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This frame grab from video provided by the Revolutionary Forces of Syria, an opposition activist media organization, that is consistent with independent AP reporting, shows an airstrike on the village of Hass, Syria, Wednesday, Oct 26, 2016. Syrian opposition activists say at least 17, mostly children, were killed after airstrikes hit outside a school in the rebel-held northern Syrian province of Idlib. The Idlib News network said the airstrikes hit Wednesday as students gathered outside a school complex in the village of Hass, in northern Idlib. The Britain-based Syrian Observatory for Human Rights put the death toll at over 20, including many children. It also said the number is likely to rise. (Revolutionary Forces of Syria, via AP)

Bombeneinschlag in der Provinz Idlib: Hier wurde eine Schule getroffen. Bild: AP/Revolutionary Forces of Syria

22 Kinder bei Luftangriff auf syrische Schule getötet

Bei Luftangriffen auf eine Schule in Syrien sind nach Informationen des UNO-Kinderhilfswerks Unicef am Mittwoch mindestens 22 Kinder getötet worden. Die Unicef bezeichnete den Angriff auf die Schule in der syrischen Provinz Idlib als «Tragödie».

In einer Erklärung des Unicef-Generaldirektor Anthony Lake hiess es: «Sollte der Angriff vorsätzlich ausgeführt worden sein, wäre er ein Kriegsverbrechen.»

Die Schule in der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib sei «wiederholt angegriffen worden», beklagte Lake. Der Vorfall müsse die internationale Gemeinschaft aufrütteln. Es reiche nicht aus, Abscheu angesichts solcher «barbarischer Taten» zu zeigen, sagte er. Die Welt müsse darauf bestehen, dass dies aufhört.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte bereits am Mittwochnachmittag über den Angriff auf die Schule berichtet. Zunächst war jedoch unklar geblieben, wie viele Schüler getötet wurden.

Nach Darstellung der Menschenrechtsstelle hatten syrische oder russische Kampfflugzeuge mindestens sechs Luftangriffe auf das Dorf Haas geflogen, wo die Schule liegt.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Russische Beteiligung nicht ausgeschlossen

Das syrische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf Militärkreise, zahlreiche Aufständische seien bei Angriffen in Haas getötet worden. Eine Schule wurde nicht erwähnt.

Der russische UNO-Botschafter Vitali Tschurkin wollte in New York nicht ausschliessen, dass die Luftwaffe seines Landes an den Angriffen beteiligt gewesen sein könnte.

«Es wäre jetzt einfach für mich zu sagen: 'Nein'», sagte Tschurkin. «Ich bin aber ein verantwortungsvoller Mensch. Ich muss nun erstmal abwarten, was unser Verteidigungsminister dazu sagt.» Tschurkin fügte hinzu: «Das ist schrecklich. Ich hoffe, wir haben nichts damit zu tun.»

Die Luftwaffen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seines Verbündeten Russland sind wiederholt beschuldigt worden, Zivilisten und zivile Einrichtungen in Syrien zu bombardieren.

Die Provinz Idlib wird von dem islamistischen Rebellenbündnis Dschaisch al-Fateh (Armee der Eroberung) kontrolliert. Ihm gehören unter anderem die Dschihadisten der Fateh-al-Scham-Front an, die bis zu ihrer selbst erklärten Abspaltung vom Terrornetzwerk Al-Kaida Al-Nusra-Front hiess. Nach Angaben der Beobachtungsstelle ist Idlib in den vergangenen Woche verstärkt bombardiert worden. (cma/sda/afp/reu)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Tobi-wan 27.10.2016 12:54
    Highlight Highlight Spielt es eine Rolle ob die Russen, Assad oder die USA eine Schule bombardieren? Für mich nicht, denn es trifft Kinder!
    Also lasst das USA vs. Russland Gekeife. Wenn eine Schule bombardiert wird und dabei Kinder sterben ist das immer scharf zu verurteilen, am besten auch zu verfolgen. Egal wer der Verursacher ist.
    2 0 Melden
  • terribile 27.10.2016 10:02
    Highlight Highlight wiederum eine unglaubliche Heldentat. Und das wird von Erwachsenen geplant und ausgeführt.
    Hirnloser gehts nicht mehr - und solchen Führer folgen die Massen. Bravo Menschheit. Gut das wir unter gehen.
    12 4 Melden
  • zttttthv 27.10.2016 09:53
    Highlight Highlight Es bricht hier schon wieder der RU vs USA streit aus, was aber niemandem etwas bringt. Es müssen einfach alle Beteiligten ihre Angriffe einstellen. Das Problem ist das es immer Spielraum gibt, da die Kriegshandlungen gegen Terroristen weiterhin ausgeführt werden können, und wer ein Terrorist ist, ist schlussendlich eine Definitionsache der jeweiligen Länder. Ich hoffe Ihr Politiker landet alle in der Hölle für eure Taten.
    9 2 Melden
  • retofit 27.10.2016 08:58
    Highlight Highlight Kinder in Schulen getötet - es geht wohl nicht mehr perverser.
    13 5 Melden
  • smarties 27.10.2016 07:42
    Highlight Highlight All diese Meldungen lassen mich immer betroffener zurück. Das zuschauen macht mich verrückt. Die Wahrheit ist längst verloren gegangen und das einzig sichere ist, dass die Zivielbevölkerung leidet und die Welt zuschaut!
    Gibts konkrete Vorschläge was wir tun können - den Mächtigen wütende Briefe schreiben bringt vermutlich nichts...
    11 2 Melden
    • lilas 27.10.2016 10:45
      Highlight Highlight Erstmals muss sich jeder bewusst sein, dass er sich informieren muss und kann, auch ohne mainstreammedien. Das könnte ein Umdenken zur Folge haben. welche Firmen will und kann ich unterstützen, wo lagert mein Geld sofern ich welches habe, was ist mir wichtiger: möglichst billig einkaufen und viel Energie verbrauchen weil ich auf gar nichts mehr verzichten kann oder aber in meiner eigenen kleinen Welt ein bischen was verändern? Wenn das viele täten anstatt immer nur resigniert den anderen die Schuld zu geben, oder zu sagen " bringt eh nix", dann könnte sich sehr wohl etwas ändern.
      2 0 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 27.10.2016 06:47
    Highlight Highlight Wer geht noch in die Schule wenn Krieg herrscht? Was wurde denn Unterrichtet?
    Kleinwaffengebrauch und Bombenbastelkurs?

    Sonst hätte man ja kaum darauf geschossen.
    7 28 Melden
    • Bela Lugosi 27.10.2016 09:46
      Highlight Highlight Jawohl, wahrscheinlich haben die Leute im Warschauer Ghetto damals auch den ganzen Tag Bomben gebastelt und wurden deshalb deportiert? Aber Warschauer Ghetto musst Du vielleicht erst mal kurz googeln, wa?!
      16 6 Melden
  • Nicizen 27.10.2016 06:46
    Highlight Highlight Ich glaube kaum das Assad sein eigenes Volk verbombt. Sehe nicht ein wieso er das tun sollte. Habe bisher auch noch nirgends stichhaltige Beweise für ein solches Vergehen gefunden.
    16 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 27.10.2016 08:50
      Highlight Highlight Wer wars denn?
      6 14 Melden
    • terribile 27.10.2016 10:03
      Highlight Highlight gehe einfach mal schauen und Du weisst es. Komme heil zurück!
      6 4 Melden
    • Echo der Zeit 27.10.2016 20:40
      Highlight Highlight @Zaafee - "Ich glaube daher nicht, dass wir die Priorität auf eine Bobardierung setzen sollten, die Assad innenpolitisch nur schadet? - Ha Ha Ha - der Depp hat den Schaden innenpolitisch - Schon seit Jahren.
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 27.10.2016 06:19
    Highlight Highlight Wieder ein böses Gerücht gegenüber den Russen, in die Welt gesetzt vom Westen. Die Russen würden so etwas nie tun...
    19 36 Melden
    • Lord_Mort 27.10.2016 09:02
      Highlight Highlight Wenn die Russen bei der Geiselnahme im Dubrowka-Theater Giftgas gegen die Geiselnehmer und die eigene Zivilbevölkerung einsetzten und in Beslan sogar mit massivem Einsatz, militärischer Mittel versuchten eine Schule mit Kindern als Geiseln zu stürmen, was denken Sie wohl, was die in Syrien anstellen? Glauben Sie tatsächlich das Wohl der Zivilbevölkerung liege den Russen am Herzen? Wohl kaum...
      16 7 Melden
    • fcsg 27.10.2016 12:27
      Highlight Highlight Mein Beitrag war pure Ironie;-)
      3 0 Melden

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