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Melania-Witz: Die Trumps wollen Jimmy Kimmel mal wieder gefeuert sehen

Jimmy Kimmel, winner of the award for best talk show for "Jimmy Kimmel Live!," poses in the press room during the 31st Annual Critics Choice Awards on Sunday, Jan. 4, 2026, at The Barker Han ...
Jimmy Kimmel bringt Donald Trump mit seinen Sprüchen regelmässig in Rage.Bild: keystone

Die Trumps wollen Jimmy Kimmel mal wieder gefeuert sehen – wegen diesem Melania-Witz

Donald und Melania Trump fordern erneut, dass Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel nach einem Scherz über die US-Präsidentenfamilie seinen Sendeplatz verliert.
28.04.2026, 05:1628.04.2026, 05:33

Kimmel hatte in seiner Sendung am Donnerstag die zwei Tage später von einem Angriffsversuch überschattete Gala der Hauptstadtpresse mit den Trumps vorab parodiert. Er tat, als würde er bei dem Event in Washington auftreten. Als Melania eingeblendet wurde, sagte Kimmel:

«So wunderschön. Mrs. Trump, Sie haben das Leuchten einer werdenden Witwe.»
Video: watson/x

Zu den wiederkehrenden Scherzen in Kimmels Sendung gehört die Behauptung, dass Melania Trump den 79 Jahre alten Präsidenten nicht wirklich möge und Distanz zu ihm suche. Er thematisierte auch immer wieder Hinweise auf mögliche Gesundheitsprobleme Trumps. Doch nachdem am Samstag ein Bewaffneter am Gala-Saal gestoppt wurde und Schüsse fielen, unterstellen die Trumps einen anderen Kontext für Kimmels Worte.

Trump: «Sofort feuern»

Donald Trump sprach bei seinem Online-Dienst Truth Social von einem «verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt» und verlangte, dass der Sender ABC und dessen Eigentümer Disney Kimmel «sofort feuern». Melania Trump schrieb auf der Online-Plattform X, «Leuten wie Kimmel» dürfe nicht mehr erlaubt werden, jeden Abend «Hass zu verbreiten».

Von Disney und ABC gab es zunächst keine Reaktion. Nach Informationen des Senders CNN nahm Kimmel am Nachmittag in Los Angeles die nächste Folge seiner Sendung auf, die am Abend ausgestrahlt werden sollte.

Sendepause im September

ABC hatte den Moderator, der nahezu täglich Trump kritisiert, im September nach einer Äusserung über den getöteten rechten Aktivisten Charlie Kirk für mehrere Tage vom Sender genommen. Kimmel hatte damals gesagt, Mitglieder von Trumps MAGA-Bewegung (Make America Great Again) versuchten so zu tun, als gehöre der mutmassliche Attentäter nicht zu ihnen. Es war nicht die korrekte Beschreibung der politischen Ansichten des Festgenommenen. Kimmel entschuldigte sich später. (sda/dpa)

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Chnebeler
28.04.2026 06:00registriert Dezember 2016
Kleiner Nachtrag, der Attentäter von Kirk stammt aus einer republikanischen Familie. Ganz falsch ist Kimmels Aussage auch heute noch immer nicht. Und sicherlich näher an der Wahrheit als alles, dass die MAGA Meute über ihn erzählte. Und unvergessen auch, wie die Trumpregierung Alex Pretti und Rene Good betitelten, trotz klaren Videoaufnahmen die, die Exekutionen durch Trumps Schergen zeigten.

Pro Fakt erzählt diese Regierung mindestens fünf Lügen. Sie haben es mehr als verdient in jeder Satiresendung auf dem Planeten zu jeder Zeit sehr scharfzüngig kritisiert zu werden.
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Wolfgang Bumbuy
28.04.2026 06:02registriert November 2024
Hass zu verbreiten ist schliesslich die Kernkompetenz von trump himself.
Wie kann da es einer wagen , Witze über diesen Gauner zu machen.
Gab es schon mal einen Autokraten, der Witze über sich akzeptiert hat?
Mit fällt keiner ein.
Gab es schon mal jemanden, der zum Sturm aufs Kapitol aufgerufen hat? Ja, war kein Witz.
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future--?
28.04.2026 06:22registriert November 2023
Wie bitte? Die Familie die das verbreiten von Hass auf der Weltbühne etabliert hat beklagt sich darüber das Hass verbreitet wird? DJT hat Hassrede normalisiert!
Weiterhin viel vergnügen mit Satire die sich Lustig macht über die Trumps, aber keinen Hass verbreitet.
Ich hoffe das die DJT Ära bald vorbei sein wird.
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