International
Türkei

Erneut Oppositionspolitiker in Türkei festgenommen

Erneut Oppositionspolitiker in Türkei festgenommen

27.02.2025, 11:1427.02.2025, 11:14

Die türkische Polizei hat in der Metropole Istanbul erneut einen Lokalpolitiker der grössten Oppositionspartei CHP festgenommen. Alaattin Köseler, dem Bürgermeister des konservativen Stadtteils Beykoz, und 20 weiteren Verdächtigen werde mutmassliche Einflussnahme auf Ausschreibungen vorgeworfen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Backdropped by the New mosque, a woman walks on the Galata Bridge after a snowfall in Istanbul, Turkey, Friday, Feb. 21, 2025. (AP Photo/Emrah Gurel)
Istanbul am 21. Februar.Bild: keystone

Die Polizei sperrte das Bürgermeisteramt des Stadtteils demnach ab und durchsuchte das Gebäude. Die CHP verurteilte die Festnahmen als politisch motiviert. Damit werde versucht, gewählte Amtsträger einzuschüchtern, schrieb Parteichef Özgür Özel auf der Plattform X.

Die türkischen Behörden sind in den vergangenen Wochen immer wieder gegen Oppositionspolitiker vorgegangen, darunter gegen den Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu. Der Bürgermeister gilt als aussichtsreicher Herausforderer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer zukünftigen Wahl. Gegen Imamoglu laufen mehrere Verfahren. Ihm droht unter anderem ein Politikverbot. (rbu/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Geld für AHV und Armee: Viele befürworten eine Vermögenssteuer – die Sonntagnews
Postauto reagiert nach Kerzers FR mit Schulungen auf die aufgekommene Unsicherheit ihres Fahrpersonals, die Uno hebelt ein Urteil des Bundesgerichts aus und der Bundesrat dürfte im April die Lex UBS vorlegen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Postauto-Chef Stefan Regli hat in einem Interview mit «SonntagsBlick» zusätzliche Schulungen für das Fahrpersonal angekündigt. «Wohl keine Schutzmassnahme der Welt hätte den Vorfall von Kerzers verhindern können», sagte er zur Zeitung. Das Fahrpersonal sei auf Interventionen mit schwierigen Fahrgästen und in Brandschutzfragen ausgebildet. Doch herrsche in der Belegschaft Unsicherheit. Zudem kündigte er eine Schweigeminute in Gedenken an den Brandanschlag in der Freiburger Gemeinde an. Am Montag um 14 Uhr dürfen Fahrerinnen und Fahrer schweizweit freiwillig anhalten, eine Schweigeminute einlegen und mit dem Dreiklanghorn oder der Hupe ihre Solidarität kundtun. Das Unternehmen werde zudem einen finanziellen Beitrag für die Betroffenen des Postautobrands prüfen. Zurzeit sei man aber noch mitten in der Phase der Betroffenheit und Anteilnahme.
Zur Story