International
Syrien

Syrische Regierung stimmt Friedensgesprächen in Genf zu

Syrische Regierung stimmt Friedensgesprächen in Genf zu

24.12.2015, 08:4224.12.2015, 08:42

Die syrische Regierung ist zu einer Beteiligung an Friedensgesprächen mit der Opposition zu einer Beendigung des Bürgerkriegs bereit. Aussenminister Walid Muallem bestätigte am Donnerstag die Teilnahme des Assad-Regimes an den Gesprächen in Genf.

«Syrien ist bereit, sich am innersyrischen Dialog in Genf ohne ausländische Einmischung zu beteiligen», sagte Muallem am Donnerstag nach einem Treffen mit dem chinesischen Aussenminister Wang Yi in Peking. Er hoffe, dass dies bei der Bildung «einer Regierung der nationalen Einheit» helfe. Die Gespräche sollen unter der Ägide der Vereinten Nationen Ende Januar in Genf beginnen.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte in der vergangenen Woche einstimmig eine Resolution zu einem Friedensfahrplan für Syrien verabschiedet. Dem Text zufolge soll in Syrien ein Waffenstillstand in Kraft treten, sobald Regierung und Opposition ihre Gespräche über einen politischen Übergang aufnehmen.

Binnen 18 Monaten sollen Wahlen stattfinden. Es war das erste Mal seit Beginn des Bürgerkriegs vor fast fünf Jahren, dass sich der Sicherheitsrat auf einen Fahrplan für eine politische Lösung in Syrien einigen konnte. (jas/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Waffenruhe in Syrien zwischen Regierung und Kurdenmilizen
In Syrien hat sich die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa nach eigener Darstellung mit den kurdisch angeführten Milizen im Norden auf eine Waffenruhe geeinigt. Eine «sofortige und umfassende Waffenruhe» gelte «an allen Fronten» zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen, zitiert die Staatsagentur Sana aus der Einigung, die ihr den Angaben nach vorliegt. Von den SDF gab es zunächst keine Bestätigung und auch keine Reaktion.
Zur Story