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epaselect epa07955656 People walk amid burnt-out structures at the site that was hit by helicopter gunfire which reportedly killed nine people, including Abu Baker al-Baghdadi, the leader of IS or so-called Islamic State, near the village of Barisha, Idlib province, Syria, 27 October 2019 (issued 28 October 2019).  EPA/YAHYA NEMAH

Bild: EPA

So verlief der Militärschlag gegen Abu Bakr al-Baghdadi

Vor zwei Tagen wurde der Anführer der Terrororganisation «Islamischer Staat», Abu Bakr al-Baghdadi, bei einer Militäroperation getötet. Al-Baghdadi sprengte sich selbst und drei seiner Kinder in die Luft. Erste Bilder zeigen nun das Ausmass der lang geplanten Operation. Eine Übersicht über die Ereignisse.



Abu Bakr al-Baghdadi, der langjährige Führer des «IS», ist am Sonntagmorgen gestorben. Erste Fotos und Infos der Aktion sickern langsam zu uns durch, sodass sich langsam ein Ablauf aufzeichnen lässt.

Die USA begannen laut Donald Trump vor etwa einem Monat, Informationen über den Aufenthaltsort von Baghdadi zu erhalten. Geheimdienste konnten vor zwei Wochen seinen genauen Standort – in der Nähe des Dorfes Barisha im Nordwesten Syriens – ermitteln, und Trump wurde Ende letzter Woche auf die Pläne des Militärs, Baghdadi zu stellen, aufmerksam gemacht.

Übersichtskarte Syrien

Barisha ist nur 5 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt. Bild: karte: watson/lea, quelle: guardian

Um ca. 23:00 Uhr Ortszeit sind über 100 Spezialkräfte der US-Armee, verteilt auf 8 Helikopter des Typs CH-47 Chinook, aus dem Irak in Richtung Idlib gestartet. Der Flug dauerte genau eine Stunde und zehn Minuten. «Wir sind sehr, sehr tief und sehr, sehr schnell geflogen», sagte Trump am Sonntag zu Reportern.

epa07954022 A handout photo made available by Maxar 27 October 2019 shows a satellite image taken 28 September 2019 of the reported residence of the former ISIS leader, Abu Bakr al-Baghdadi in northwestern Syria near the village of Barisha. Al-Baghdadi was killed in a US military operation in northwest Syria, President Donald Trump announced 27 October 2019.  EPA/MAXAR HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Versteck von Baghdadi. Bild: EPA

Barisha Bagdadi Verbindung

Bild: montage: watson/lea, material: google maps

Der genaue Ort, von wo aus die Helikopter gestartet sind, wurde noch nicht bestätigt. Diversen Medienberichten zufolge soll es jedoch die Stadt Erbil sein. Die Flotte sei über die Türkei und russisch-kontrollierte Gebiete geflogen.

Flug Karte Syrien

Bild: karte: watson/lea, quelle: guardian

Die Helikopter wurden gemäss Trump während des Transports beschossen. Die Schüsse wurden erwidert, die Bilder zeigen die Feuerkraft der US-Kampfhelikopter. Ganze Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht.

People look at a destroyed van near the village of Barisha, in Idlib province, Syria, Sunday, Oct. 27, 2019, after an operation by the U.S. military which targeted Abu Bakr al-Baghdadi, the shadowy leader of the Islamic State group. President Donald Trump says Abu Bakr al-Baghdadi is dead after a U.S. military operation in Syria targeted the Islamic State group leader. (AP Photo/Ghaith Alsayed)

Ein von Helikoptern beschossener Bus. Bild: AP

Gemäss dem Guardian haben Bewohner von Barisha berichtet, dass die Helikopter 30 Minuten lang geschossen haben, bevor erste Bodentruppen aktiv wurden. Zwei Raketen sollen auf Häuser abgefeuert worden sein.

epa07955650 People walk on rubble at the site that was hit by helicopter gunfire which reportedly killed nine people, including Abu Baker al-Baghdadi, the leader of IS or so-called Islamic State, near the village of Barisha, Idlib province, Syria, 27 October 2019 (issued 28 October 2019).  EPA/YAHYA NEMAH

Bild: EPA

Im Versteck von Baghdadi angekommen, haben die Spezialkräfte Löcher in die Seitenwände eines Hauses, in dem der «IS»-Anführer vermutet wurde, gesprengt. Dies taten sie, weil sie Sprengfallen an der Eingangstüre vermuteten. Beteiligt am Einsatz waren Militärhunde und ein Militärroboter.

People look at a destroyed houses near the village of Barisha, in Idlib province, Syria, Sunday, Oct. 27, 2019, after an operation by the U.S. military which targeted Abu Bakr al-Baghdadi, the shadowy leader of the Islamic State group. President Donald Trump says Abu Bakr al-Baghdadi is dead after a U.S. military operation in Syria targeted the Islamic State group leader. (AP Photo/Ghaith Alsayed)

Bild: AP

Baghdadi floh daraufhin in ein Netzwerk aus Tunneln und Bunkern im Untergrund. Er trug eine Sprengstoffweste und nahm drei seiner Kinder mit auf die Flucht.

epa07955663 People walk amound the rubble of destroyed buildings at the site that was hit by helicopter gunfire which reportedly killed nine people, including Abu Baker al-Baghdadi, the leader of IS or so-called Islamic State, near the village of Barisha, Idlib province, Syria, 27 October 2019 (issued 28 October 2019).  EPA/YAHYA NEMAH

Bild: EPA

Verfolgt von einem Militärhund erreichte Baghdadi eine Sackgasse. Er zündete daraufhin seine Sprengstoffweste und brachte sich selbst sowie seine drei Kinder um.

epa07955661 A view of burnt and twisted metal at the site that was hit by helicopter gunfire which reportedly killed nine people, including Abu Baker al-Baghdadi, the leader of IS or so-called Islamic State, near the village of Barisha, Idlib province, Syria, 27 October 2019 (issued 28 October 2019).  EPA/YAHYA NEMAH

Bild: EPA

Der Tunnel, in dem sich Baghdadi befand, stürzte ob der Detonation in sich zusammen. Der Hund, dessen Name geheim ist, von den Medien aber «Conan» genannt wird, wurde dabei verletzt.

Um die Überreste von Baghdadi zu sichern, mussten sich die Einsatzkräfte durch den Schutt graben. Forensiker haben die Leichenteile noch vor Ort einem DNA-Test unterzogen und Baghdadi identifiziert.

epa07955662 People walk amound the rubble of destroyed buildings at the site that was hit by helicopter gunfire which reportedly killed nine people, including Abu Baker al-Baghdadi, the leader of IS or so-called Islamic State, near the village of Barisha, Idlib province, Syria, 27 October 2019 (issued 28 October 2019).  EPA/YAHYA NEMAH

Zurück bleibt Zerstörung... Bild: EPA

Die US-Truppen blieben noch für zwei Stunden in der Gegend. Gemäss Trump haben die Spezialkräfte hochsensibles Material über den «IS» gesammelt. Darunter zum Beispiel Zukunftspläne.

A woman checks damage to her home in the village of Barisha, in Idlib province, Syria, Sunday, Oct. 27, 2019, after an operation by the U.S. military which targeted Abu Bakr al-Baghdadi, the shadowy leader of the Islamic State group. President Donald Trump says Abu Bakr al-Baghdadi is dead after a U.S. military operation in Syria targeted the Islamic State group leader. (AP Photo/ Ghaith Alsayed)

Bild: AP

Nach dem Rückzug der Truppen feuerten Kampfjets sechs Raketen auf das Haus und machten es dem Erdboden gleich. Die Überreste von Baghdadi wurden dem Meer übergeben.

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70Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Foxcroft 29.10.2019 22:17
    Highlight Highlight Wenn diese Geschichte einen Wahrheitsgehalt von 10% hat, würde mich das verdammt wundern 😂
  • DartVaidder 29.10.2019 14:52
    Highlight Highlight Wahrscheinlich ist der Typ tot...dennoch kommen bei mir bei der ganzen Story die folgenden Fragen auf:

    Wie kann ein Tier in nächster Nähe überleben, wenn der Sprengstoff in einem Tunnel gezündet wird und dieser einstürzt? (Gehe schwer davon aus, dass der Hund in nächster Nähe war..)

    Wie können - ohne Einsatz von technischem Räumgerät - innert so kurzer Zeit die Überreste aus einem eingestürzten Tunnel geborgen und analysiert werden? Und dies mit Schaufel und Pickel???

    Und nein, ich bin kein Verschwörungstheoretiker! Aber bin immer froh um (konstruktiven) Feedback. Danke!
    • Dong 29.10.2019 15:53
      Highlight Highlight Was immer da passiert ist, die Verantwortlichen haben auf maximale Intransparenz geachtet.
      Und das war notabene 5 km von der Türkischen Grenze, d.h. man hätte das Gebiet definitiv sichern können, wenn man dies gewollt hätte.

      Andererseits: Hast du den süssen Hund gesehen?
  • äti 29.10.2019 14:48
    Highlight Highlight Für mich ist das schlicht dubios.
  • Moudi 29.10.2019 14:44
    Highlight Highlight PR offensive? Alles Lug und betrug
  • Blaubar 29.10.2019 14:09
    Highlight Highlight Ich lief gestern neben dem Weissen Haus durch und dachte mir „hei, schau doch mal durchs Fenster rein“. Drinnen sah ich Trump, Bakdadi, Bin Laden beim Tee und Monopoli.
    • Basti Spiesser 29.10.2019 18:45
      Highlight Highlight Wo war Elvis und Tupac?
  • Blaubar 29.10.2019 14:07
    Highlight Highlight „ Die Überreste von Baghdadi wurden dem Meer übergeben.“

    hmm, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Das Meer ist sehr geduldig und sehr schweigsam.
  • Das Lächeln am Fusse der Leiter 29.10.2019 13:54
    Highlight Highlight Was für eine Ratte, seine drei Kinder mit auf die Flucht zu nehmen! Diese wurden durch Hunde gejagt und gehetzt um schliesslich durch die Bombe ihres Vaters zerfetzt zu werden. Grässlich. RIP ihr Kinder.
  • Nick Name 29.10.2019 13:08
    Highlight Highlight Das Google-Satellitenbild zeigt offenbar bereits das wegradierte Anwesen. Wird das immer so fleissig aktualisiert?...
    Und wo sind die kleineren Häuschen südlich des Anwesens so scheinbar spurlos hin?
    Benutzer Bild
    • Nick Name 29.10.2019 13:15
      Highlight Highlight ... na, könnte ja auch umgekehrt sein: Die Google-Map ist alt, und das Bagdadi-«Versteck» wurde erst nach diesem Foto aufgebaut. :-)
    • P. Meier 29.10.2019 14:04
      Highlight Highlight Vielleicht sind die Häuschen in den nun grösseren Bäumen und dem anderen Winkel nicht mehr erkennbar?
    • Score 29.10.2019 14:22
      Highlight Highlight Das sieht eher so aus wie wenn das zwei Bild älter ist als das erste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crissie 29.10.2019 13:05
    Highlight Highlight Wurden die Überreste seiner Kinder auch über dem Meer "entsorgt"?
  • Unicron 29.10.2019 12:39
    Highlight Highlight Ich möchte daran erinnern dass gewisse Amerikaner welche dagegen sind die Waffenrechte zu verschärfen immer wieder als Argument dagegen bringen, dass sie sich gegen den Staat verteidigen wollen, sollte dieser etwas tun was ihnen nicht passt.

    Würd ich ja gerne mal sehen wie ein paar Dutzend übergewichtige NASCAR Fans mit ihren Walmart Gewehren gegen eine Organisation ankämpfen will welche solch eine Zerstörung anrichten kann, nur um einen einzigen Menschen zu beseitigen.
    • LCT 29.10.2019 13:03
      Highlight Highlight @Unicron:
      Ob du mit Walmart-Gewehren gegen eine Helikopterflotte kämpfst oder ohne Waffen wird nicht mehr grosse Unterschiede machen.
    • felixJongleur 29.10.2019 13:03
      Highlight Highlight In den sozialen Medien wird von den Trumpsupportern stets betont, dass Army und Special Forces allesamt die Libtards hassen und hinter Trump stehen würden. Von dem her gäbe es ja nichts zu befürchten.
    • TheDan 29.10.2019 13:06
      Highlight Highlight Es macht wohl einen Unterschied ob man auf Fremde oder Landsleute schiessen muss...
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 29.10.2019 12:35
    Highlight Highlight Osama Tot, Bagdadi tot, wer wohl der Nächste sein wird?
    • Makatitom 29.10.2019 12:52
      Highlight Highlight sag dem Landibuchhalter er soll das die Saudis fragen, die wissen es sicher
  • LCT 29.10.2019 12:33
    Highlight Highlight Und die Überreste wurden im Meer entsorgt.
    Wie bei Bin Laden schon.

    Und die Beurteilung der Todesumstände von Bagdadi liegen nun in der Hand der US-Regierung.

    Wurde von der Trump-Administration nicht noch ein Bild dieser Form aufgenommen?:

    Benutzer Bild
  • Ribera 29.10.2019 12:27
    Highlight Highlight Mit diesem Coup erhofft sich Trump, im 2021, wiedergewählt zu werden. Perfektes timing🤔
    • just sayin' 29.10.2019 14:09
      Highlight Highlight @Ribera

      "Mit diesem Coup erhofft sich Trump, im 2021, wiedergewählt zu werden. Perfektes timing"

      nö. mit diesem coup erhofft man sich, das nicht alle frauen des nahen ostens in burkas rumlaufen müssen und die schulen weiterhin geöffnet beleiben.
    • reactor 29.10.2019 18:45
      Highlight Highlight @just sayin
      denke das kümmert die ami admin am wenigsten. siehe Saudi Arabien...
  • Hardy18 29.10.2019 12:24
    Highlight Highlight Was ist das mit dem geheimen Hundenamen? Was soll das? Und wieso zeigt man den Köter dann nicht verpixelt?
    • Hurtispurti 29.10.2019 12:41
      Highlight Highlight Ich lese Köter, gemeint ist ein Hund - wenn es dann so war- aber: Einen Terroristen welcher dermassen gewütet hat wie das der Verstorbene tat, erinnern wir uns an das lebendige Verbrennen des Piloten im Gitterkäfig, den darfst du nennen wie du willst, nenne nicht den Hund, Köter...…... dann sind wir einer Meinung!
    • flausch 29.10.2019 12:57
      Highlight Highlight Es geht darum zu Symbolisieren das man die Sicherheit der eigenen Tiere sehr ernst nimmt und somit sicherlich auch der Menschen und Verbündeten. In Wahrheit aber zeigt es nur das man einen einzigen Hund höher einschätzt als ein ganzes Volk, das man willentlich verrät und billigste Propaganda betreibt.
    • Justinian 29.10.2019 15:15
      Highlight Highlight Könnte mir auch vorstellen dass über den Namen des Hundes Rückschlüsse auf dessen Halter und somit den am Einsatz beteiligten Soldaten gemacht werden können. Das wird dadurch verhindert. Das Bild ist wohl nicht verpixelt weil Hunde anders als Menschen oft sehr ähnlich aussehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 29.10.2019 12:21
    Highlight Highlight Soviel zur heldenhaften Mission...:
    30 Minuten lang aus 8 Helis ein Haus samt zivilen Insassen (Kindern) beschiessen. Danach, wenn alle tot/verwundet sind oder sich verzogen haben, ein Loch in die Wand sprengen und einen Hund die Überlebenden aufspüren lassen.

    Der einzige heldenhafte Beitrag zu dieser Mission, stammt von den kurdischen Spionen.

    Passend zu Trump, dass er sich gerade jetzt nach dem Verrat an den Kurden noch getraut, sich mit grösstenteils kurdischen Lorbeeren zu schmücken.
    • Frankygoes 29.10.2019 12:44
      Highlight Highlight Wo hast Du das von den Kindern her? Davon steht nichts im Artikel.
    • Nick Name 29.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Die Heldendiskussion mal beiseite gelassen, sollten wir trotzdem bei den (angeblichen) Fakten bleiben:
      Gemäss Bericht wurde nicht das Bagdadi-Haus «30 Minuten lang aus 8 Helis» beschossen (wäre ja auch saudoof, weil der Mann dann wohl längst weg gewesen wäre durch die Tunnel...), sondern andere Häuser auf dem Weg dorthin.
      Und dann: «Im Versteck von Bagdadi angekommen, haben die Spezialkräfte Löcher in die Seitenwände eines Hauses, in dem der IS-Anführer vermutet wurde, gesprengt.»
    • just sayin' 29.10.2019 14:01
      Highlight Highlight snowy scheint dabei gewesen zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 29.10.2019 12:06
    Highlight Highlight Man hat ihn "entsorgt"
  • Bart-Olomäus 29.10.2019 12:01
    Highlight Highlight Zitat Trump "He died like a dog, he died like a coward"
    "Er Starb wie ein Hung, er starb wie ein Feigling"

    Mutige Aussage nachdem die US Hunde in den Tunnel geschickt wurden, und einer der Hunde sich dabei verletzt hat ...

    • MeinAluhutBrennt 29.10.2019 12:29
      Highlight Highlight sofern man an das Märli mit dem Hund glaubt
    • Bart-Olomäus 29.10.2019 14:01
      Highlight Highlight ja ^^ wäre ja nicht das erste mal, wo die USA ein Märli erfindet
  • Repplyfire 29.10.2019 12:00
    Highlight Highlight Womöglich habe ich diesbezüglich einen Aluhut auf, aber ich frage mich:
    - warum konnte Bagdadi wohl über lange Zeit in einem Versteck leben, welches in einem Gebiet lag dass faktisch von der Türkei kontrolliert wird (oder von ihr orchestrieten Milizen)?
    - wie kam es zum Zeitpunkt der Aktion? Weshalb korreliert diese Zeitlich mit dem Einmarsch der Türkei in das Kurdisch kontrollierte Syrien?
    - Gab es in dieser Hinsicht einen Deal zwischen Erdogan und Trump?
    • Perpetual 29.10.2019 13:46
      Highlight Highlight "warum konnte Bagdadi wohl über lange Zeit in einem Versteck leben, welches in einem Gebiet lag dass faktisch von der Türkei kontrolliert wird (oder von ihr orchestrieten Milizen)?"

      Das Gebiet wird von Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) und deren verbündeten Gruppierungen kontrolliert. Sie stehen quasi im Krieg mit den von der Türkei unterstützen FSA.
    • darkshadow 29.10.2019 14:33
      Highlight Highlight Da leben zig Millionen Menschen in der Gegend. Bärtige alte Männer wirds da viele geben. Ich weiss ja nicht mal wer meine Nachbarn sind.... Könnten auch Kriegsverbrecher sein...
    • Repplyfire 29.10.2019 15:00
      Highlight Highlight Habe sogar noch was in den Medien dazu gefunden. Auf Welt.de gibt es den Artike "das islamistische Doppelspiel der Türkei". Für mich sind einfach die Zusammenhänge verdächtig. Dazu kommt das spezielle Verhalten und Verhältnis in jüngster Vergangenheit der Türkei i.S. IS (ölkauf, Waffen, Verletzte versorgen, Nichteingreifen bei Kobane etc.)

      https://www.welt.de/politik/ausland/article202599020/Tod-von-al-Baghdadi-Das-islamistische-Doppelspiel-der-Tuerkei.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 29.10.2019 11:58
    Highlight Highlight "Nach dem Rückzug der Truppen schossen Kampfjets sechs Raketen auf das Haus und machten es dem Erdboden gleich."

    Warum?
    • darkshadow 29.10.2019 12:24
      Highlight Highlight Um keine Pilgerstätte zurückzulassen
    • bokl 29.10.2019 12:25
      Highlight Highlight Um Spuren zu vernichten.
    • Snowy 29.10.2019 12:29
      Highlight Highlight Damit es keine Pilgerstätte wird und Spuren des Einsatzes zu verwischen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • woezzl 29.10.2019 11:58
    Highlight Highlight 😂😂

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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