante Steigerung, die sehr schnell passieren muss», erklärte ETH-Forscherin Lena Klaassen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Am drastischsten sei der Investitionsbedarf bei erneuerbaren Kraftwerken, Stromnetzen und der Eisenbahninfrastruktur.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben für diese Berechnung Daten aus Studien von Regierungen, Industrie, sowie Wissenschaft ausgewertet. (sda)

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36 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Tomtschi
05.01.2023 17:43registriert März 2019
Das sind keine Kosten, das sind Verzugszinsen. Wären in den letzten Jahrzehnten Investitionen getätigt worden müsste man jetzt nicht das ganze Geld auf einmal investieren.
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ELMatador
05.01.2023 17:26registriert Februar 2020
Ganz einfach, je länger man zuwartet, desto teurer wirds.
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Majoras Maske
05.01.2023 18:38registriert Dezember 2016
Der Strompreis ist doch vielerorts um 40% angestiegen und die Bürgerlichen haben uns doch versprochen, dass diese Übergewinne von den Elektrizitätsbetrieben gewissenhaft in erneuerbare Energien investiert würden und es daher keine neuen Steuern braucht (also für die Unternehmen - bei Privatpersonen werden wir das ja noch sehen...).
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