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Kanadas neuer Premier macht ernst: Kampfjets werden aus Syrien abgezogen



Canadian Forces CF-18 fighter jets take part in military exercises near Keflavik, Iceland April 5, 2013. Canada's Prime Minister Stephen Harper announced on April 17, 2014 that Canada had offered six Royal Canadian Air Force CF-18 fighter jets as part of a NATO plan to enhance security in eastern European allies, in response to the Ukraine crisis. Picture taken April 5, 2013.  REUTERS/Cpl Pierre Habib/Canadian Armed Forces/handout via Reuters  (ICELAND - Tags: POLITICS CIVIL UNREST) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Kanadische F-18-Kampfjets waren seit dem vergangenen Jahr in Syrien im Einsatz.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Kanada will seine Kampfflugzeuge aus Syrien und dem Irak abziehen - das hat der neue Ministerpräsident Justin Trudeau am Dienstag (Ortszeit) angekündigt. Der erst am Montag gewählte Trudeau sagte in einer Pressekonferenz, er habe US-Präsident Barack Obama telefonisch über seine Absicht informiert.

Einen Zeitpunkt für den Abzug nannte Trudeau nach Angaben des Senders CBC nicht. Kanada hat sich bisher mit einigen CF-18 Hornet-Bombern an der internationalen und von den USA geführten Koalition gegen den Islamischen Staat beteiligt.

Trudeau sagte, Kanada werde sich auch weiter am Anti-IS-Kampf beteiligen. Er habe Obama aber klar gemacht, dass er sich an das Versprechen aus dem Wahlkampf halten und die Flugzeuge abziehen werde. (trs/sda/dpa)

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