International
Russland

Ukraine und Russland tauschen weitere Kriegsgefangene

Ukraine und Russland tauschen weitere Kriegsgefangene

06.03.2026, 14:0406.03.2026, 14:04

Innerhalb von zwei Tagen haben die Ukraine und Russland zum zweiten Mal Kriegsgefangene ausgetauscht. «Weitere 300 Verteidiger kehren aus der russischen Gefangenschaft zurück», schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.

epa12797240 A handout photo made available by the Ukrainian Presidential Press Service shows Ukrainian prisoners of war (POW) react following a prisoner swap at an undisclosed location in Ukraine, 05  ...
Ukrainische Soldaten wurden aus russischer Gefangenschaft freigelassen.Bild: keystone

Russland habe ebenfalls zwei ukrainische Zivilisten übergeben. Die zwischen 26 und 60 Jahre alten Militärs sind demnach zum Teil seit 2022 in Kriegsgefangenschaft gewesen.

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Vorgang. Die 300 von der Ukraine erhaltenen russischen Soldaten seien derzeit in Belarus und würden anschliessend nach Russland gebracht. Tags zuvor hatte der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski einen Austausch von jeweils 500 Kriegsgefangenen in zwei Etappen angekündigt.

In der ersten Etappe hatten beide Seiten am Donnerstag je 200 gefangene eigene Soldaten zurückerhalten. Dieser Austausch wurde übereinstimmenden Angaben nach von den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten vermittelt. Kiew und Moskau hatten sich auf den Austausch im Februar im schweizerischen Genf geeinigt. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
4 Jahre Ukraine-Krieg in 52 Bildern
1 / 54
4 Jahre Ukraine-Krieg in 52 Bildern

Von ihrem Nachbarn überfallen, kämpft die Ukraine ums Überleben. In dieser Bildstrecke schauen wir auf die Ereignisse seit der Invasion Russlands zurück ...

quelle: keystone / bo amstrup
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Reportage: Wie die Ukraine (verletzte) Veteranen wieder fit für den Arbeitsmarkt macht
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Warum China zum grossen Gewinner des Iran-Kriegs werden könnte
Dank massiver Ölreserven kann die Volksrepublik die Folgen der Energiekrise besser abfedern als andere Staaten in der Region. Und geopolitisch dürfte Peking durchaus Nutzniesser sein.
Es klingt makaber, doch Chen Dingding bezeichnet einen anhaltenden Iran-Krieg als «strategische Chance» für China. In einer viel beachteten Analyse schlussfolgert der Politikprofessor an der Jinan-Universität im Osten des Landes, dass die Volksrepublik der grosse Nutzniesser des Konflikts in Nahost sein könnte. Er führt dabei drei entscheidende Umstände an – aber auch ein grosses Risiko.
Zur Story