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Rückschlag für Kurden im Norden Syriens: Über 20 Tote bei einem Doppelanschlag in der Stadt Hasaka



Bei zwei Selbstmordanschlägen mit Autobomben haben Anhänger der IS-Terrormiliz in der Stadt Hasaka im Nordosten Syriens mehr als 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Dutzende wurden zudem verletzt.

Das meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Gemäss den Angaben detonierte eine Bombe an einem Posten der kurdischen Sicherheitskräfte. Der zweite Anschlag sei in der Nähe eines Sitzes der Nationalen Verteidigungskräfte verübt worden. Diese kämpfen im syrischen Bürgerkrieg an der Seite des Regimes.

IS wurde aus Hasaka vertrieben

Den Menschenrechtlern zufolge starben 13 Zivilisten, unter ihnen zwei Kinder. Auch sechs kurdische Sicherheitskräfte und sieben Anhänger der Nationalen Verteidigungskräfte kamen ums Leben. Die Zahl der Toten könne wegen der vielen Schwerverletzten weiter steigen. Zunächst hatte die Beobachtungsstelle von mindestens zehn Toten und mehr als 50 Verletzten berichtet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich in Hasaka in den vergangenen Wochen heftige Kämpfe mit den Kurden und Anhängern des Regimes geliefert. Die Extremisten konnten vorübergehend Teile der Stadt einnehmen, wurden dann aber wieder vertrieben. (tat/sda/dpa/reu)

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