DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«IS» tötet bei Angriffen auf Dörfer laut Berichten über 50 Menschen



Der beschwerliche Kampf um Mossul

1 / 22
Der beschwerliche Kampf um Mossul
quelle: ap/ap / felipe dana
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») haben bei Angriffen auf zwei Dörfer in der syrischen Provinz Hama nach Angaben von Aktivisten mehr als 50 Menschen getötet. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mitteilte, nahm die «IS»-Miliz bei den Attacken den Ort Akareb vollständig und Al Mabudscheh zum Teil ein.

Beide Dörfer standen bisher unter Kontrolle der syrischen Führung. Trotz Verstärkung sei es den Regierungstruppen bislang nicht gelungen, den Angriff zurückzuschlagen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle Rami Abdel Rahman der Nachrichtenagentur AFP.

Unter den Opfern waren demnach auch zahlreiche Zivilisten. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen über ein weitreichendes Netz von Informanten; von unabhängiger Seite lassen diese sich nur schwer überprüfen.

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana bestätigte nur den Angriff auf das Dorf Akareb. Nach ihren Angaben tötete die «IS»-Miliz dabei 20 Zivilisten.

Im März 2015 hatte die «IS»-Miliz schon einmal Al Mabudscheh überfallen, mindestens 37 Zivilisten exekutiert und 50 weitere verschleppt, die Hälfte davon Frauen. Die zentralsyrische Provinz Hama steht teils unter der Kontrolle von Damaskus, teilweise wird sie aber auch von Rebellen sowie – vorwiegend im Osten – von der «IS»-Miliz kontrolliert. (sda/afp)

Syrien-Analysen

Was gerade in Aleppo passiert, ist «schlimmer als Auschwitz» – warum wir uns schämen werden

Link zum Artikel

Bilder, die traurig – und zugleich hoffnungsvoll stimmen: So schön war es in Aleppo, Homs und Rakka vor dem Krieg

Link zum Artikel

6 Fakten, die zeigen, dass Saudi-Arabien keinen Deut besser ist als der «IS» – aber die Schweiz liefert weiterhin Waffen

Link zum Artikel

Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Bei allen anderen nicht

Offener Brief auf einen Artikel, der ein grosses Echo und ein paar Missverständnisse ausgelöst hat.

Vor ein paar Tagen habe ich mich stellvertretend dafür entschuldigt, dass watson einen Artikel des Journalisten Helmut Scheben unter dem Titel: «Spielball der Mächte: Weshalb der Syrienkonflikt ein Stellvertreterkrieg geworden ist» von Infosperber übernommen hat.

Diese Story, so meine Aussage, sei russische Propaganda und Scheben ein Putin-Troll, und wir watson-Deppen seien ihm auf dem Leim gekrochen.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass Scheben auf anderen Portalen schon mehrmals …

Artikel lesen
Link zum Artikel