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Uber-Fahrer soll sich als Freund einer Kundin ausgeben – danach geht sein Post viral



Die Welt ist nicht nur schlecht. Kleine Helden des Alltags, wie Uber-Fahrer Brandon Gale, machen sie ein bisschen besser. Seine Geschichte, die er Ende Juli auf Facebook teilte, geht derzeit viral.

Gale, der sich eines Abends auf den Weg zu einem weiblichen Fahrgast macht, wird per Privatnachricht von der Frau kontaktiert. «Wenn du hier ankommst, könntest du so tun als ob du mein Freund wärst?», schreibt die Frau an Gale.

Dieser ist sich nicht ganz sicher, ob er auf den Wunsch der Frau eingehen soll, entscheidet sich dann aber dafür. Kurzerhand entfernte er seinen Ehering sowie die Uber-Kleber von seinem Auto.

Als er den Standort seiner Kundin erreicht, sieht er diese in ein Gespräch mit einem anderen Mann vertieft. Als sie Gale entdeckt, winkt sie ihm zu und ruft: «Hi Babe, bin gleich bei dir!» Gale antwortet postwendend: «Perfekt, ich bin am verhungern!»

Als die Frau in Gales Auto sitzt, erzählt sie ihm die ganze Geschichte. Offenbar wurde sie von einem Mann während einer Messe angemacht. Dieser akzeptierte ihr Nein nicht und folgte ihr bis zu ihrem Auto.

Als sie sagte, sie habe ihre Autoschlüssel verloren, bot er ihr an, sie nach Hause zu fahren. «Sie erzählte mir zudem, dass sie wusste, dass der Mann in der Vergangenheit oft aggressiv auftrat. Da entschied sie sich, ein Uber zu bestellen», so Gale.

Gale, der die Frau womöglich durch seine gute Tat vor Schlimmeren bewahren konnte, appellierte an seine Geschlechtsgenossen auf Facebook:

«Das sollte nicht passieren. Männer, ihr müsst lernen ein Nein zu akzeptieren und Verantwortung für euer Handeln zu übernehmen. Unsere Söhne schauen uns zu und sie lernen, wie wir die Frauen in unseren Leben behandeln.»

Gales Post erntete viel Applaus. Zahlreiche User lobten sein Handeln und teilten Gales Geschichte. (ohe)

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Fahrdienst Uber
quelle: keystone / steffen schmidt
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