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Sen. John Milkovich, R-Shreveport, left, and Rep. Valarie Hodges, R-Denham Springs, speak outside the State Capitol, after the House passed Milkovich's 'fetal heartbeat' bill that would ban abortions at about six weeks of pregnancy, if upheld by the courts, sending it to the governor's desk without exceptions for victims of rape and incest, on Wednesday, May 29, 2019, in Baton Rouge, La. Hodges handled the bill on the House side for its passage. Gov. John Bel Edwards, the only Democratic governor in the Deep South, supports the ban and intends to sign it into law. (Travis Spradling/The Advocate via AP)

Louisianas Politiker John Milkovich und Valerie Hodges an einer Pressekonferenz am Mittwoch. Bild: AP/The Advocate

Nun auch Louisiana: Weiterer US-Bundesstaat verschärft Abtreibungsgesetz



Der US-Bundesstaat Louisiana hat eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes beschlossen. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch mehrheitlich für ein Gesetz, das Schwangerschaftsabbrüche ab dem ersten messbaren Herzschlag des Fötus - nach der sechsten Schwangerschaftswoche - verbietet.

Ausnahmen sieht das sogenannte «Herzschlag-Gesetz» bei gesundheitlichen Gefahren für die Mutter oder der Fötus eine unheilbare Krankheit hat. Es muss noch vom Gouverneur des konservativen südlichen Bundesstaats, John Edwards, unterzeichnet werden. Dieser hat seine Unterschrift bereits zugesichert.

Die Unterstützer des Gesetzes rechnen damit, dass das Vorhaben vor Gericht angefochten wird. Es ist allerdings auch das Ziel der Abtreibungsgegner, dass der Fall vor dem Obersten Gerichtshof landet: Nachdem US-Präsident Donald Trump dafür gesorgt hat, dass das Gericht überwiegend mit konservativen Juristen besetzt ist, hoffen sie, dass dort eine Grundsatzentscheidung aus dem Jahr 1973 gekippt wird. Damals hatte der Supreme Court das grundsätzliche Recht von Frauen auf eine Abtreibung anerkannt.

Die auf Familienplanung spezialisierte Organisation Planned Parenthood sprach von einem «alarmierenden und weitverbreiteten nationalen Trend», Abtreibungen zu kriminalisieren. Mehrere konservative Bundesstaaten haben in den vergangenen Wochen ähnliche Gesetze verabschiedet. Alabama brachte das landesweit strengste Abtreibungsgesetz auf den Weg. Dort drohen Ärzten zwischen zehn und 99 Jahre Haft, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Selbst nach Vergewaltigung oder Inzest sind Abtreibungen verboten. (sda/afp)

Neues Abtreibungsgesetz in Alabama

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beat-Galli 30.05.2019 18:24
    Highlight Highlight Grundsätzlich würde ich per Gesetz verbieten, diese Frage von einem Mann oder Männer antworten zu Lassen.

    Sprich bei Politischen Diskussionen sollten die Männer atomatisch in den Ausstand gehen müssen.

    Dies sollte in meinen Augen einzig und alleine die Frauen etscheiden dürfen, wie sie dies handhaben Wollen.
  • sweeneytodd 30.05.2019 13:20
    Highlight Highlight Die Südstaaten zerstören sich nur selber. Die kultivierten und intelligenten werden diese Staaten nochmehr meiden, somit steigt das wirtschaftliche Ungleichgewicht in Amerika nur nochmehr.
  • El Vals del Obrero 30.05.2019 12:09
    Highlight Highlight Die christlichen Taliban ... Bei manchen Berichten kann man kaum mehr unterscheiden, ob es um die USA oder um Afghanistan geht.
  • Froggr 30.05.2019 08:43
    Highlight Highlight Finde ich eine gute Richtlinie. Ab dem ersten Herzschlag bzw. Woche 6. Eine klare Definition. Und im Notfall (bei Gefahr für Mutter oder Kind) kann man trotzdem noch abtreiben. Sehr gut gemacht Louisiana.
    • Bettmümpfeli 30.05.2019 16:58
      Highlight Highlight In der sechsten Woche wissen Frauen meist noch nicht einmal dass sie schwanger sind. Demnach sind Abtreibungen mehr oder weniger grundsätzlich verboten. In der Schweiz ist es bis in die 12. Woche erlaubt, also doppelt so lange.
      Nur so zu deiner Info: keine Frau treibt leichtfertig ab.
  • Bird of Prey 30.05.2019 08:40
    Highlight Highlight Amerika driftet langsam aber sicher zu einem autoritären, rechtsnationalen und evangelikalen Staat ab. Der Nährboden für Hass, Gewalt, Staatsschutz gegen das eigene Volk. Die sozialen Unruhen werden noch viel grösser. Die Repressionen auch. Es bilden sich Milizen, welche mit "Agent Provocateur" ihre Existenz untermauern werden.
    Geschichtlich gesehen sind die USA auf dem Weg zu einem Bürgerkrieg. Mal sehen, wie weit sie diesen Weg noch gehen werden ...
  • Nüübächler 30.05.2019 08:39
    Highlight Highlight Ist in Ordnung so.
    Hier gebe ich dem Papst recht, Abtreibung ist Mord.
    In unserer aufgeklärten, zivilisierten Welt darf man erwarten dass jeder für sein Handeln einsteht. Damit meine ich auch die angehenden Väter. Ich kenne etliche Familien, die noch ein " Nachzüger" bekamen und für die es undenkbar wäre, wäre es nicht hier.
    Und das mit den Inzestkinder und Vergewaltigungskinder wird immer theatralisch hervorgehoben. Aber diese machen zum Glück nur einen Promillebereich aus. Die meisten Abtreibungen passieren in Familien welche schon Kinder haben.
    • Bettmümpfeli 30.05.2019 17:01
      Highlight Highlight Zuerst der Papst und dann Aufklärung? Passt super zusammen. Nicht.
      In einer aufgeklärten Welt kann eine Frau entscheiden, was mit ihrem Körper geschieht, sie trägt auch die meisten Konsequenzen.
    • Nüübächler 30.05.2019 22:40
      Highlight Highlight Schlumpfinchen
      Aber das Kind in dir hat ebenso seinen eigenen Körper, nicht?
  • Janis Joplin 30.05.2019 08:25
    Highlight Highlight Gut, dann werden wohl wieder die Engelmacher*innen aktiv. Bravo "zivilisierte" Welt...
    • Nüübächler 31.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Interessante Aussage. Zu einem Engel wird jemand der gestorben ist. Also alle ungeborenen Kinder die abgetrieben werden. Es wird gesagt was es sind; Kinder. Und keine Zellhaufen etc.
      Übrigens sind dann Abtreibungsärzte auch Engelmacher.

7-Jähriger liefert sich Tanz-Battle mit Polizisten

Ein ziemlich cooles Tanz-Battle lieferten sich kürzlich der 7-jährige Jayden und ein Polizist aus Denver.

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(ohe)

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