International
Syrien

Kampfpiloten der USA und Russland proben den Notfall über Syrien

Archivbild vom September 2014: Eine Maschine der US Air Force fliegt über Nord-Irak.
Archivbild vom September 2014: Eine Maschine der US Air Force fliegt über Nord-Irak.
Bild: EPA/DOD/DVIDS

Kampfpiloten der USA und Russland proben den Notfall über Syrien

Auf die Gespräche folgen Taten: Russland und die USA haben über Syrien ein neues Verfahren zur besseren Kommunikation ihrer Kampfpiloten getestet. So sollen in Zukunft Zwischenfälle bei Luftangriffen vermieden werden.
04.11.2015, 04:2904.11.2015, 06:45

Die USA und Russland haben nach US-Angaben erfolgreich ein Verfahren getestet, mit dem ihre Kampfpiloten bei Einsätzen über Syrien direkt miteinander Kontakt aufnehmen können. Der Test zwischen Kampfjets beider Seiten verlief nach US-Angaben erfolgreich.

Der Test im syrischen Luftraum habe drei Minuten gedauert und «seine Ziele erfüllt», erklärte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Dienstag.

Russland und die USA hatten vor anderthalb Wochen eine Vereinbarung unterzeichnet, um Zwischenfälle bei ihren Luftangriffen in Syrien zu vermeiden.

Russische Luftangriffe in Syrien

1 / 10
Russische Luftangriffe in Syrien
Offizielle Bilder der russischen Regierung von den Angriffen in Syrien.
quelle: epa/russian defence ministry / russian defence ministry press service
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Eine US-geführte internationale Militärkoalition fliegt seit mehr als einem Jahr Luftangriffe in Syrien, die sich gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) richten. Seit September sind auch russische Kampfflugzeuge über dem Bürgerkriegsland im Einsatz. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Frankreich: Premierminister setzt Schulunterricht bis Ende Woche aus
Die seit einer Woche andauernden Proteste junger Menschen in Frankreich für bessere Lernbedingungen an Schulen haben an einem nationalen Aktionstag ein neues Ausmass erreicht. Nun reagiert der Premierminister.
Als Reaktion auf die anhaltenden Schülerproteste in ganz Frankreich hat Premierminister Sébastien Lecornu am Dienstagnachittag verkündet, dass landesweit der Schulunterricht an Lycées bis Ende Woche ausgesetzt werde. Dies, um eine «Zeit der inneren Demokratie» zu ermöglichen, wie das Portal FranceInfo vermeldet. Zuvor hatte Lecornu begrüsst, dass die Proteste am Dienstag friedlich und «im demokratischen Rahmen» verlaufen sind.
Zur Story