International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Stichwahl um Präsidentenamt in der Ukraine hat begonnen



In der Ukraine hat am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr Schweizer Zeit die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Rund 30 Millionen Wähler sind aufgerufen, sich zwischen Amtsinhaber Petro Poroschenko und dem Polit-Neuling Wolodymyr Selenskyj zu entscheiden.

Ukrainian President Petro Poroshenko gestures while answering to a journalist's question ahead of the presidential elections on April 21, at the Olympic stadium in Kiev, Ukraine, Sunday, April 14, 2019. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Der amtierende Präsident Petro Poroschenko ... Bild: AP/AP

Im Kampf um das Präsidentenamt in der krisengeschüttelten Ukraine kommt es zur Stichwahl zwischen dem Komiker Wladimir Selenski (Bildmitte) und Amtsinhaber Petro Poroschenko.

... wird von Wolodymyr Selenskyj herausgefordert. Bild: APA/APA

Erste Prognosen werden kurz nach Schliessung der Wahllokale ab 19.00 Uhr erwartet. In den von einem blutigen Konflikt geprägten Separatistengebieten Donezk und Luhansk im Osten der ehemaligen Sowjetrepublik wird nicht gewählt.

Bereits im ersten Wahlgang vor drei Wochen hatte der Komiker und Schauspieler Selenskyj die meisten Stimmen geholt. Auch in den aktuellen Umfragen liegt der 41-Jährige mit einem sehr grossen Vorsprung vorn. Poroschenko droht eine herbe Niederlage. Beide Kandidaten, die einen sehr hitzigen Wahlkampf geführt hatten, stehen für einen prowestlichen Kurs in Richtung EU und Nato.

Poroschenko war vor fünf Jahren mit dem Versprechen ins Amt gewählt worden, den Konflikt in der Ostukraine schnell zu beenden. Nach UN-Angaben sind dort mehr als 13'000 Menschen getötet worden. Die Gefechte halten an. (sda/dpa)

Andere Bilder aus der Ukraine: Lebensfreude statt Gewalt und Zerstörung

Eines der grössten Munitionsdepots der Ukraine in Brand

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Demo78 21.04.2019 18:53
    Highlight Highlight Echt schade um so ein schönes Land mit einer Bevölkerung, die pro Europa eingestellt ist und sich nichts sehnlicher als eine korruptionsfreie und fähige Regierung wünscht.
  • rodolofo 21.04.2019 11:06
    Highlight Highlight Eine Wahl zwischen einem freiwilligen Komiker und einem unfreiwilligen Komiker?
    DAS kennen wir im "Freien Westen"!
    Aber die im "Autoritären Osten" sind auch nicht besser dran. Die haben keine Wahl und müssen die absolut unlustige "Spassbremse" nehmen und dabei so tun, als ob sie diese toll fänden...
    • Basti Spiesser 21.04.2019 17:46
      Highlight Highlight Die Auswahl zwischen einem Milliardär und der Marionette eines Milliardärs. So funktioniert Demokratie im Westen.
    • rodolofo 22.04.2019 06:52
      Highlight Highlight Da können wir nur noch auf einen "guten Milliardär" hoffen, was?
      ...
      Oder wir entdecken den Reichtum in und selbst und um uns herum!
      Was sind denn diese Milliardäre?
      Entweder sind sie besonders fett und hässlich, oder oder sie sind Fitness-Center-bodygebuildete Ken- und Barby-Puppen.
      Der wirkliche Reichtum ist in der Seele zu finden!
      Er ist weder käuflich, noch ver-käuflich.
      Wer eine Seele kaufen will, wird erleben, wie sie sich beim Einpacken in die Einkaufstasche verflüchtigt.
      Und wer seine eigene Seele verkauft, wird später keine mehr haben und auch keine neue mehr kriegen...

Analyse

Homo sapiens in der Krisis: Was wir aus Corona lernen müssen

Die Coronakrise ist der massivste Eingriff in unser Alltagsleben seit 100 Jahren. Sie wirft uns auf uns selbst zurück und muss die Gesellschaft verändern, auch wenn sie bald vorüber sein sollte. Ein Essay.

Das Wort Krise stammt wie vieles in unserer Sprache aus dem Griechischen. Krisis lautet der ursprüngliche Begriff. Er wird in dieser Form bis heute in der Medizin verwendet und bezeichnet eine plötzliche, negative Veränderung des Gesundheitszustandes, etwa einen Anfall oder Schock.

Die Lungenkrankheit Covid-19 würde dieser Diagnose kaum entsprechen. Und doch ist auch sie eine Krisis. Das Coronavirus ist ein weitaus grösserer Schock für unsere Gesellschaft als die Terroranschläge der letzten …

Artikel lesen
Link zum Artikel