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«In die Hölle stürzen»: Syrien warnt Türkei vor Einmarsch und geht auf Kurden zu



A TV journalist prepares to work in front of a map showing Turkey's suggested operation in Syria, at the border between Turkey and Syria, in Akcakale, Sanliurfa province, southeastern Turkey, Tuesday, Oct. 8, 2019. Turkey's vice president Fuat Oktay says his country won't bow to threats in an apparent response to U.S. President Donald Trump's warning to Ankara about the scope of its planned military incursion into Syria. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Bild: AP

Syrien hat seinen Nachbarn Türkei vor einem Einmarsch gewarnt. Syrien werde sein Territorium verteidigen und keine Besetzung der «syrischen Erde» akzeptieren, zitierte die regierungsnahe Zeitung «Al-Watan» den stellvertretenden Aussenminister Faisal al-Makdad am Dienstag.

Es ist das erste Mal, dass sich ein Vertreter der syrischen Regierung zu einer drohenden Militäroperation der Türkei im Nordosten Syriens äusserte.

Al-Makdad rief die Kurden zudem auf, zurück an die Seite der Regierung in Damaskus zu kommen und sich nicht «selbst in die Hölle zu stürzen», nachdem die Kurden von den USA im Stich gelassen worden seien.

Die von Kurden dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) dominieren den Nordosten Syriens. Sie waren im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») Verbündete der USA. Mit deren Rückzug von der türkisch-syrischen Grenze droht eine türkische Militäroperation in dem Gebiet.

Die Türkei will eine sogenannte Sicherheitszone entlang der Grenze errichten. Sie sieht die kurdischen YPG-Milizen als Terroristen an. Der Kommandant der SDF, Maslum Abdi, teilte mit, dass eine Partnerschaft mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad eine mögliche Option sei. (aeg/sda/dpa)

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