International
Syrien

«IS» tötet bei Angriffen auf Dörfer laut Berichten über 50 Menschen

«IS» tötet bei Angriffen auf Dörfer laut Berichten über 50 Menschen

18.05.2017, 17:5418.05.2017, 18:04

Der beschwerliche Kampf um Mossul

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Der beschwerliche Kampf um Mossul
Irakische Soldaten und kurdische Kämpfer versuchen am 3. November 2016, den Belagerungsring um Mossul enger zu ziehen.
quelle: ap/ap / felipe dana
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Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») haben bei Angriffen auf zwei Dörfer in der syrischen Provinz Hama nach Angaben von Aktivisten mehr als 50 Menschen getötet. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mitteilte, nahm die «IS»-Miliz bei den Attacken den Ort Akareb vollständig und Al Mabudscheh zum Teil ein.

Beide Dörfer standen bisher unter Kontrolle der syrischen Führung. Trotz Verstärkung sei es den Regierungstruppen bislang nicht gelungen, den Angriff zurückzuschlagen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle Rami Abdel Rahman der Nachrichtenagentur AFP.

Unter den Opfern waren demnach auch zahlreiche Zivilisten. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen über ein weitreichendes Netz von Informanten; von unabhängiger Seite lassen diese sich nur schwer überprüfen.

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana bestätigte nur den Angriff auf das Dorf Akareb. Nach ihren Angaben tötete die «IS»-Miliz dabei 20 Zivilisten.

Im März 2015 hatte die «IS»-Miliz schon einmal Al Mabudscheh überfallen, mindestens 37 Zivilisten exekutiert und 50 weitere verschleppt, die Hälfte davon Frauen. Die zentralsyrische Provinz Hama steht teils unter der Kontrolle von Damaskus, teilweise wird sie aber auch von Rebellen sowie – vorwiegend im Osten – von der «IS»-Miliz kontrolliert. (sda/afp)

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