International
Türkei

Präsidentenmord in Haiti - Verdächtiger in Istanbul gefasst

Präsidentenmord in Haiti - Verdächtiger in Istanbul gefasst

16.11.2021, 10:2916.11.2021, 10:29
FILE - In this July 20, 2021 file photo, authorities pose for a group photo in front of the portrait of late Haitian President Jovenel Moise at at the National Pantheon Museum during his memorial serv ...
Moïse wurde ermordet. Die Hintergründe sind noch nicht restlos geklärt.Bild: keystone

Gut vier Monate nach dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse ist nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Verdächtiger in Istanbul festgenommen worden.

Der Festgenommene sei von Interpol gesucht und am Flughafen der türkischen Metropole gefasst worden, berichtete Anadolu am Montagabend. Er sei auf dem Weg von den USA nach Jordanien gewesen und via Istanbul gereist. Über die genauen Vorwürfe wurde zunächst nichts bekannt gegeben.

Der 53 Jahre alte Staatschef Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seiner Residenz von einer schwerbewaffneten Kommandotruppe überfallen und erschossen worden. Seine Ehefrau wurde dabei angeschossen, überlebte aber schwer verletzt.

Insgesamt 26 der Täter sollen kolumbianische Söldner gewesen sein, bei den übrigen beiden handelt es sich angeblich um US-Amerikaner haitianischer Herkunft. Sie sollen sich als Agenten der US-Anti-Drogenbehörde DEA ausgegeben haben. Kolumbiens Staatsführung hat 13 Ex-Soldaten der eigenen Streitkräfte als mutmassliche Beteiligte identifiziert. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
In Italien im Stau? Künftig gibt es Geld zurück
In Italien gibt es künftig Geld zurück, wenn man auf einer gebührenpflichtigen Autobahn wegen einer Baustelle zu lange im Stau steht. Die neue Regelung tritt an diesem Montag in Kraft, also noch vor Beginn der Hauptreisezeit. Wenn die normale Fahrzeit deutlich überschritten wird, muss der Betreiber die Maut unter bestimmten Bedingungen teilweise oder sogar komplett zurückzahlen. Auf Italiens Autobahnen sind jedes Jahr auch sehr viele Schweizerinnen und Schweizer unterwegs.
Zur Story