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Protest gegen das neue Abtreibungsgesetz: Filmemacher sagen Drehs in Georgia ab



Aus Protest gegen die Einführung strikter Abtreibungsgesetze in Georgia haben mehrere Filmemacher ihre Projekte in dem US-Bundesstaat abgesagt. Durch Steueranreize und Subventionen hatte der Gliedstaat in der Vergangenheit zahlreiche Filmprojekte angelockt.

epa07590165 A woman holds a poster reading 'Men Should Not Be Making Laws About My Body' as pro-abortion protesters demonstrate at the West Hollywood City Hall in Hollywood, California, USA, 21 May 2019. Nationwide protests have activists calling for reproductive freedom and a halt to new laws limiting and criminalizing abortion services.  EPA/ETIENNE LAURENT

Proteste gegen Abtreibungsgegner am 21. Mai in Hollywood, Kalifornien. Bild: EPA/EPA

Die Schauspielerinnen und Autorinnen Kristen Wiig und Annie Mumolo («Brautalarm») würden ihre geplante Komödie «Barb and Star Go to Vista Del Mar» nach Angaben eines Sprechers nicht in Georgia drehen, berichtete das US-Branchenblatt «Variety» am Dienstag (Ortszeit).

Zudem gab die TV-Regisseurin Reed Morano («The Handmaids's Tale») am Dienstag bekannt, keine Szenen für die geplante Thriller-Serie «The Power» in dem Gliedstaat zu drehen. Es fühle sich falsch an, dort die Show zu produzieren und Steuervergünstigungen von einem Staat mit derart restriktiver Abtreibungspolitik anzunehmen, erklärte Morano auf Instagram.

Der republikanische Gouverneur in Georgia hatte kürzlich ein Gesetz unterzeichnet, das Schwangerschaftsabbrüche verbietet, sobald ein Herzschlag des Fötus feststellbar ist. Es ist eine der schärfsten Abtreibungsregelungen in den USA.

Durch Steueranreize und andere Lockmittel ist Georgia in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Drehort für TV- und Spielfilmproduktionen geworden. Unter anderem wurden dort Filme und Serien wie «Baby Driver», «Ant-Man» und «Stranger Things» gedreht. (sda/dpa)

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Brutaler Vorfall in Paris: Autolenker geht auf Blinden los

Ein Augenzeuge filmte, wie ein Autofahrer einen Blinden und dessen Begleiter attackierte. Das Video von dem Vorfall verbreitete sich in Windeseile im Netz. Der Grund dafür, dass bei dem Audilenker die Sicherungen durchbrannten, war offenbar, dass der Blinde mit dem Stock das Auto touchiert hatte.

Als erstes ist in dem Video ein Autofahrer zu sehen, der rücksichtslos über einen Fussgängerstreifen fährt, den ein Mann mit Blindenstock und dessen Begleitung bereits betreten haben.

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