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Syrian refugee Mohamed from Idlib holds his 2-month-old daughter Malak next to his wife Kawsr moments after arriving on a beach on the Greek island of Kos, after crossing a part of the Aegean sea from Turkey on a overcrowded dinghy, August 9, 2015. United Nations refugee agency (UNHCR) called on Greece to take control of the

Diese Familie hat überlebt: Ankunft auf der Insel Kos. Bild: YANNIS BEHRAKIS/REUTERS

Mehr als tausend Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet



Im Mittelmeer sind am Wochenende mehr als tausend Flüchtlinge gerettet worden, die sich an Bord von völlig überfüllten Booten auf den Weg von Afrika nach Europa gemacht hatten. Allein am Sonntag seien bei fünf Hilfseinsätzen 671 Menschen gerettet worden.

Unter den Flüchtlingen seien 48 Minderjährige und 108 Frauen gewesen, teilte die italienische Küstenwache am Abend mit. Am Samstag wiederum seien mehr als 400 Flüchtlinge gerettet worden, vor allem vor der Küste Libyens.

Über das Mittelmeer versuchen fast täglich verzweifelte Menschen, von Afrika nach Europa zu gelangen. Dabei werden sie von Schleusern oft auf völlig überfüllte Boote gelotst, die untauglich für die Überfahrt sind. Immer wieder kommt es zu schweren Unglücken. Erst am Mittwoch waren bei einer erneuten Katastrophe vor der libyschen Küste mehr als 200 Flüchtlinge ertrunken. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 10.08.2015 15:39
    Highlight Highlight Die europäische Flüchtlingspolitik ist an Naivität kaum zu überbieten. Die CH, die EU, die alles reguliert, sind nicht in der Lage, wie die Einwanderungsländer USA, Kanada und Australien Gesetze durchzusetzen, die eine Trennung zwischen illegaler Einwanderung und Asylberechtigten schaffen.
    Und dann noch dazu: "Wirtschaftsflüchtlinge sollten konsequent abgeschoben werden." Diese Forderung kam am 4. 8. 2015 nicht aus dem Kreis der üblichen Verdächtigen. Der Europa-Direktor des UN-Flüchtlingshochkommissariates, Vincent Cochetel, will so Platz schaffen für "wirklich schutzbedürftige Menschen."

    • zombie1969 10.08.2015 15:59
      Highlight Highlight 2)
      Wirtschaftsflüchtlinge würden das "System blockieren", argumentierte der UNHCR-Direktor. Sie müssten "schneller zurückgeschafft" werden, um "Platz für wirklich Schutzbedürftige zu gewähren", forderte er. "Nur so versteht die Bevölkerung, dass diejenigen, die bleiben, wirklich schutzbedürftig sind." Gegenwärtig würden nur 40 Prozent der Wirtschaftsmigranten "zurückgeschafft", sagte Cochetel, hier müsse die EU "konsequenter sein".

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