International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Traurige Tatsachen zum Busunglück in Spanien: 7 Italienerinnen und 2 Deutsche unter Todesopfern



Emergency services personnel stand at the scene of a bus accident on the AP7 highway that links Spain with France along the Mediterranean coast near Freginals halfway between Valencia and Barcelona early Sunday, March 20, 2016. A bus carrying university students back from a fireworks festival crashed Sunday on a main highway in northeastern Spain, killing 14 passengers and injuring 30 others, a Catalonian official said. (AP Photo)

Die Unfallstelle.
Bild: /AP/KEYSTONE

Bei dem schweren Busunglück im Nordosten Spaniens sind sieben italienische und zwei deutsche Studentinnen getötet worden. Zudem kam jeweils eine Studentin aus Frankreich, Österreich, Rumänien und Usbekistan ums Leben.

Dies teilten die Behörden der Region Katalonien am Montag mit. Die 13 Todesopfer seien zwischen 19 und 25 Jahre alt gewesen, sagte der katalanische Innenminister Jordi Jané dem Sender Catalunya Ràdio.

epa05222061 Firemen work at the site of a coach crash that has left at least 14 students dead at the AP-7 motorway in Freginals, in the province of Tarragona, northeastern Spain, 20 March 2016. The coach carrying dozens of Erasmus students collided with a car and overturned. The students from several different countries were heading to Barcelona after attending Las Fallas Festival in Valencia, eastern Spain.  EPA/JAUME SELLART

13 Menschen starben.
Bild: EPA/EFE

Wie das staatliche Radio RNE berichtete, wurde der Busfahrer für Montag in ein Gericht zitiert, um vor einem Ermittlungsrichter als Beschuldigter auszusagen. Allerdings musste die Befragung verschoben werden, weil der Chauffeur wegen einer Lungenverletzung weiter im Spital behandelt wurde.

Nach Angaben Janés bestand der Verdacht, dass der Fahrer den Unfall verursacht haben könnte. Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Busfahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte, berichtete die Zeitung «El País».

Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen in der Nähe von Tarragona, rund 150 Kilometer südlich von Barcelona. Mehr als 40 Menschen wurden zudem verletzt, darunter eine junge Schweizerin, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag informierte. Sie habe das Spital wieder verlassen können.

Neben dem Fahrer sassen in dem Bus 56 Erasmus-Studierende aus 16 Ländern, die ein Auslandsemester in Barcelona absolvieren. Die Studierenden waren in einem Konvoi von insgesamt fünf Bussen auf dem Rückweg von einem Volksfest in Valencia.

Der Bus streifte nahe der Ortschaft Freginals bei Amposta südlich von Tarragona die rechte Leitplanke. Dann sei er nach links ausgewichen und auf der Gegenfahrbahn mit einem Auto kollidiert, sagte ein Vertreter der Regionalregierung. Der Bus kippte durch den Aufprall um. (sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vom «Ballermann» zum Buhmann: Kellner weinen nach Zwangsschliessung

Tränen statt Touristen, Beamte statt Barkeeper, (Zwangs-)Siesta statt Fiesta: Ein wolkenverhangener Himmel und viele Uniformierte haben am Donnerstag die Tristesse am «Ballermann» von Palma verstärkt – am Tag eins nach der Zwangsschliessung von Lokalen auf Mallorca wegen illegaler Partys ohne Schutzmasken und Sicherheitsabstände.

Im betroffenen Herzstück der vor allem bei deutschen Gästen beliebten Feier-Meile an der «Bier-» und «Schinkenstrasse» der Playa herrschte gähnende Leere. Ausser …

Artikel lesen
Link zum Artikel