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Spaniens Faschisten im Aufwind – Neonazi-Website-Betreiber wohnt in der Schweiz



Die Polizei hat in Spanien drei Betreiber einer spanischsprachigen Neonazi-Website festgenommen. In der Schweiz wurde der mutmassliche Anführer der Gruppe vernommen.

Der 29-jährige in der Schweiz wohnhafte Spanier wurde laut der spanischen Polizei in Zusammenarbeit mit der Schweizer Polizei und Europol in der Schweiz lokalisiert und vernommen. Es handle sich um einen in der internationalen Neonazi-Szene bekannten Mann.

Hausdurchsuchung im Kanton Glarus

Im glarnerischen Matt fand am Donnerstag eine Hausdurchsuchung statt, wie Fedpol-Sprecher Florian Näf am Samstag auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. Dem Verdächtigen werde Rassendiskriminierung im Internet vorgeworfen. Der Aktion sei ein Rechtshilfeersuchen der spanischen Behörden vorausgegangen.

Die drei Männer in Spanien wurden im Nordosten des Landes, in Barcelona, Tarragona und Saragossa, festgenommen. Die Männer im Alter zwischen 21 und 23 Jahren waren laut Polizeiangaben für die spanische Version der Website verantwortlich, die «Botschaften zu antisemitischem Hass, Homophobie und Rassismus» verbreitete. Sie stützten sich dabei demnach auf Inhalte eines in den USA hergestellten Neonazi-Online-Journals auf Englisch.

Ultraechte im Aufwind

Mehr als 40 Jahre nach Diktator Franco sei die ultrarechte Vox-Partei so erfolgreich, dass sie die Regierung in Andalusien mitbestimmen könnte, schreibt Spiegel Online

Santiago Abascal the national president of VOX delivers his speech during a rally of the fledging far-right party VOX in Madrid, Spain, Sunday, Oct. 7, 2018. Thousands of Spaniards have attended a rally of the fledging far-right party VOX as it tries to grab a foothold in Spain's political spectrum. (AP Photo/Manu Fernandez)

Bild: AP

Parteichef Santiago Abascal habe die Angst vor Überfremdung besonders geschürt, seit die sozialistische Regierung in Madrid im Sommer den europäischen Partnern versprach, in Migrationsfragen enger zusammenzuarbeiten.

«In Andalusien haben die Rechtsextremen von der Vox-Partei bei den Regionalwahlen fast elf Prozent der Stimmen geholt. Ihr Programm richtet sich gegen Ausländer und Unabhängigkeitsbewegungen wie etwa in Katalonien. Trotz der teils radikalen Ansichten könnte Vox schon bald darüber bestimmen, wer die Regionalregierung übernimmt. Denn die liberale Bürgerpartei und die konservative Volkspartei brauchen sie, um die Sozialisten abzulösen.»

quelle: spiegel online

(dsc/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 16.12.2018 13:12
    Highlight Highlight In Nordirland steht vielleicht wegen dem Brexit die IRA wieder auf, wenn in Spanien die Autonomien wieder zurückgenommen werden, gibt es vielleicht die ETA wieder.

    Vielleicht ist es auch ein Teil des Problems, dass es nicht mehr so viele Menschen gibt, die diese Zeiten noch kennen. Sonst würde man sich nicht wegen ein paar Flüchtlingen dazu aufhetzen lassen können, in solche Zeiten zurückzukehren.
  • #Technium# 16.12.2018 07:26
    Highlight Highlight Tut nicht so überrascht und empört, dass die Populisten in Europa immer wie mehr erstarken. Wir wissen alle, was die Ursachen dafür sind. Eine europäisch verfehlte Grenz-und Migrationspolitik.
  • Juliet Bravo 16.12.2018 01:25
    Highlight Highlight Ich hoffe, Pedro Sanchez bringt es in seiner wohl nur noch kurzen Amtszeit wenigstens noch auf den Weg, die Gebeine des Diktators Franco möglichst unwürdig irgendwo im Niemandsland zu verscharren oder ins Meer zu werfen und Francos Erbe so weit wie möglich zu tilgen.
    • Juliet Bravo 16.12.2018 01:45
      Highlight Highlight Ah ein paar Fanquistas hier?
    • Glücksbringer 16.12.2018 05:42
      Highlight Highlight Wäre auch dafür. Nur schade, das mit diésel Dreck das Meer verschmutzt würde.
    • Glücksbringer 16.12.2018 14:16
      Highlight Highlight Wieder mal nicht aufgepasst und schon schiebt der Korrektor einen Fehler rein. Wollte sagen ,mit diesem Dreck‘.
  • Juliet Bravo 16.12.2018 01:20
    Highlight Highlight Nur eines kann Spanien weiterbringen. Es lebe die Republik!
  • Ungläubig 15.12.2018 23:05
    Highlight Highlight Ob die SVP hier auch die "Ausschaffung" fordert?

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