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WASHINGTON, DC - APRIL 21:  U.S. Secretary of State John Kerry (R) listens as Turkish Minister of Foreign Affairs Mevlut Cavusoglu (L) makes remarks to members of the media prior to a meeting at the State Department April 21, 2015 in Washington, DC. Kerry and Cavusoglu were expected to discuss a number of topics, including the fight against ISIS.  (Photo by Alex Wong/Getty Images)

Der türkische Aussenminister Cavusoglu beim Treffen mit US-Aussenminister Kerry in Washington Bild: Getty Images North America

Einreiseverbot gegen 13'000 verdächtige Extremisten: Türkei warnt vor Ansturm von Dschihadisten – und bittet um Hilfe



Die Türkei sieht sich nach Angaben ihrer Regierung mit einem Ansturm von ausländischen Extremisten konfrontiert, die im Nachbarland Syrien in den Dschihad ziehen wollen. Gegen 12'800 Verdächtige hat die Regierung bereits ein Einreiseverbot verhängt.

Die Region befinde sich derzeit in einer «kritischen Phase», sagte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu am Dienstag bei einem Besuch in Washington. 1300 ausländische Kämpfer seien ausgewiesen worden. «Die Türkei ist eines der Transitländer für die ausländischen Kämpfer und wir tun unser Bestes, damit das aufhört.» 

Turkish Foreign Affairs Minister Mevlut Cavusoglu, speaks to members of the media in the Treaty Room of the State Department in Washington, Tuesday, April 21, 2015, before a closed door meeting with Secretary of State John Kerry. (AP Photo/Andrew Harnik)

Mevlüt Cavusoglu, Aussenminister der Türkei. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

«Aber auch die Herkunftsländer müssen ihr Bestes tun, um diese Kämpfer festzunehmen, bevor sie aufbrechen», sagte er weiter. Dazu sei eine verbesserte internationale Zusammenarbeit, etwa beim Austausch von Informationen, notwendig.

Türkei und USA spannen zusammen

US-Aussenminister John Kerry sagte, die an Syrien, den Irak und Iran angrenzende Türkei sei ein «entscheidender Partner» der USA bei der Bekämpfung der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS). Der IS sei zuletzt verstärkt unter Druck geraten und sei daher «enorm von neuen Rekruten» abhängig. 

Die Herkunftsländer von Islamisten müssten daher ihre Bemühungen verstärken, «die jungen Leute davon abzubringen, diesen fatalen Fehler zu begehen».

Die Türkei und die USA hatten vergangenen Monat begonnen, tausende gemässigte syrische Rebellen auszubilden und auszurüsten. Nach der Ausbildung sollen sie nach Syrien zurückkehren und dort gegen die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad kämpfen. (feb/sda/afp)

Der Syrienkrieg und die Flüchtlingsströme

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    Alle Leser-Kommentare
  • Adonis 22.04.2015 10:09
    Highlight Highlight Ich frage mal: Was ist mit Assad und den Russen? Assad hat ja nach den Amerikanern/Alliierten am meisten Schuld an der nicht endenden Flüchtlingswelle. Und die Russen, welche sich immer sperrten, nehmen die Flüchtlinge auf.... Man hört da so nichts von denen!!
  • Adonis 22.04.2015 09:34
    Highlight Highlight Erdogan! Erwache! Hör auf mit dem kruden Glaubenszeug und mach mal Ordnung in der Türkei, liebe deine eigenen Landsleute, auch wenn sie nicht unbedingt nach deinem Gusto sind. Akzeptiere die Kurden, ohne Frieden mit ihnen geht's nicht! Akzeptiere endlich, dass ihr mit den Armenier genau so grausam Genozid gespielt habt, wie Hitler und Stalin! IST DAS SO SCHWER ZU BEGREIFEN?

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