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FIFA verkündet «echte Partnerschaft» mit Trumps Friedensrat

Infantino verkündet «echte Partnerschaft» mit Trumps Friedensrat

19.02.2026, 20:1019.02.2026, 20:10

Neben Vertretern vieler Länder war auch ein ungewöhnlicher Gast bei der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrates von US-Präsident Donald Trump eingeladen: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat in einer Rede «eine echte Partnerschaft» zwischen dem Gremium und dem Weltfussballverband verkündet.

Giovanni Vincenzo Infantino, president of FIFA, tries out a USA hat during a Board of Peace meeting at the U.S. Institute of Peace, Thursday, Feb. 19, 2026, in Washington. (AP Photo/Mark Schiefelbein) ...
FIFA-Chef Gianni Infantino war am Donnerstag an der ersten Sitzung von Trumps Friedensrat.Bild: keystone

«Jeder muss den Frieden unterstützen», sagte der Schweizer Fussballfunktionär in Washington. Auch die FIFA wolle helfen. Infantino werde «Stars in die Region bringen», kündigte derweil Trump in seiner Eröffnungsrede der Sitzung an.

Fifa will Stadion und Spielfelder für Gaza

In einem Werbespot, den Infantino zeigte, hiess es, im Gazastreifen sollen unter anderem Spielfelder sowie ein Stadion für bis zu 25'000 Zuschauer gebaut werden. Trump sagte, der Weltfussballverband werde helfen, 75 Millionen Dollar für Projekte in Gaza zu sammeln, die mit Fussball zu tun haben sollen.

Kritiker werfen Infantino eine zu grosse Nähe zu Staaten und Regierungen vor, die westliche Werte nicht teilen. Auch zu Trump, dessen Land in diesem Jahr gemeinsam mit Kanada und Mexiko die WM ausrichtet, hat der Schweizer eine enge Verbindung.

Trump bekam FIFA-Friedenspreis – «Nobelpreis interessiert mich nicht»

Der Weltverband hatte bei der WM-Auslosung in Washington Anfang Dezember 2025 Trump auch den neu eingeführten FIFA-Friedenspreis verliehen. «Ich glaube, sie haben gesehen, dass ich von Norwegen über den Tisch gezogen wurde», sagte Trump bei seiner Eröffnungsrede der Sitzung des Friedensrates. Nachdem er monatelang immer wieder erklärt hatte, dass er den Friedensnobelpreis verdient habe, sagte er nun in Washington: «Der Nobelpreis interessiert mich nicht. Mir geht es darum, Leben zu retten.» (hkl/sda/dpa)

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50 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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GrüeziMitenand
19.02.2026 20:31registriert September 2022
Wir dachten alle Blattner war ein Korrupter FIFA Präsident. Da kam ein Infantino daher und sagte "Hold my beer"
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SkoOct
19.02.2026 20:25registriert Mai 2025
Die FIFA war noch nie unpolitisch.. man denke nur an frühere Nähe zu autoritären Regimen und fragwürdigen Gastgebern. Aber was hier passiert, ist eine neue Stufe! Infantino verkauft Machtkalkül als Friedensarbeit und sucht demonstrativ die Nähe zu Trump... Das ist keine Diplomatie, das ist politische Anbiederung und wirkt schlicht widerlich für einen Verband, der Neutralität predigt!
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Schmidi_89
19.02.2026 20:37registriert März 2022
Wehe irgendein Spieler macht politische Statements.
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