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Womöglich mehr als 40 Tote bei Anschlag auf Busbahnhöfe in Nigeria



Bei Bombenanschlägen auf zwei Busbahnhöfe der nigerianischen Stadt Gombe sind nach Angaben von Augenzeugen und Rettungskräften womöglich mehr als 40 Menschen getötet worden. Ein Polizeisprecher bestätigte die Anschläge, machte aber keine Angaben zur Zahl der Opfer. Wie ein Händler berichtete, ereigneten sich die ersten Explosionen gegen 19.30 Uhr am Eingang des Busbahnhofs Dadin Kowa. Etwa 20 Minuten später explodierten laut Augenzeugen zwei Bomben an der Dukku-Busstation.

Ein Mitarbeiter der Rettungskräfte sagte, es seien bisher zwölf Leichen geborgen worden. Ein Händler nahe der zweiten Busstation sagte, er habe bis zu 30 Leichen gezählt. Erst am vergangenen Donnerstag hatte es in Gombe 49 Tote bei mehreren Bombenexplosionen auf einem Markt gegeben, auf dem zahlreiche Menschen für das Fest zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan einkauften.

Die Anschläge am Mittwoch trugen die Handschrift der Islamistengruppe Boko Haram, die seit sechs Jahren mit Gewalt gegen den nigerianischen Staat kämpft. Die Extremisten greifen immer wieder Busbahnhöfe, Märkte, Moscheen und Kirchen an. (sda/afp)

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