Nordkoreas Kim droht Seoul – ist aber bereit mit USA zu reden
Zudem wies er die Annäherungsversuche der südkoreanischen Regierung unter Präsident Lee Jae Myung als plumpe Täuschung zurück, wie Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete.
Kim machte die Äusserungen zum Abschluss eines Parteikongresses, der alle fünf Jahre tagt und als höchstes politisches Entscheidungsorgan des Landes gilt. Dabei bezeichnete er Südkorea als feindseligen Staat.
Gegenüber den USA signalisierte er grundsätzliche Dialogbereitschaft. Sollten die Vereinigten Staaten ihre «feindselige Politik» aufgeben und Nordkoreas Status als Atommacht akzeptieren, stünde einer friedlichen Koexistenz nichts im Wege, sagte Kim. «Die Aussichten der Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA hängen vollständig von der Haltung der Vereinigten Staaten ab», so Kim weiter.
Er hatte US-Präsident Donald Trump während dessen erster Amtszeit mehrfach getroffen, darunter bei Gipfeltreffen in Singapur (2018) und im vietnamesischen Hanoi (2019). (sda/dpa)
