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Syrien

Waffenruhe in Syrien zwischen Regierung und Kurdenmilizen

epaselect epa12658939 Locals cheer as Syrian army and security forces enter the city of Tabqa in the Raqqa countryside, after the Syrian government took control of the city on January 18, 2026. EPA/AH ...
Einwohner der Stadt Tabqa bejubeln den Einmarsch syrischer Regierungstruppen. Bild: keystone

Waffenruhe in Syrien zwischen Regierung und Kurdenmilizen

18.01.2026, 18:4518.01.2026, 18:45

In Syrien hat sich die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa nach eigener Darstellung mit den kurdisch angeführten Milizen im Norden auf eine Waffenruhe geeinigt. Eine «sofortige und umfassende Waffenruhe» gelte «an allen Fronten» zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen, zitiert die Staatsagentur Sana aus der Einigung, die ihr den Angaben nach vorliegt. Von den SDF gab es zunächst keine Bestätigung und auch keine Reaktion.

Der US-Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, begrüsste die Waffenruhe und sprach von einem «entscheidenden Wendepunkt, bei dem frühere Gegenspieler ihre Zusammenarbeit über Spaltung» stellten.

In this photo released by the Syrian official news agency SANA, U.S. Ambassador to Turkey and Special Envoy to Syria Tom Barrack, left, shakes hands with Syria's President Ahmad al-Sharaa, in Dam ...
Der US-Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, (l.) begrüsst den syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa. Bild: keystone

Die nun berichtete Waffenruhe folgt auf eine zunehmende militärische Eskalation zwischen beiden Seiten. Die Regierungstruppen brachten zuletzt strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten Syriens unter ihre Kontrolle. Hintergrund ist ein Konflikt darüber, welches Mass an Autonomie die Kurden im selbstverwalteten Nordosten Syriens noch behalten und inwieweit die Machthaber in Damaskus eine Zentralregierung auch in diesem Teil des Landes durchsetzen können. Es geht auch um den Zugang zu Ressourcen und strategisch wichtigen Gebieten im Land.

Die Einigung sieht Sana zufolge auch vor, dass sich die kurdisch angeführten SDF in ein Gebiet östlich des Flusses Euphrat zurückziehen. Die kurdisch angeführten SDF sollen demnach auch die Verwaltung und militärische Kontrolle über die Provinzen Dair al-Saur und al-Rakka abgeben. Zudem sollen alle zivilen Einrichtungen in der Provinz Hassaka in staatliche Strukturen eingegliedert werden. Die Regierung soll demnach die Kontrolle an Grenzübergängen sowie an Öl- und Gasfeldern im Nordosten übernehmen.

SDF-Kämpfer sollen dem Deal zufolge laut Angaben aus Damaskus in das Verteidigungs- und das Innenministerium eingegliedert werden. Unter anderem zu diesem Punkt gibt es seit Monaten Streit und es ist offen, ob diese jüngste Waffenruhe dauerhafte Entspannung in dem Konflikt bringen kann. (sda/dpa)

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Waffenruhe in Syrien zwischen Regierung und Kurdenmilizen
In Syrien hat sich die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa nach eigener Darstellung mit den kurdisch angeführten Milizen im Norden auf eine Waffenruhe geeinigt. Eine «sofortige und umfassende Waffenruhe» gelte «an allen Fronten» zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen, zitiert die Staatsagentur Sana aus der Einigung, die ihr den Angaben nach vorliegt. Von den SDF gab es zunächst keine Bestätigung und auch keine Reaktion.
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