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Spanien schickt Fregatte früher als geplant ins Schwarze Meer

20.01.2022, 21:20
Die spanische Fregatte «Blas de Lezo».
Die spanische Fregatte «Blas de Lezo».bild: armada espanola

Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts schickt Spanien eines seiner Kampfschiffe früher als geplant zur Teilnahme an einer Nato-Mission ins Schwarze Meer. Die Entsendung der Fregatte «Blas de Lezo» werde vorverlegt und «in drei oder vier Tagen» erfolgen, erklärte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Donnerstag in Corral de Calatrava knapp 200 Kilometer südlich von Madrid. Am Montag war bereits das spanische Patrouillenboot «Meteoro» vom Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria Richtung Schwarzes Meer ausgelaufen.

Robles machte die Ankündigung, als sie von Journalisten zum Ukraine-Konflikt und zur Absicht Kiews gefragt wurde, der Nato beizutreten. Die Haltung des Nordatlantikpaktes sei klar, betonte sie: Russland dürfe «keinem Land vorschreiben, was es zu tun hat». Die Nato werde «die Souveränität eines jeden Landes schützen und verteidigen, das beitreten möchte», und Spanien sei ein «seriöser Partner» der Nato.

Gleichzeitig legte die Ministerin der linksgerichteten Regierung in Madrid Wert auf die Feststellung, die Antwort auf russische Aktionen müsse «rein diplomatisch» sein. «Spanien vertritt wie die Nato den Standpunkt, dass die Reaktion diplomatisch sein muss und dass es eine Deeskalation geben muss», erklärte sie. (sda/dpa)

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