International
Syrien

Berüchtigter IS-Hacker angeblich getötet

Berüchtigter IS-Hacker angeblich getötet

28.08.2015, 22:1129.08.2015, 10:32

Das US-Verteidigungsministerium hat den Tod eines auf die Rekrutierung von westlichen Kämpfern spezialisierten Mitglieds der IS-Terrormiliz bestätigt. 

Gilt als eigentliche Hauptstadt der Terrormiliz IS: Die Wüstenstadt Rakka. google maps

Der Brite Junaid Hussain sei am Montag bei einem US-Angriff auf Rakka getötet worden, sagte der Sprecher des US-Militärkommandos Centcom, Patrick Ryder, am Freitag.

«Wichtiger Verantwortlicher»

Hussain habe gezielt IS-Sympathisanten in westlichen Staaten für «Angriffe im ‹einsamer Wolf›-Stil» angeworben. Zudem sei der IS-Kämpfer verantwortlich für die Veröffentlichung der persönlichen Daten von 1300 US-Militärs und –Regierungsangestellten, sagte Ryder.

Mit Hussains Tod sei «ein wichtiger Verantwortlicher» des IS ausgeschaltet. Dem Sprecher zufolge richtete sich der US-Angriff auf Rakka am Montag gezielt gegen Hussain. Es habe dabei keine weiteren Opfer gegeben. 

Ein US-Regierungsvertreter hatte Hussains mutmasslichen Tod bereits am Donnerstag mitgeteilt, eine offizielle Bestätigung fehlte jedoch noch. (tat/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Kanada: Provinz Alberta stimmt über mögliche Abspaltung ab
Die Bewohner und Bewohnerinnen der ölreichen Provinz Alberta können heute per Referendum über einen möglichen Weg hin zu einer Abspaltung von Kanada abstimmen. Die Stimmberechtigten sollen entscheiden, ob ihre Provinz Teil Kanadas bleiben soll oder ob ein Prozess eingeleitet werden soll, der zu einem rechtlich bindenden weiteren Referendum über eine Abspaltung und den Weg in die staatliche Unabhängigkeit führt.
Zur Story