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Womöglich mehr als 40 Tote bei Anschlag auf Busbahnhöfe in Nigeria



Bei Bombenanschlägen auf zwei Busbahnhöfe der nigerianischen Stadt Gombe sind nach Angaben von Augenzeugen und Rettungskräften womöglich mehr als 40 Menschen getötet worden. Ein Polizeisprecher bestätigte die Anschläge, machte aber keine Angaben zur Zahl der Opfer. Wie ein Händler berichtete, ereigneten sich die ersten Explosionen gegen 19.30 Uhr am Eingang des Busbahnhofs Dadin Kowa. Etwa 20 Minuten später explodierten laut Augenzeugen zwei Bomben an der Dukku-Busstation.

Ein Mitarbeiter der Rettungskräfte sagte, es seien bisher zwölf Leichen geborgen worden. Ein Händler nahe der zweiten Busstation sagte, er habe bis zu 30 Leichen gezählt. Erst am vergangenen Donnerstag hatte es in Gombe 49 Tote bei mehreren Bombenexplosionen auf einem Markt gegeben, auf dem zahlreiche Menschen für das Fest zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan einkauften.

Die Anschläge am Mittwoch trugen die Handschrift der Islamistengruppe Boko Haram, die seit sechs Jahren mit Gewalt gegen den nigerianischen Staat kämpft. Die Extremisten greifen immer wieder Busbahnhöfe, Märkte, Moscheen und Kirchen an. (sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frölein hilfiker 23.07.2015 13:51
    Highlight Highlight das größte Übel ist Unwissenheit und Dummheit. das haben diese boko haram genau falsch verstanden.

    intelligenz scheint in diesen kreisen eher eine Schande zu sein. es genügt, wenn sie sharia fehlerfrei buchstabieren können.
  • zombie1969 23.07.2015 10:27
    Highlight Highlight Kein Neustart!
    Der neue nigerianische Präsident M. Buhari ist konservativ. Er kommt aus dem Establishment, war bisher im Rahmen des Establishments im politischen System aktiv.
    Der Zeitpunkt zu dem er gewählt wurde, zwei Amtsperioden nach einem Christen aus dem Süden, entspricht den Absprachen der nigerianischen Elite.
    Er dürfte auch keinen Grund sehen, warum er sich als Muslim zum Kämpfer gegen Boko Haram aufschwingen sollte. Es ist nicht anzunehmen, dass Buhari kein Freund der Scharia ist.
    Sieht so aus, als bleibt alles wie es war.

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